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 AU. *neu*

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AutorNachricht
McKia
aka. Arizona Robbins <'3
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BeitragThema: AU. *neu*   Mi Dez 16, 2015 11:55 pm

"That's the reason you love me. Cause' I could kill you and still make you feel alive."
chloe & sarah

SARAH STEINFIELD + CHLOE HERMAN


AMANDA-NICOLE STEINFIELD



FISH [lil puppy] + CAT [big puppy]


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McKia
aka. Arizona Robbins <'3
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BeitragThema: Re: AU. *neu*   Sa Dez 19, 2015 1:51 am


at first we met, then...


Aufgeregt zog ich mir meinen Kittel über - so einen Kittel, den man nur trug, wenn ganz besondere Studienereignisse vorkamen - und richtete im Spiegel meine Haare und MakeUp, bevor ich den Raum verließ und die riesen Halle der UCSF Medical School betrat. "Schon aufgeregt, Chlo?", hörte ich eine männliche Stimme fragen. Es war Daniel, ein Studienpartner. "Aber hallo.", grinste ich und wartet darauf, dass er mir Schritt hielt, bevor ich weiterging. "Ich meine, man bekommt nicht jeden Tag so eine Chance." Wir betraten den Campus und sogleich fiel uns ein Polizei-Wagen auf. "Das sind bestimmt schon die Cops.", sagte Daniel und ich lachte. Doch daneben stand noch ein weiteres Auto, aber in schwarz. Und das Kennzeichen kannte ich. "Oh nein.", sagte ich.
"Was is-", warf Daniel ein, doch kam gar nicht erst zu Wort. Callie ging schnell auf uns zu und rief: "Mi hija!" Sie nahm mich fest in die Arme und nach einer Weile gab ich nach, um meine Arme ebenso um ihren Körper zu legen. Daniel sah mich von der Seite an und grinste. "Hola Dr. Torres!" Seitdem ich an der UCSF studierte, kam es seltsam oft vor, dass Callie auftauchte und einen auf Lehrerin machte. Okay, es war gar nicht mal so schlecht, gerade bei ihr Unterricht zu haben. Aber... Irgendwie war auch wieder etwas Komisches dran.
"Mom.", gab ich mühsam hervor, bevor sie mich aus dem Armen ließ und einen Schritt nach hinten ging.
"Sieh dich an. Du siehst aus wie eine richtige Ärztin."
"Ich sehe immer so aus, wenn du hier bist, Callie."
"Ja, nur noch intelligenter." Mit einem Augenzwinkern, drehte sie sich um. "Wir sehen uns! Hasta pronto, mi dulce!"
Daniel berührte meine Schulter, als Callie aus unserer Sichtweite trat. "Das wird ja immer besser."


Mit dem Aufzug fuhren wir einige Etagen hinab, bis wir im Keller ankamen. Der Gedanke daran, dass hier Leichen lagen, ekelte mich ein wenig. Der menschliche Körper war zwar nichts Neues für einen Studenten, der Medizin studierte, doch Leichen von Menschen, für die man nichts mehr tun konnte, hasste ich trotzdem. "Geh schonmal vor, Danny. Ich warte darauf, dass Callie hier antänzelt.", sagte ich ihm. Er nickte und betrat den Raum. Wir waren immer die Ersten. Immer überpünktlich. Bevor ich anfing zu studieren, hatte ich immer die Befürchtung, dass ich alleine sein würde. Gerade weil ich es liebte, früh zu sein. Aber ich war nicht die einzige. Ich setzte mich auf den Tisch neben dem Raum und überkreuzte die Beine. Unter dem Kittel trug ich nur ein dünneres, kurzes Kleid ohne Ausschnitt. Es war in letzter Zeit sehr warm draußen. Hier unten aber eher kälter. Wieso wohl?

Nach ein paar Minuten, holte ich mein Handy raus und öffnete die Nachrichten. Eine Nachricht von Arizona.

Heyyyy, ich wünsch dir heute viel Spaß. Gerichtsmedizin ist cool!! BE AWESOME! liebe dich.

