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 ALTERNATIVE UNIVERSE

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Shepherdess
aka. Amelia Shepherd :D
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BeitragThema: ALTERNATIVE UNIVERSE   Mo Nov 02, 2015 1:17 am

HOPE JOHNSON:

NOLAN PARKER:

WILLIAM PARKER:

MELODY-GRACE PARKER:

LUCAS PARKER:

HAILEY PARKER:

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HOPE JOHNSON
Ist seit dem 20. September clean || Lebte bis sie 19 war bei Owen und Amelia. || Zog mit Nolan in ein Apartment, was sie von Owen und Amelia geschenkt bekamen. || Arbeitet als Krankenschwester im Grey Sloan. || Trennte sich für 2 Jahre von Nolan. || Kam wieder mit Nolan zusammen, als sie 22 war. || Wurde mit 23 schwanger mit Will. || Wurde mit 25 schwanger mit Melody. || Heiratet Nolan mit 26 |  Wurde mit 30 schwanger mit Lucas. || Wurde mit 31 schwanger mit Hailey.


Kapitel:
 

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Zuletzt von Shepherdess am Mo Nov 21, 2016 5:20 pm bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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Shepherdess
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BeitragThema: forever is a long time.   Di Nov 03, 2015 10:49 pm

forever is a long time
HOPE- 17 Jahre
NOLAN- 21 Jahre
Es regnete. Es regnete immer. Ich liebte den Regen, ich habe ihn schon immer geliebt. Das Geräusch, wenn die Regentropfen auf die Straßen, oder gegen die Fenster prasselten, beruhigte mich. Genau wie gerade. Ich  sah hinaus und blickte auf einen riesigen Garten, nein, es war eher ein Park. Es war der letzte Tag, den ich hier verbrachte. Ich war glücklich, endlich wieder nach Hause zu kommen und doch spürte ich Angst in mir aufbrodeln. Angst zu versagen, Angst wieder rückfällig zu werden. Das durfte nicht passieren. Ich war nicht durch diese 2 monatige Hölle gegangen, um zu versagen. Ich hörte, wie sich die Türe meines Zimmers öffnete. „Hope, du hast es mir versprochen.“, sagte eine weibliche Stimme und ich schluckte und gab ein unechtes Lachen von mir. „Ich weiß.“, murmelte ich grinsend und drehte mich um, sodass ich in ein Gesicht sah, dass mir in den letzten Monaten so geholfen hatte. Die Dunkelhaarige, die vor mir stand, sah mich an. Sie war vom Leben gezeichnet, das sah man ihr an. Nicht nur wegen ihren Narben, die über ihrem ganzen Gesicht und Hals verteilt waren, sondern auch durch ihre Art, zu reden, zu leben.

Ihr Name war Holly. Nun ja, jedenfalls gab sie diesen Namen an, ihr richtiger Name lautete anders, aber es gab wohl niemanden mehr, der den benutzte. Also blieb auch ich bei Holly und fragte nicht weiter nach. Sie kam aus Detroit, aus dem Ghetto. Vor dem Entzug lebte sie auf der Straße, als Prostituierte. Sie selber bezeichnet sich als Crack-Nutte. Sie hatte mir erzählt, sie wurde von einem Mann aufgesammelt, der kein Freier war, sondern ihr helfen wollte, aus diesem Drecksloch rauszukommen. Sie verliebten sich und er nahm sie mit nach Seattle, wo sie in die Entzugsklinik ging. Ich sah, wie sie sich vor mich setzte. Sie war groß, viel größer als ich und dünn. Unter ihren Augen waren dunkle Schatten, doch trotzdem glänzten ihre hellbraunen Augen. Durch ihr Gesicht schlängelte sich eine Narbe. Woher sie die hat, hat sie mir nie erzählt, ich wollte sie aber auch nicht dazu zwingen. Ihre Haare waren lang und ihre Lippen aufgequollen. Sie sah sich um und blickte mich wieder an.

„Wo ist Nolan?“

„Ich weiß nicht. Wahrscheinlich packt er.“, antwortete ich und sah auf den Koffer, der neben meinem Bett stand.

„Und jetzt los geht’s, Hope. Du hast es mir versprochen.“

Ich lachte. Als Holly und ich uns kennen lernten, ging es ihr verdammt kacke und sie wollte ihren 9-monatigen Aufenthalt in der Entzugsklinik abbrechen. Mir ging es genauso schlecht, denn es waren meine ersten Tage ohne Oxycodon. Wir bauten uns beide gegenseitig auf und letztendlich schafften wir es in kleinen Schritten, dass es uns besser und besser ging. Da ich vor Holly entlassen werden würde, versprach ich ihr, dass ich ihr die Geschichte, wie Nolan und ich uns kennen lernten detailliert und ausführlich an meinem letzten Tag in der Klinik erzählen würde. Nun war es soweit. Ich schloss meine Augen und als ich sie wieder öffnete, war ich wieder das 14-jährige Mädchen, vor drei Jahren.

“Hope. Das ist Nolan. Er ist ein guter Freund von mir.“, sagte ein dunkelhäutiger Junge und grinste, als er seinen Freund vorstellte. Ich sah zu diesem Nolan und stieß mit ihm an. Ich blickte auf die Tequila Flasche in meiner Hand. Sie war fast leer.  „Hope.“, stellte ich mich vor und schüttelte mit meiner freien Hand meine Haare. „Schön dich kennen zu lernen, Hopeless.“, grinste der Dunkelhaarige vor mir. Ich musterte ihn. Er hatte einen Drei-Tage-Bart und grinste. Seine Augen waren dunkel und unter seinen Augen waren dunkle Schatten. In seiner Hand hatte er eine Bierflasche, in der anderen ein kleines Päckchen. Ich konnte nicht erkennen, was darin war. Er war etwa 4 oder 5 Jahre älter als ich. Ich konnte es aber nicht genau schätzen, deswegen fragte ich ihn.

„Ey, wie alt bist du?“

„18 und du?“

„14.“, lautete meine knappe Antwort.

„Das ist jung.“

„Heißt nicht, dass ich weniger erfahren bin.“ Mit diesen Worten setzte ich die Flasche wieder an meinen Mund und trank weiter.
„Was ist das?“

Er beugte sich vor und berührte die Platzwunde an meiner Stirn. „Pack mich nicht an.“, fauchte ich beinahe und wich zurück. Ich spürte, wie mein Herz vor Angst begann, schneller zu schlagen. Man merkte mir die Angst nicht an, doch sie war da. Nolan sah mich mit zusammen gekniffenen Augen an. „Kommst du mit? Irgendwo, wo es ruhiger ist?“ Ich sah zu ihm hoch. „Willst du mich flachlegen, oder was? Kannst du auch hier machen. Kriegt eh keiner mit.“ Er lächelte und legte seinen Kopf schief. „Ich will dich nicht flachlegen, Hopeless.“ Ich schnaufte. „Nenn mich nicht so.“ Er lachte. „Kommst du jetzt, oder nicht?“ Er ging. Ich zögerte, sah mich kurz um. Irgendwas sagte mir, ich könnte diesem Fremden vertrauen, also folgte ich ihm aus der Halle nach draußen. Er saß etwas abseits auf einer Mauer. Es war dunkel. Ich stellte mich vor ihn. Es war frisch, aber nicht kalt. „Was willst du?“, fragte ich barsch und verschränkte meine Arme vor der Brust. „Wer tut dir weh?“ Ich zuckte bei seiner Frage zusammen und zog meine Arme fester um meinen Körper. „Niemand. Und wenn schon, ich kenn dich überhaupt nicht.“ „Und?“ Ich öffnete meinen Mund, um etwas zu sagen. „Wehr dich, Hope.“, sagte er. „Was ist in dem Päckchen?“, fragte ich ihn und zeigte auf das kleine Päckchen in seiner Hand. Er sah auf. „Oxycodon.“ Ich zog meine Augenbrauen zusammen. Ich dachte an das fast volle Döschen, was in meinem Bett lag. Es liegt dort, seit meine Adoptivmutter sich mit einer Überdosis dieses Schmerzmittels umgebracht hatte. „Ist es gut?“, fragte ich Nolan. „Es lässt dich vergessen.“ Seine Antwort war knapp. „Darf ich was?“, fragte ich ihn und sah zu ihm hinab. „Du bist 14.“, lächelte er und packte das Päckchen in seine Jackentasche. „Meine Adoptivmutter hat sich mit einer Überdosis davon umgebracht und ich habe eine Dose voll in meinem Zimmer. Dann sag mir einfach, wie viel reicht, um high zu werden.“, sagte ich matt und legte meinen Kopf schief. Er tat es mir gleich und lächelte. „Also. Du kannst die Tabletten ganz normal nehmen, oder du kannst sie flüssig machen und dir spritzen, sie rauchen, oder zerbröseln und durch die Nase ziehen.“, erklärte er. „Ich mag Rauchen nicht. Das fällt weg.“ Er nahm das Päckchen mit samt zwei Spritzen aus und sah wieder zu mir auf. „Kommst du mit zu mir?“, fragte er und grinste. „I-Ich weiß nicht. Mein Adoptivvater will das glaube ich nicht.“, murmelte ich und fügte etwas leiser hinzu. „Aber wahrscheinlich ist er eh so dicht, dass er gar nicht bemerkt, dass ich nicht da bin.“ Also lächelte ich und folgte ihm zu seinem Auto. Er stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss, durfte er überhaupt fahren?

Sein Apartment war klein – wirklich sehr klein und herabgekommen. Es war dreckig und auf dem Boden lagen leere Flaschen und hier und da mal eine leere Spritze. In seiner Küche standen ebenfalls ein paar Flaschen, die zum Teil halb gefüllt waren, ein Topf stand auf dem Herd, doch der Herd war aus. Das Apartment hatte nur eine Küche, ein Bad und ein Schlafzimmer. Es war dunkel, nur das Mondlicht schien hinein. „Konnte die Stromrechnung nicht mehr bezahlen, also hab keinen. Die Vermieterin bringt es aber nicht über ihr Herz mich rauszuwerfen, also bin ich noch hier.“ Ich nickte und setzte mich auf sein Bett. Ich beobachtete, wie er eine der Tabletten zu Flüssigkeit verarbeitete. „Dein Adoptivvater… schlägt er dich?“ Ich sah ihn an. Stille. Er konzentrierte sich wieder auf seine Arbeit und zog die Flüssigkeit in eine Spritze. „Verschwinde einfach von dort.“ Ich lachte bitter auf. „Ich habe dort doch alles. Ein Dach über meinem Kopf, Essen, ein eigenes Zimmer…“ Nolan kam auf mich zu und unterbrach mich. „Einen Adoptivvater, der dich schlägt und sonst was mit dir anstellt. Was will man mehr?“, fragte er abfällig. „Das ist nicht so leicht.“, flüsterte ich. „Bist du bereit?“, fragte er mich und legte mir eine Druckmanschette an. Ich sah ihn an und nickte. Er lächelte und setzte die Spritze an, sodass dieses teuflische Mittel das erste Mal in meinen Körper gelangte.


Ich beendete meine Erzählung mit einem knappen Lächeln. „Ich bin enttäuscht. Ich dachte, ich würde jetzt eure ganze Liebesgeschichte bis jetzt erzählt bekommen.“ Ich lachte. „Du wolltest nur wissen, wie wir uns kennen gelernt haben.“ Auch sie begann zu lachen. „Wenn ihr jemals Kinder bekommt, bitte erzählt ihnen etwas anderes.“ Ich schlug ihr lachend auf den Oberarm. Sie grinste mich an und legte ihre Hände auf meine. „Hope, ich liebe dich und das weißt du, also versprich mir, nie wieder damit anzufangen.“ Sie legte eine ihrer Hände an meine Wange und lächelte mich an. „Versprochen.“ Sie lächelte zufrieden und begann meine Wange zu tätscheln. „Und wann habt ihr euch verliebt?“

„Das war erst viel später. Wir haben uns immer öfter gesehen, fast jeden Tag. Und ab und zu haben wir uns eine Dosis Oxy gespritzt, oder gezogen. Wie auch immer. Nach etwa einem Monat habe ich ihm alles erzählt, was Miller mit mir gemacht hat. Naja, die Vergewaltigungen habe ich ausgelassen. Doch wenig später hab ich ihm auch davon erzählt, etwa als ich 15 war. Er hat mir versprochen, dass ich das schönste erste richtige Mal haben würde, was man sich vorstellen kann. Das hatte ich auch. Zwar war ich high, wie sonst was, doch es war wunderschön. Das war, als ich mich in ihn verliebt habe. Also war ich noch öfter bei ihm. Miller wollte das nicht, weil ich ihm nicht mehr ganz gehören würde, aber wie auch immer. Ich wurde mehr geschlagen, aber sobald ich bei Nole war, war ich das glücklichste Mädchen auf der Welt. Er hat mich Komplett gemacht, weißt du? Nun ja, als ich 16 war, kam ich zu Owen und Amelia und da ich sowieso die meiste Zeit bei Nolan war, haben sie nichts von meiner Sucht gewusst. Also Amelia eventuell schon, aber Owen nicht. Und jetzt sind Nolan und ich hier und können endlich nach Hause, ein neues Leben anfangen.“ Holly lächelte mich an und wischte sich ihre Tränen von der Wange. „Was soll ich denn ohne dich machen, Kleine?“

Die Türe öffnete sich und Nolan kam rein. Er lächelte. „Holly.“, sagte er und ging auf mich und Holly zu. Hinter ihm, im Türrahmen standen Owen und Amelia. Sie lächelten. Ich lächelte sie an und beobachtete, wie sie meinen und Nolans Koffer raus, ins Auto brachten. „So, es wird Zeit.“, sagte Holly und stand auf. Nolan und ich standen nebeneinander und sahen die schlanke Frau vor uns an. Sie umarmte Nolan und wuschelte ihm durch seine Haare. „Pass auf sie auf, okay?“ Er nickte zuversichtlich und lächelte. Holly drehte sich zu mir und umarmte mich fest. „Mach es gut, Hope.“ Sie ließ mich los und lächelte mich an. „Danke, für alles. Ich bin stolz auf dich.“, sagte sie liebevoll und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Und mein richtiger Name ist Emily Dawson.“ Bei ihren Worten sah ich auf und lächelte sie an. „Mach es gut, Emily.“ Mit den Worten drehte ich mich um und sah nicht mehr zurück. Ich durfte nicht zurück sehen, ich musste in die Zukunft sehen. In Nolan und meine Zukunft. „Wir werden jetzt ein neues Leben anfangen.“, flüsterte ich ihm zu, während ich seine Hand nahm. „Und wir werden für immer zusammen sein, Hope.“ Ich lächelte und sah, Amelia und Owen, die vor dem Auto warteten und miteinander redeten. „Für immer ist eine lange Zeit.“, sagte ich lächelnd. „Mit dir wird es die Schönste.“ Bei seinen Worten traten wir aus der Klinik und kamen auf Owen und Amelia zu.