Ihre Nachrichten waren immer extravagant und glücklich. Das das anging, war sie total das Gegenteil von Callie. Welche hingegen immer so Nachrichten versand mit Punkt am Ende. Du wusstest nie, ob sie etwas ernst meinte oder vielleicht einfach einen Scherz machte. Wie auch immer.

"Am Handy während des Unterrichts ist glaub ich keine gute Idee.", ertönte aufeinmal eine weibliche Stimme. Ich zuckte zusammen und steckte das Handy so schnell es ging, weg.
"Tut mir Leid, Dr...", fing ich an, erwartend einen Professoren vor mir stehend zu sehen. Doch stattdessen wanderte mein Blick dünne Beine hinauf, die eine dunkelblaue Skinny trugen, weiter höher zum Oberkörper, der von einer hellblauen Bluse und einem ebenso dunklen Blazer verdeckt war, die Brust geziert von einem silber-goldenem Wappen, das das Police Department von San Fransisco zeigte und dann zu einem wunderschönen Gesicht, dunklen, sehr dunklen Augen und einem schmalen, aber ehrlichen Lächeln. Auf ihrem Blazer war ihr Name genäht. "-Miss Steinfield." Meine Stimme klang etwas rau. Ich hasste mich dafür. So auf schöne Frauen zu reagieren. Ihr Gesicht war von langen, lila gefärbten Haaren umrahmt. Ich biss mir auf die Unterlippe und seufzte leise.
"Schon gut. Ich bin ja auch nur am Lernen. Aber fast fertig.", sagte sie und lächelte mich an. Dieses Mal reichte das Lächeln sogar bis an ihre Lippen. Ich erhob mich vom Tisch und stellte mich vor sie. Sie trug ebenfalls hohe Schuhe. Würden wir also beide keine anhaben, müssten wir fast gleich groß sein. Ich streckte ihr meine Hand entgegen, die sie ohne zu zögern annahm. "Herman-Torres. Ehm... Chloe.. Einfach nur Chloe."
Die Dunkelhäutige drückte meine Finger etwas und sagte dann: "Sarah Steinfield. Einfach nur Sarah."

Wir wurden von einem Räuspern unterbrochen und ich sah, wie Callie langsam den Flur entlang, auf uns zuging. Und erst jetzt zogen wir unsere Finger auseinander. Wir sahen uns nochmal an, bevor Sarah sich umdrehte und mit schnellen Schritten in den Raum ging. Callie blieb vor mir stehen, verengte die Augen und nickte dann. "Vi eso.", sagte sie leise und mit einem leisen Grinsen, bevor sie mich zur Tür drückte.


Ich stellte mich nach vorne, neben Daniel und versuchte überall hinzusehen, wo Sarah Steinfield sich nicht gerade befand. Das war leichter als gedacht, da sie fast nur in einer Ecke, neben einem anderen Cop stand.
Drei Leichen waren auf drei Tischen platziert. Und da wir nur sechs in der Gruppe waren, passte alles. Callie gab uns Aufgaben und Daniel und ich nahmen uns die dritte Leiche.

Eine ältere Frau, um die 50 Jahre alt. Während ich sie untersuchte, vorsichtig und mit Bedacht, spürte ich ihren Blick auf meinem Rücken. Ich biss die Zähne aufeinander. Und machte einen Ausrutscher. Das Skalpell rutschte mir aus der Hand und ich zuckte zusammen. Es schnitt durch die Stelle zwischen Zeigefinger und Daumen, tief. Schnell zog ich die Hand von der Verstorbenen weg, nur um dann ein leises Geräusch von mir zu geben. "Herman!", zischte Callie entsetzt und ich sah sie entschuldigend an. Bevor sie allerdings etwas sagen konnte, spürte ich eine Hand auf meinem Arm und wurde etwas zur Seite gezogen.