Amelia war die erste von den beiden, die mich umarmte. „Hope, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie stolz ich auf dich bin.“ Sie blickte mich an und ich konnte den Stolz im Glanz ihrer Augen erkennen. Owen nahm mich ebenfalls in den Arm und drückte mir einen Kuss auf den Scheitel. „Schön, dich wieder bei uns zu haben.“ Wir setzten uns ins Auto. Nolan und ich saßen auf der Rückbank. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und blickte auf unsere ineinander geschränkten Hände. „Ich liebe dich.“, flüsterte ich leise und lächelte. Er drückte meine Hand und lachte leise. „Ich liebe dich auch, Hopeless.“ Amelias Stimme erhob sich. „Bitte jetzt kein Sex in unserem Auto, während wir hier drin sind.“ Ich setzte mich auf und lachte. „Ihr seid so scheiße.“, lachte ich und es dauerte nicht lange, bis wir alle lachten und das Auto mit Freude füllten.

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BeitragThema: the new normal   So Nov 22, 2015 11:43 pm

the new normal
HOPE- 17 Jahre
NOLAN- 21 Jahre
Als ich aufwachte, spürte ich einen Arm, der mich umfasste und als ich die Augen öffnete, sah ich eine bekannte Umgebung. Zu Hause. Ich war bereits eine Woche wieder zu Hause und ich konnte es noch immer nicht glauben. Es gibt einfach nichts schöneres, als zu Hause aufzuwachen, dort wo du dich wohl und geborgen fühlst. Ich lächelte und sah aus dem Fenster. Die Sonne schien und ein paar Vögel flogen durch den Himmel. Ich lächelte und gähnte. „Bist du wach?“, flüsterte Nolan und drückte seine Lippen gegen meine Schulter. Ich lachte leise und drehte mich zu ihm, sodass wir uns ansahen. „Guten Morgen.“, sagte ich lächelnd und gab ihm einen flüchtigen Kuss, bevor ich mich an ihn drückte und wieder meine Augen schloss. „Bereust du es?“, fragte ich leise. Ich wusste nicht warum ich diese Frage stellte, was mich dazu brachte, diese Frage zu stellen. Und plötzlich, ganz plötzlich bekam ich Angst, Angst vor der Antwort, die er mir geben würde. Ich wollte plötzlich nicht mehr wissen, was er mir antworten will. „Nein.“ Er drückte mich fester an sich. Ich lächelte. „Das ist gut.“ Und mit diesem Satz fiel jede Sorge von mir. Es breitete sich ein Glücksgefühl in mir aus und es war besser als jeder Drogenrausch. „Hope! Nolan!“ Ich stöhnte, als ich Owen hörte, wie er unsere Namen rief. „Ich hasse ihn.“, sagte ich leise und setzte mich auf. „Du liebst ihn.“, korrigierte Nolan und stand aus dem Bett auf. Er sammelte unsere Schlafsachen vom Boden und warf mir mein Flanell-Hemd und frische Unterwäsche zu, während er sich anzog. Ich tat es ihm gleich und wir verließen mein Zimmer.

„Owen, was willst du?“, fragte ich genervt, als ich die Treppe runterkam. Owen stand in der offenen Küche und lächelte mich an. In seiner Hand hielt er eine Pfanne und er hatte seine Kochschürze an. Bei diesem Anblick wurde mein Gesichtsausdruck weicher. Wie konnte man ihm böse sein? Unmöglich! Also lächelte ich und hob meine Hand zur Begrüßung. „Guten Morgen, Owen.“ Ich setzte mich auf meinen Platz, am Küchentisch. Nolan saß neben mir und blickte auf sein Handy. Ich gähnte erneut und sah mich müde um. Amelia kam aus dem Badezimmer. Sie kam auf uns zu und setzte sich Nolan gegenüber. „Hi, ihr zwei.“ Ich beobachtete, wie sie sich Kaffee einschenkte. „Habt ihr heute was vor?“, fragte Owen und stellte einen Teller mit Pancakes auf den Tisch. Während ich mir ein paar der Pancakes nahm, setzte Owen sich neben Amelia. Nolan sah von seinem Handy auf und nahm sich einen Pancake vom meinem Teller. „Ich weiß nicht. Heute Mittag ist ein Meeting.“, murmelte ich und sah Owen an. „Meetings sind gut.“, antwortete er leise und sah Amelia an. Ich lächelte und begann zu essen. Es war ruhig. Keiner sagte etwas. Es herrschte eine angenehme Stille, keine unangenehme, oder peinliche. Irgendwann spürte ich, Nolans Hand auf meinem Oberschenkel und lächelte ihn kurz an, bevor ich mich wieder meinem Frühstück zuwandte. Ich dachte nach. Über alles. Und mir fiel auf, wie dankbar ich sein konnte, dass ich so eine Unterstützung hatte. Owen und besonders Amelia waren der Grund, warum ich diese Monate durchgehalten hatte und natürlich Nolan. Seit wir uns kannten, haben wir uns gegenseitig unterstützt und genau das haben wir auch im Entzug getan. Ich lächelte und hob meinen Kopf. Amelia sah mich an und lächelte, sodass ihre Grübchen zum Vorschein kamen.

Beim Meeting, saßen Nolan und ich nebeneinander. Ich hörte einem Mann zu, der von Morphin abhängig war. Sein Name war Eli und er war 67 Jahre alt. Die ganze Zeit über lächelte ich, als er redete. Er sprach von seiner verstorbenen Frau, dass es ihn fertig machte, alleine zu sein und er erzählte von alten Geschichten. Als er sich wieder hinsetzte, hob ich meine Hand, sodass ich nach vorne ging und mich vor die etwa zwanzig Menschen stellte. „Hi. Ich bin Hope und ich bin 17 Jahre alt. Bald 18. Ich war süchtig nach Oxycodon.“, begann ich. Ich atmete tief ein. „Ich bin jetzt seit 42 Tagen clean. Mein Freund“, ich deutete auf Nolan, „und ich sind vor einer Woche aus der Entzugsklinik entlassen wurden. Und ich fühle mich gut.“ Ich lächelte. „Aber auch etwas anders, aber das ist normal, schätze ich. Ich bin glücklich. Glücklicher als vorher. Ich war drei Jahre lang süchtig nach Oxy. Und ohne Oxy… das Leben fühlt sich so viel besser an.“ Ich sah zu Nolan und lächelte ihn an. „Ich bin nicht gut in so etwas.“, sagte ich lachend. „Ich bin nervös und ich weiß nicht, was genau ich jetzt sagen soll. Natürlich, im Entzug habe ich so etwas öfter gemacht, aber… das war etwas anderes. Dort habe ich die meiste Zeit geschrien und um mich geschlagen. Es war unschön. Und jetzt steh ich hier und versuche irgendwie darüber zu reden, wie ich empfinde.“ Mein Blick wanderte durch den Raum. „Ich habe nicht das Bedürfnis, wieder mit den Drogen anzufangen. Im Moment jedenfalls nicht.“

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Zuletzt von Shepherdess am Mi Dez 16, 2015 2:06 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: christmas & 3 months   So Nov 22, 2015 11:44 pm

christmas & 3 months
HOPE- 17 Jahre
NOLAN- 21 Jahre
Drei Monate. Seit drei Monaten waren sowohl ich, als auch Nolan clean. Es waren genau 95 Tage. Ich zählte sie. Schrieb jeden Tag in mein Notizbuch, welchen Tag ich geschafft hatte. Ich war stark genug geblieben, bin durch meine persönliche Hölle gegangen und nun geht es mir gut. Jedenfalls denke ich, dass es mir gut geht. Ich hob meinen Kopf und sah in den Spiegel, der über dem Waschbecken hing. Meine Haare waren offen und lockten sich ein wenig. Sie waren lang geworden und gingen mir ungefähr bis zur Taille. Endlich. Vor Jahren hatte ich sie geschnitten und nun waren sie endlich wieder so lang, wie ich es wollte. Ich war geschminkt. Ungewohnt, irgendwie. Seit ich im Entzug war, habe ich mich nicht mehr geschminkt. Heute war ich aber geschminkt. Meine Lippen waren rot, genau wie meine Wangen. Ich hatte dunkelbraunen Lidschatten drauf und einen klassischen Lidstrich. Ich trug ein Kleid. Ein dunkelrotes, enges Kleid an, welches mir bis zu den Oberschenkeln reichte. Meiner Meinung nach, sah ich lächerlich aus. Amelia aber bestand darauf, dass ich das Kleid anziehen soll und sie war der Meinung, dass es mir wunderbar stehen würde. Ich atmete tief ein und wieder aus, bevor ich das Badezimmer verließ. Das Personal des Grey-Sloan war bei uns zu Hause. Ich seufzte. Nolan saß mit Karev und Jackson auf dem Sofa. Ich lächelte ihm zu, als sich unsere Blicke trafen. Ich sah, wie Arizona den Kindern half, den Weihnachtsbaum zu schmücken. Es ertönte Musik. Ich zuckte zusammen und sah, wie Owen begann, Gitarre zu spielen. Jingle Bells. Callie, April  und Dr. Webber sangen mit ihm. Amelia stand mit Meredith und Maggie draußen, auf der Terrasse. Ich sah mich um und runzelte meine Stirn, als ich in ein unbekanntes Gesicht sah. Ein Mädchen – etwa so alt wie ich – stand in einer Ecke und beobachtete die Ärzte. Ich ging auf das Mädchen zu.

„Hi. Ich bin Hope.“, sagte ich lächelnd und sah zu ihr hoch. Sie war etwa anderthalb, oder zwei Köpfe größer als ich. Sie hatte schwarze Haare – vermutlich gefärbt. Sie sah mich an. „Chloe.“, antwortete sie und lächelte mich an. „Hi, Chloe.“ Weder Amelia, noch Owen haben mir davon erzählt, dass sie noch jemanden eingeladen hatten. Ich wollte wissen, wieso dieses Mädchen auf unserer Weihnachtsfeier war. „Hat Amelia dich eingeladen?“, fragte ich, versuchte möglichst höflich zu klingen. „Ich bin mit meinen Eltern – Adoptiveltern – hier. Callie und Arizona. Wer ist Amelia?“, fragte sie und sah mich an. „Amelia – Dr. Shepherd. Sie steht dort draußen – die Dunkelhaarige.“ Als ich Amelias Nachnamen erwähnte, veränderte sich Chloes Gesichtsausdruck. „Ich hab gehört, dass Arizona und Callie ein Mädchen aufgenommen haben. Seit wann wohnst du bei ihnen?“, fragte ich und sah mich nach den beiden Frauen um. „Seit zwei Monaten.“ Ich nickte interessiert. „Sie sind wirklich toll.“ Chloe nickte und sah mich an. „Wohnst du hier?“ Ich nickte lächelnd. „Ja. Ich wurde vor etwa einem Jahr von Owen und Amelia adoptiert. Und du kannst dir nicht vorstellen, wie dankbar ich dafür bin. Die beiden sind das Beste, was mir passieren konnte.“ Neben Nolan, fügte ich in Gedanken hinzu. Die Dunkelhaarige vor mir lächelte. „Kennst du überhaupt irgendwen, außer Arizona und Callie?“ Chloe schüttelte den Kopf.

„Also… Hier vorne. Der Rothaarige ist Owen – er ist wundervoll. Neben ihm, das ist April – die beiden arbeiten zusammen in der Notaufnahme und waren zusammen im Krieg. Sie stehen sich ziemlich nahe. Callie kennst du ja und neben Callie sitzt Dr. Webber. Er war früher Chief, aber nun ja. Jetzt nicht mehr. Aber er ist toll.“ Ich sah kurz zu Chloe, dann zur Couch. „Hier vorne, das ist Jackson, er ist heiß, nicht wahr? Und er ist mit April verheiratet. Neben ihm sitzt Alex… Karev. Von ihm hast du bestimmt schon gehört, er und Arizona sind gut befreundet. Seine Verlobte ist arbeiten, aber die wirst du auch noch kennen lernen. Und neben den beiden sitzt Nolan.“ Ich lächelte. „Wir sind seit… drei Jahren zusammen.“, sagte ich und lächelte glücklich. „Wie auch immer, draußen auf der Terrasse sind Amelia – welche mit Owen verheiratet ist. Maggie und Meredith. Meredith und Maggie sind Halbschwestern und Meredith war mit Amelias Bruder verheiratet. Die Kinder bei Arizona sind Meredith‘ Kinder, außer Sofia, aber die kennst du ja.“ Chloe nickte. „Sofia ist die Ruhigste von ihnen. Ich musste öfter Babysitten und ich sag dir, die drei Geschwister sind die Hölle, aber sehr süß.“ Ich lachte und sah mich um. Mein Blick blieb an  Amelia haften, die mich zu sich winkte. Ich lächelte Choe an. „Entschuldige mich. Ehm.. geh einfach mal zu Arizona und den Kleinen. Da wirst du garantiert Spaß haben.“, sagte ich und ging auf die Terrasse zu. Maggie und Meredith waren bereits reingegangen. „Das Mädchen, mit dem du geredet hast…“, fing Amelia an, doch ich unterbrach sie. „Chloe. Sie ist ganz nett, denke ich.“, sagte ich und lächelte Amelia an. „Ich hab ihre Mutter getötet. Dr. Herman, kannst du dich noch an den Fall erinnern?“ Ich nickte. „Ja, du warst über 20 Stunden im OP.“ Amelia nickte und berührte meine Schulter. „Ich fühl mich schlecht, Hope.“ Ich musterte Amelia. „Warum? Jeder verliert mal einen Patienten. Du warst 20 Stunden im OP. Ich hab gesehen, wie du dich die ganze Zeit bemüht hast. Weißt du noch? Owen und ich waren die ganze Zeit über in der Galerie.“ Amelia nickte. „Mir gefällt das alles nicht.“ Ich lachte. „Hey, sie scheint wirklich nett zu sein. Sie ist bei den Kindern und Arizona, denke ich. Geh mal zu ihr und rede mit ihr.“ Amelia drückte meinen Oberarm und verließ die Terrasse.