Sarah beobachtete mich dabei, wie ich mir selber die Hand verarztete, einige Meter von den anderen entfernt. Sie lehnte sich an einen Schrank. "Wieso bist du abgerutscht?"
"Wieso?", lachte ich heiser, "Weil sowas halt mal passiert."
"Aber nicht in den Händen einer gesunden und geistig-aktiven Ärztin."
Ich verstummte und klepte ein Pflaster auf den Schnitt. Wortlos griff ich in den Schrank und holte einen Verband raus. "Ich konnte mich nicht wirklich konzentrieren.", sagte ich, während ich mit leichten Bewegungen, den weißen Verband um meine Hand wickelte. Sarah nickte. Als könnte sie es verstehen. Mit den Augen rollend, versuchte ich, das eine Ende des Verbandes abzuschneiden, doch der Winkel war nicht ideal.
Doch Sarah kam zur Hilfe und nahm mir die Last ab. "Wow. Eine Heldin.", murmelte ich, während sie den Verband ein bisschen zusammenrollte wieder und in meine Kitteltasche steckte.
"Für dich doch immer."

Und mit diesem schiefen Grinsen verließ sie mich wieder und machte sich an ihre Arbeit.


"... i fell in love."

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McKia
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BeitragThema: Re: AU. *neu*   Mo Dez 21, 2015 2:53 am


Sarah bewegte sich unruhig hin und her, auf dem Platz neben mir. Ich sah sie besorgt an. So hatte ich sie noch gar nicht erlebt. Aufgeregt und nervös. Fast schon verletzlich. Ich legte meine Hand unter dem Tisch auf ihren Oberschenkel und drückte leicht zu. Sie nahm einen tiefen Atemzug und verschränkte ihre Finger unauffällig mit meinen.
"Und wie kamst du dazu Cop zu werden?", fragte Arizona mit vollem Mund und tupfte sich die Lippen mit einer weißen Serviette ab.
Sarah schluckte das Stück Fleisch hastig runter, um zu antworten. "Meine Eltern waren beide Polizisten." Ihre Stimme zitterte etwas. Ihre Eltern waren ein heikles Thema, genauso wie bei mir. Das wusste ich. Also hob ich den Blick und warf Callie einen sagenden Blick zu, den sie auffing und mit einem leichten Schulterdrücken an Arizona weitergab, die daraufhin nickte. "Ich gehe gerne arbeiten. Manchmal ist es anstrengend und ich komme total müde wieder. Oder ich habe ein Date und muss aufeinmal los, um einen Täter zu fassen oder einen Mord untersuchen. Aber das kennt ihr ja." Zur Bestätigung gab Callie einen lauten Seufzer von sich und nickte. "Ich war jung als ich fertig war mit der Schule und bin sofort auf eine Akademie gegangen, um meinem Beruf nachzugehen."
"Bist du jetzt glücklich? Mit dem Job meine ich.", warf eine jüngere Stimme aufeinmal ein. Sofia war die ganze Zeit über ruhig gewesen.
Sarah nickte und ließ meine Hand los, um selber wieder etwas zu essen. Ich zog meine Finger beruhigt zurück, wissend, dass sie jetzt etwas lockerer war. "Ja, absolut."
Sofia nickte matt und sah dann zurück auf ihren Teller, um zu essen.

Das Essen verlief weiterhin ruhig. Ein bisschen Gerede zwischendurch. Callie und Arizona fragten nur einfache Sachen. Aber ich wusste, dass die ernsten Fragen erst später kamen. Und Sarah wohl auch.

Nachdem der Tisch abgedeckt und die Küche aufgeräumt war, stellte Callie eine Flasche Wein, drei Gläser und eine Flasche mit Orangensaft auf den Kaffeetisch. Sofia hatte sich entschieden, noch wach zu bleiben und da es niemanden störte, setzte sie sich auf den Sessel. Callie und Arizona machten es sich auf dem Sofa gemütlich und Sarah und mir blieb nichts anders übrig, als sich den zweiten Sessel zu teilen. Doch es machte mir kaum was aus, als sie sich auf meinen Schoß setzte. Ich legte meine Arme um sie und lehnte meinen Kopf an ihre Seite. Das erste Mal am Abend, entspannte ich mich.

Callie musste nach dem ersten Glas Wein ins Krankenhaus, da sie On-Call war. Sie verabschiedete sich mit einem breiten Lächeln und einem Kuss auf Sofias Wange, Arizonas Mund, mein Haar und ein Schulterdrücken für Sarah.