Ich drehte mich um, sodass ich in den Garten sah. In den Bäumen hingen Lichterketten. Es schneite und es war verdammt kalt. Ich schloss meine Augen und legte meine Arme um meinen Körper. „Hey.“, flüsterte eine Stimme und ich spürte, wie mich jemand von hinten umarmte. „Hey.“, flüsterte ich leise und öffnete wieder die Augen, als Nolan seinen Kopf auf meiner Schulter abstützte. „Was machst du hier draußen? Du bist ganz kalt.“ Ich lächelte und legte meine Hände auf seine. „Hier war es angenehm. Ruhig.“ Er drehte mich in seinen Armen um, sodass ich ihm ins Gesicht sehen konnte. Ich sah zu ihm hoch und lächelte. „Du bist wunderschön.“, flüsterte er und lächelte mich an. Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen, um ihn zu küssen. Und wieder fiel mir auf, dass lieben so viel schöner war, wenn man nicht high war. Es war echt und wunderschön. Es war, wie Drogen, nur gesund. „Willst du tanzen?“ Er löste sich von mir und hielt mir seine Hand hin. Von drinnen hörte man irgendein ruhiges Weihnachtslied. Ich hasste tanzen, aber trotzdem lachte ich und nahm seine Hand.

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Zuletzt von Shepherdess am Mi Dez 16, 2015 2:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: we hate intentions.   Di Dez 15, 2015 10:07 pm

we hate intentions
HOPE- 17 Jahre
NOLAN- 21 Jahre
Ein neues Jahr. Warum wird darum eigentlich immer so einen Wirbel gemacht? Jeder postet auf irgendwelchen Netzwerken Sprüche wie: Tomorrow ist the first blank page of a 365 book. Write a good one. Schrecklich. Ich meine, wenn du dir irgendwelche Vorsätze setzt, hält man sie doch sowieso nur höchstens zwei, oder drei Wochen ein. Und all die Sprüche über die ganzen Möglichkeiten, die ein neues Jahr haben wird… Schwachsinn. Ich nehme mir für dieses Jahr nichts vor. Außer überleben und clean bleiben, eventuell.

Meine Aufmerksamkeit richtete sich auf Owen, der die Treppen hinunter kam. Er zuckte zusammen, als mich sah. „Morgen.“, murmelte ich und blickte auf den Fernseher, wo irgendein Rückblick auf das letzte Jahr lief. Owen setzte sich zu mir. Er trug eine karierte Schlafanzughose und ein weißes T-Shirt.
„Was sind deine Vorsätze für das neue Jahr, Hope?“, fragte er und sah mich an. Ich stöhnte. „Vorsätze sind vollkommen überflüssig!“ Der Rothaarige neben mir lachte. „Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Sport zu machen… Vielleicht gesünder essen.“ Ich sah ihn an und hob eine Augenbraue. „Also keine Pancakes mehr zum Frühstück?“ Ich kassierte nur einen leichten Schlag auf meinen Oberarm. „So gesund vielleicht auch nicht.“ Ich grinste bei seinen Worten. „Bei dem Sport mache ich übrigens gerne mit.“
„Okay, dann lass uns jetzt los! Wir können joggen gehen.“
Ich verschluckte mich beinahe an meinem eigenen Speichel und drehte meinen Kopf in seine Richtung. „Jetzt?“ Meine Stimme wurde drei Oktaven höher als zuvor. „Schau mal raus, alles bewölkt, könnte Regen geben.“
„Wusste ich es doch. Okay. Ich werde uns jetzt Pancakes mit extra viel Ahornsirup machen und dann gucken wir diese blöden Jahresrückblicke. Klingt das besser?“ Ich lachte nickend. „Perfekt. Wir könnten uns ja ansonsten noch den Sportsender anschauen, dann machen wir wenigstens passiv Sport.“ Ich hörte Owens Lachen hinter mir. Ich drehte mich auf dem Sofa um und blickte in die offene Küche. Ich zögerte kurz und sprang dann über die Lehne, um mich an die Kücheninsel auf einen der hohen Hocker zu setzen. „Wo ist Nolan?“, fragte Owen, während er die Zutaten in einen Topf mischte. „Zu Hause, denke ich. Oder arbeiten. Ich weiß nicht. Wahrscheinlich arbeiten.“ Owen nickte und sah mich an. „Er ist bald mit dem College fertig, nicht wahr?“ Ich nickte. „Ja. Ich habe keine Ahnung, wie er es geschafft hat, während er abhängig war, trotzdem zur Med-School zu gehen und alles zu wissen.“ Ich lächelte stolz. „Wird er seine chirurgische Ausbildung im Grey Sloan machen?“ Ich nickte erneut. „Ja, wahrscheinlich. Schläft Amelia noch?“ Owen nickte. „Ja, mich wundert’s dass du schon wach bist. Su schläfst meistens sogar noch länger als Amelia.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich weiß auch nicht. Bin selbst verwundert.“ Owen lachte leise während er die Pancakes in der Pfanne briet. Nach einer Weile waren zwei Teller voller Pancakes mit Ahornsirup.

Wir saßen auf dem Sofa, die Füße auf dem kleinen Tisch vor uns und den Teller mit Pancakes im Schoß. „Ich bin für die Roten.“, mampfte ich, als wir auf einen Sportsender geschaltet haben, auf dem gerade Volleyball lief. „Ja, dann bin ich für die anderen.“ Wir achteten nicht auf das Spiel, sondern eher auf das Essen, was auf unseren Beinen lag. „Das ist jetzt schon langweilig. Läuft nicht irgendwo Basketball, oder keine Ahnung, was guckt man denn so?“ Owen lachte und schaltete wieder auf den Sender, auf dem der Rückblick lief. „Ja, besser.“, grinste ich. „Wir können ja morgen laufen gehen. Dann sind die Pancakes auch wieder weg.“, schlug ich vor und sah zu Owen, welcher mich angrinste. „Du weißt genauso gut wie ich, dass daraus nichts wird.“ Ich grinste nur vor mich hin und nickte. „Siehst du, Vorsätze sind schrecklich.“ Owen stimmte zu und widmete sich wieder seinen Pancakes.

Eine geschlagene Stunde später saßen wir noch immer auf dem Sofa, jedoch nun ohne Pancakes. Es liefen irgendwelche Reality Shows im Fernsehen. So ungefähr das Unnötigste und Überflüssigste, was leider trotzdem ziemlich unterhaltsam ist. Amelia kam in ihrem gestreiften, hellblauen Schlafanzug die Treppen hinunter und sah zu Owen und mir. Sie lächelte und setzte sich auf den Sessel in der Nähe des Sofas. Sie blickte auf die zwei leeren Teller.
„Ich hab die Pancakes verpasst?!“, fragte sie und machte einen Schmollmund. „Owen wollte gerade aufstehen und neue machen.“ Owen lachte und sah zu Amelia. Ich lächelte, als sie sich ansahen. Es steckte so viel Liebe in jedem ihrer Blicke, die sie sich zuwarfen. Es war einfach wunderschön und ich bin dankbar, bei ihnen zu leben. Ich hätte niemals gedacht, dass ich einen Menschen auf dieser Welt beneiden würde, aber ich werde das Kind, was sie irgendwann einmal bekommen würden beneiden. Ja, ich weiß, ich bin sowas ähnliches, wie ihr Kind und sie lieben mich, wie eine Tochter, aber es ist trotzdem etwas anderes.
Amelias Stimme riss mich aus meinen Gedanken. „Habt ihr Vorsätze, für dieses Jahr?“ Owen und ich sahen uns lachend an.
„Wir hassen Vorsätze!“

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BeitragThema: berlioz   Mi Dez 16, 2015 6:27 pm

berlioz
HOPE- 18 Jahre
NOLAN- 21 Jahre

Geburtstage. Ich hasste sie – vor allem meinen. Nicht, weil ich es hasse, dass ich existiere, oder weil ich in irgendeiner Form depressiv, oder Ähnliches bin, nein. Ich mag es einfach nicht, wenn den ganzen Tag, so ein Wirbel um jemanden gemacht wird. Seit ich etwa sieben war, habe ich meinen Geburtstag nicht mehr gefeiert – und das hat nichts damit zu tun, dass ich in anderen Familien war! Ich fand es immer überflüssig. Mir reicht ein kurzes Alles Gute und das war es. Meine Eltern – Adoptiveltern, oder wie auch immer man sie nennen möchte – lieben jedoch Geburtstage, besonders meinen. Also hab ich seit zwei Jahren keinen schönen, ruhigen Geburtstag mehr. Nolan fängt auch schon langsam an, mit dem ganzen Geburtstagswirbel.

Wie auch immer, heute war mein Geburtstag. Ich wurde 18. Meine Familie wollte, dass ich ganz groß feiere, doch das Einzige, was ich heute einfach nur wollte, war in meinem Bett mit Nolan irgendwelche Serien zu schauen. Nolan lag neben mir. Als ich sah, wie er sich bewegte, schloss ich schnell meine Augen. Ein paar Minuten Ruhe wollte ich einfach noch haben. Ich hörte, wie er aus dem Bett aufstand und sich etwas anzog, kurz darauf fiel die Tür wieder ins Schloss. Ich setzte mich auf und lehnte mich an die Wand, während ich aus dem Fenster sah. Der Baum vor meinem Fenster war noch immer kahl. Kein Wunder – es war Mitte Januar. Es regnete. Noch ein Grund für einen Sonntag voller Filme und Serien! Noch ein paar Minuten blieb ich reglos auf meinem Bett sitzen, bis ich mir irgendwann ein T-Shirt und eine Jogginghose anzog. Ich verließ mein Zimmer und ging die Treppen runter, auf dem Weg hinunter hörte ich schon ein Murmeln. Unten angekommen sah ich, dass das Wohnzimmer gefüllt war. Ich blieb auf der letzten Stufe stehen und blickte mich um. Da waren Meredith und die Kinder, Callie, Arizona und ihre Töchter, Jackson und April, sogar Edwards und Wilson. Webber und Bailey und Maggie und Alex. Alle. Alle waren da. „Überraschung!“, rief Owen und die anderen stimmten mit ein, als sie mich sahen. Ich kniff meine Augen zusammen und sah zu Owen. „Müsst ihr nicht alle arbeiten? Ich meine, ihr seid Ärzte.“, murmelte ich, bekam jedoch keine Antwort. Stattdessen kam Amelia auf mich zu und umarmte mich. „Alles Gute zum 18ten, meine Süße.“ Sie drückte mich an sich und ich lächelte kurz. Als ich mich an Owen wandte, grinste er mich nur an. „Du weißt, dass ich dich dafür hasse, nicht wahr?“ Er lachte nur. „Komm her.“ Er umarmte mich, wobei er mich beinahe zerdrückte. Nolan kam auf mich zu und hauchte mir einen Kuss auf die Lippen. „Happy Birthday.“

„Geschenke! Geschenke!!“, rief Baby Bailey und rannte mit einem Geschenk auf mich zu. Ich lächelte, als mir der kleine Junge das Geschenk mit der kleinen Karte überreichte. Happy Birthday, Hope! Das ist für dich, im Namen von uns allen. Mit krakeliger Schrift stand daneben: und Zola. Darunter waren sämtliche Unterschriften. Bailey half mir ungeduldig, das Geschenk auszupacken. Als ich die Verpackung sah, sah ich lachend auf. „Eine Polaroid?!“, rief ich glücklich und holte sie aus ihrer Verpackung heraus. Sie war weiß und einfach perfekt! Ich hatte mir eine Polaroid seit ich 15 war gewünscht, aber nie bekommen. „Rückt mal alle zusammen! Ich will ein Foto machen!“, rief ich, woraufhin auch alle zusammenrückten. „Aber du fehlst, Hope! Und es ist dein Geburtstag!“, sagte Owen. Ich blickte ihn über die Kamera an. „Alle lächeln!“, befahl ich und machte ein Foto, was daraufhin unten aus dem Schlitz heraus kam. Ich lächelte und schüttelte es, bis etwas zu sehen war. Es war ein wirklich perfektes Foto! „Aber du bist nicht drauf.“, wiederholte Owen. „Aber ich habe das Foto gemacht.“, antwortete ich und umarmte ihn. „Ich hab dich lieb.“

Ein paar Stunden später sind schließlich alle gegangen, ins Krankenhaus, nach Hause, wohin auch immer. Auf jeden Fall saß ich auf dem Sofa, mein Handy in meiner Hand, als Nolan zu mir kam. „Amelia, Owen und ich haben auch noch etwas für dich.“, sagte er grinsend. Wie aufs Stichwort kamen Amelia und Owen ins Wohnzimmer. Owen trug eine kleine Box. Ich lächelte verwirrt. Er stellte die Box auf den Boden und bedeutete mir mit einer Geste, sie aufzumachen. Ich lächelte und hockte mich hin, um die Box zu öffnen. Zwei riesige grüne Augen starrten mich an und es gab ein lautes Quieken von sich. Lachend blickte ich auf und sah zu meinen Eltern und Nolan. „Eine Katze?!?!“, fragte ich lachend und sah wieder hinunter, wo die kleine, rot getigerte Katze versuchte an der Kartonwand hochzuklettern. Ich nahm sie vorsichtig hoch und war darauf gefasst, dass sie versuchen würde, wegzulaufen, doch sie kuschelte sich an mich und begann zu schnurren. Vorsichtig stand ich auf und lächelte. „Es ist ein Kater, er ist 13 Wochen alt.“, sagte Nolan und strich dem Katerchen über den Kopf. Ich spürte, wie sich Freudentränen bildeten und ich lachte, was den kleinen Kater erschreckte und er wieder quiekte. „Das ist das schönste Geburtstagsgeschenk.“