"Als ich Callie das erste Mal gesehen hab, lief mir das Wasser auch fast im Mund zusammen.", kicherte Arizona nach einigen Gläsern und fuhr sich mit der Hand durch die blonden Locken. Das Lächeln auf ihrem Gesicht war breit. Sie war kaum angetrunken, aber auch nicht mehr nüchtern. Doch ich konnte sagen, dass sie Sarah sehr gerne mochte.
Sarah lachte. "Verständlich."
"Ehw, Sarah. Meine Mama!", warf ich ein und warf ihr einen scharfen Blick zu. Sie saß inzwischen auf dem Sessel neben mir, da Sofia ins Bett gegangen war.
"Sorry.", flüsterte sie mit einem Augenzwinkern.
"Und was hast du gedacht, als du meine Tochter das erste Mal gesehen hast, Sarah?"
"Sie hatte dieses ziemlich kurze Kleid an, die Haare nach hinten gesteckt und diesen weißen Kittel drüber... Ich dachte erst sie wäre Professorin, aber dann hab ich sie an ihrem Handy gesehen. Ich glaube, wir haben uns ein bisschen zu lange angesehen, als sie aufgestanden ist, um mir die Hand zu schütteln."
"Und zu lange die Hand gehalten."
"Ja.", lachte Sarah, "Dann kam Callie."

Ich umarmte Arizona so fest es ging. Sie vergrub ihr Gesicht in meinen Haaren und strich mir mit den Fingern über den Rücken. "Ich bin glücklich, dass du glücklich bist, meine Süße.", sagte sie, "Sarah liebt dich. Und du sie offensichtlich auch. Ich wusste, dass du sie irgendwann mal finden würdest." Arizona grinste.
"Mom, das ist lange her."
"Nur fünf Jahre! Und jetzt steht sie draußen, auf der Terrasse. Deine Prinzessin."
"Ich war betrunken, Mom."
"Aber ist sie das nicht? Für dich? Eine Prinzessin?"
Ich nickte. "Irgendwie schon... Ich liebe sie wirklich sehr."
"Das weiß ich.", sagte Arizona leise und gab mir einen Kuss auf die Wange, "Schlaft gut." Mit einem Winken nach draußen, das Sarah schnell erwiderte, verabschiedete Arizona sich.



Ich zog mir meinen Mantel über und nahm Sarahs gleich mit. Mit einer leichten Handbewegung, öffnete ich die Türe nach draußen zur Terrasse und schloss sie wieder hinter mir. Das Licht innen war aus und nur der pure Sternenhimmel warf Licht. "Hier.", murmelte ich leise und öffnete Sarahs Mantel, damit sie ihre Arme hineinstecken konnte. Sie bedankte sich mit einem Kuss auf meine Wange, bevor sie meine Hand nahm und mich an sich zog.
"Das war ein schöner Abend. Ich mag deine Familie.", sagte sie, ihr Tonfall ehrlich und fröhlich. "Und ich glaube, meine Eltern hätten dich auch gemocht, sehr."
"Das hoffe ich.", hauchte ich und fuhr mit meinem Daumen über die Träne, die aus ihrem rechten Auge geflossen war. Danach ließ ich meine Arme unter ihrem Mantel verschwinden und verschränkte meine Arme hinter ihrem Rücken, drückte sie noch etwas näher an meinen Körper. Ich beugte mich nach vorn und legte meine Lippen sanft auf ihre. Sie schmeckte nach Wein und Tränen und Sarah. Ihre Finger strichen sanft über meinen Kiefer und meinen Nacken. Fanden Halt in meinen Haaren, die sie sanft ergriff.
"Sie haben immer gesagt, dass sie mir nur das Beste wünschen. Wahre Liebe. Eine wunderschöne Frau mit reiner Seele und großem Herzen." Sarah legte ihre Stirn an meine. "Ich habe dich gefunden."
Ich biss mir auf die Unterlippe um nicht auf der Stelle zu weinen und küsste sie schnell und innig. "Ich liebe dich, Sarah.", murmelte ich in den Kuss hinein.
Ihre Lippen formten sich zu einem Lächeln. "Ich dich auch."

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