„Wie findet ihr Ginger?“, fragte ich, als ich auf dem Boden lag und der kleine Kater auf meiner Brust saß und zu mir hinunter sah. „Nein.“, antwortete Owen rasch. „Er sieht aus wie ein Owen.“, neckte Amelia ihren Mann. Ich sah nur lachend zu ihnen. „Wie heißt nochmal der rote Kater aus Aristocats?“, fragte ich. „O’Malley.“, antwortete Owen sofort. „Nein, der Kleine.“ Stille. „Berlioz?“, fragte Owen unsicher. Ich setzte mich auf, hatte den kleinen Kater in meinen Händen. „Berlioz! Hallo, mein kleiner, hübscher Berlioz.“ Ein Quieken als Antwort. „Nochmal danke. Ich habe noch nie so ein schönes Geburtstaggeschenk bekommen.“ Amelia lächelte mich an. „Geburtstage sind doch nicht so schlecht, nicht wahr?“ Ich lachte nur und begann mit dem Kater zu spielen, bis er müde wurde und sich auf dem Sofa zusammenkugelte. Was folgte, waren gefühlte 153 Fotos, die ich von ihm schoss, während er schlief. Aber im Ernst, seit ich ihn bekommen hatte, was vielleicht fünf Stunden her ist, habe ich 384 Fotos von ihm gemacht. Übertrieben? Kein Stück!

„Ich hoffe du hattest einen schönen Tag.“, sagte Owen und lächelte mich an. „Das hatte ich. Danke, Owen. Ich weiß, dass das deine Idee war.“ Er lächelte mich an. „Du hast erzählt, wie sehr du dir dein ganzes Leben lang eine Katze gewünscht hast..“, sagte er und strich eine meiner Strähnen hinter mein Ohr. „Danke.“ Ich umarmte ihn. „Gute Nacht.“ Amelia saß noch auf dem Sofa, mit Berlioz auf ihrem Schoß. Sie blieb noch ein wenig mit Nolan und mir im Wohnzimmer. Doch wenig später ging auch sie hoch. Berlioz lag inzwischen auf dem Sessel und schlief. Nolan zog mich auf seinen Schoß und grinste mich an. „Ich liebe dich.“, flüsterte er. „Ich dich auch.“ Er begann sein T-Shirt auszuziehen und gerade, als ich meinen Pulli ein Stück anhob, hörte ich ein Quieken. Ich grinste Nolan an und sprang vom Sofa. Ich hörte ihn nur genervt stöhnen und lachte. „Tut mir Leid.“, lachte ich und nahm Berlioz auf meinen Arm und trug ihn in die Küche, wo ich ihm etwas zu fressen in den Napf füllte. „Es ist seine erste Nacht hier. Er soll sich nicht alleine fühlen.“ Nolan sah mich an und lächelte. „Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich dich liebe?“ Ich sah über die Schulter zu ihm. „Ein, oder zweimal vielleicht.“

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BeitragThema: valentine's day   Do Dez 17, 2015 9:17 pm

valentine's day
HOPE- 18 Jahre
NOLAN- 21 Jahre

Berlioz lag auf meinem Bauch. Er war ein gekugelt und schlief. Ich hörte ihn ab und zu leise miauen. Ich hatte ihn jetzt schon einen Monat und es fühlte sich an, als wäre er schon jahrelang hier. Ich kann mir jetzt schon ein Leben ohne diesen kleinen Kater nicht mehr vorstellen. Mein Handy, was neben mir lag vibrierte und ich nahm es in die Hand. Nolan. Ich hole dich heute Abend um 8 ab, okay? Ich liebe dich. Ich runzelte meine Stirn. Waren wir verabredet? Und wieso? Mein Blick fiel auf das heutige Datum, was mein Handy mir anzeigte. Valentinstag! Oh Gott. Das hatte ich komplett vergessen. Ich setzte Berlioz neben mich und sprang von meinem Bett auf. Owen war schon auf der Arbeit, aber Amelias Schicht begann heute erst um 13 Uhr, also war sie noch zu Hause.
Ich rannte die Treppen runter und fand sie auf dem Sessel, mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Sie sah aus dem Fenster. „Amelia!“, schrie ich und sie zuckte zusammen. „Hope, was zur Hölle? Was ist passiert? Ist was mit Berlioz?!“. „Heute ist Valentinstag!“, rief ich aus. „Ja. Ja und?“ Ich fuhr mir durch meine blonden Haare. „Es ist Valentinstag. Ich habe nichts für Nolan. Nichts.“ Amelia lachte. „Du hast deinen Körper. Geschenk genug für ihn.“ Sie grinste mich an – mit ihrem typischen Amelia-Grinsen.
Ich verdrehte kurz meine Augen. „Ich brauche etwas Richtiges. Und nicht irgendwie so kitschige Socken mit einem ‘I ♥ U.‘ drauf!“ Amelia musterte mich und dachte nach. „Also… ich habe für Owen auch nichts, außer meinen Körper. Und dein Körper ist nicht schlecht, Hope.“, begann sie erneut. „Amelia.“ Sie lachte und hob ihre Hände. „Ist ja okay. Ich überlege mir was.“ Ich setzte mich auf das Sofa und sah Amelia an.  „Ich könnte vielleicht einen Brief schreiben…?“ Sobald ich diese Worte ausgesprochen, wollte ich mir am liebsten selbst eine Backpfeife geben. „Aw… wie zehnjährige?“ Ich lachte. „War ein Vorschlag.“
Amelia sah auf. „Wie lange seit ihr schon zusammen?“
„Vier Jahre, warum?“
„Das mit dem Brief ist vielleicht gar nicht so schlecht. Verpack das nur anders. Nicht irgendwie kitschige Dinge schreiben, sondern Dinge, die euch verbinden. Weißt du? Der Entzug, alles. Und dann druckst du dein Lieblingsfoto von euch aus und packst es mit rein. Und vielleicht noch irgendetwas, was dir wichtig ist.“
Ich lächelte und wusste sofort, was ich ihm schenken konnte. „Amelia? Ich liebe dich. Wirklich.“ Ich umarmte sie und lief sofort hoch in mein Zimmer.



Ich saß an meinem Schreibtisch und plötzlich fühlte ich mich wie einer dieser Typen aus Filmen, die versuchen einen Liebesbrief zu schreiben und alle Anfänge zerknüllen und durch das Zimmer werfen. Es war verdammt schwer sowas zu schreiben. Verdammt schwer. Schließlich hatte ich doch etwas Akzeptables geschrieben und konnte mich beruhigt dem Rest widmen. Ein Foto. Dürfte nicht allzu schwer werden. Ich öffnete meinen Laptop und ging diverse Ordner durch. Es dauerte eine geschlagene Stunde, bis ich ein passendes und schönes Foto gefunden hatte. Aber es war das perfekte Foto. Als ich dieses Foto ansah, war es, als wenn ich mit Hilfe einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen könnte. Das Foto wurde von Cracker gemacht. Cracker. Ich musste lachen, als ich an den blonden Cracksüchtigen dachte. Keiner wusste seinen echten Namen, er wollte einfach nur Cracker genannt werden. Er war der lustigste Mensch, den ich in meinem Leben bis jetzt kennen gelernt hatte. Seine Art, einfach alles. Und er war auch gleichzeitig der liebste Mensch, den ich kannte. Auch wenn er es nicht oft zeigen konnte, er hatte ein riesiges Herz. Was wohl aus ihm geworden ist… Wie auch immer. Nolan und ich sitzen auf dem Foto auf einer Mauer. Wir lachen. In einer Hand halte ich eine Glasflasche, die andere hält Nolans Hand fest. Nolan hält in seiner freien Hand eine Zigarette. Mein Kopf ist in den Nacken geworfen und Nolan blickt mich lachend an. Um uns herum ist Dunkelheit. Nur wir beide sind von dem Blitzlicht angestrahlt. Mir fiel auf, wie Nolan mich auf dem Foto ansieht und ich lächelte. Es war Liebe. Ich schickte das Bild an Owens Drucker, der der Beste in diesem Haus hier ist.

Das nächste Geschenk war etwas sehr spezielles. Ich habe genau zwei Dinge, die mich mit meinem Dad – nicht Owen, meinem richtigen Dad – verbinden. Das Eine ist ein Kettenanhänger, den er mir geschenkt hatte, als ich 5 geworden bin. Der Anhänger war ein Flügel aus Silber. Er sollte die Freiheit in mir symbolisieren und das Wilde. Das Unzähmbare. Ich berührte den Anhänger. Seit ich 5 bin habe ich diese Kette an. Sie war mir damals viel zu lang. Das Band ist aus schwarzem Leder und reichte mir damals bis zum Bauchnabel. Nun reicht sie mir nur ein Stück bis unter meine Brüste. Das Andere, was mich mit meinem Dad verbindet ist eine Uhr. Seine Uhr. Ich lächelte, als ich sie aus meinem Schmuckkästchen holte. Das braune Band aus Leder war kaputt und abgenutzt. Die Uhr funktioniert schon seit Jahren nicht mehr. Und trotzdem war es mein liebstes Stück. Ich nahm sie in die Hand und schloss meine Augen. Mein Dad hatte sie immer in seiner hinteren Hosentasche. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Mutter diese Uhr gehasst hatte, aber er liebte sie. Und deswegen hatte er sie immer dabei. Am Tag seines Todes musste er kurz bevor er zur Arbeit fuhr, eine andere Hose anziehen, weil ich Milch umgeschüttet  hatte und diese auf seine Hose lief. Also hatte er seine Uhr in seiner anderen Hose vergessen. Und somit war diese Uhr ab dem Tag meine. Nolan wusste, dass ich diese Uhr mehr liebe, als alles andere. Sie war das perfekte Geschenk für ihn und außerdem würde ich sie indirekt trotzdem immer bei mir haben.



Owen kam von der Arbeit nach Hause. Es war 18 Uhr. Amelia musste bis 21 Uhr arbeiten. Ich saß auf dem Boden des Wohnzimmers und spielte mit Berlioz. Berlioz nagte an meinem Finger, als Owen ins Wohnzimmer kam und seinen Schlüssel und sein Handy auf den Küchentisch legte. „Hey, wie war dein Tag?“, fragte ich Owen und sah zu ihm hoch. „Es ist Sonntag. Also ziemlich ruhig.“ Ich nickte und hob Berlioz hoch. Er kletterte auf meine Schulter und krallte sich dort fest. Das tat er immer. „Willst du mir vielleicht bei ein paar Valentinstags-Vorbereitungen für Amelia helfen?“, fragte Owen hoffnungsvoll und lächelte mich an. Ich lachte und setzte Berlioz von meiner Schulter auf das Sofa. „Was hast du denn geplant?“ Owen lächelte und holte eine Tasche aus dem Flur. „Ich habe Pizza.“ Ich sah auf die vier Packungen Tiefkühlpizza, die er auf den Counter legte. Ich schluckte. „Wenn eine übrig bleibt…?“ Owen sah mich an und lachte kurz. „Die hier ist für dich. Hawaii.“ Ich quiekte. „Du bist der Beste.“ Owen kramte weiter in seiner Tasche. „Und Wasser. Sprudelnd. Limette.“ Ich zog meine Augenbrauen zusammen.  „Ich erklär es dir, wenn du mir hilfst ein paar Rosenblütenblätter zu verteilen. „Du bist so kitschig, Owen.“ Ich sah ihn lachend an und nahm eine Hand voll mit den Blütenblättern hinaus und legte sie behutsam in geringen Mengen auf den Boden. Owen stelle ein paar Kerzen auf. „Als ich noch in dem Wohnwagen gelebt habe…“, begann er. Ich blickte auf und beobachtete ihn. „Es war schon spät, als jemand klopfte. Draußen stand Amelia. Mit einer Flasche. Sie wollte wissen, ob ich Wein mag und hielt mir die Flasche hin. In der Flasche war dummerweise jedoch Wasser. Ich merkte es an und ab da stammelte sie nur noch herum. Es war unfassbar bezaubernd. Das Wasser war mit Kohlensäure und Limettengeschmack.“ Er hielt in seiner Arbeit inne und lächelte vor sich hin. Ich begann ebenfalls zu lächeln. „Sie wollte flüchten, blieb aber doch stehen, als ich sie rief. Kurz darauf hatten wir unseren ersten Kuss. Oh, Hope… du kannst dir nicht vorstellen, wie wunderschön sie an dem Abend aussah.“ Er seufzte lächelnd und sah zu mir.

Das Haus sah wunderschön aus. Überall standen Kerzen in jeder möglichen Größe. Die Rosenblütenblätter lagen auf dem Boden verteilt. Owen saß in seinem besten Anzug mit mir auf dem Sofa. „Mach Fotos, wenn du die Kerzen an machst, alles klar?“ Es klingelte. „Das ist Nolan. Schönen Abend euch. Bis morgen.“ Ich drückte Owen einen Kuss auf die Wange, nahm meine Tasche und ging auf den Flur zu. Ich sah dort in den Spiegel. Ich trug eine schwarze Jeans und ein dunkelgraues, enges T-Shirt. Darüber eine schwarze Lederjacke. Ich blickte zu meinen Füßen. Ich trug schwarze Chucks. Etwas dunkel für ein romantisches Date, was auch immer Nolan vorhatte. Wahrscheinlich kein schickes Dinner, das könnte er sich nicht leisten. Ich öffnete die Tür. Nolan stand vor mir. Gott sei Dank. Er trug auch nur ganz normale Sachen. Auf jeden Fall war ich nicht underdressed. „Hey.“, flüsterte ich und küsste ihn sanft. Mit meiner Tasche im Arm gingen wir auf sein Auto zu. „Bist du bereit?“ Ich zog meine Augenbrauen zusammen. „Ich… schätze schon.“ Nolan lachte und öffnete mir die Beifahrertür. Ich stieg ein und schloss die Tür. Es roch gut, hier im Auto. Es roch nach Nolan. Als er ebenfalls einstieg sah ich ihn an. „Ich liebe dich, Nolan.“ Er sah zu mir rüber. „Gleich wirst du mich noch viel mehr lieben.“ Ich hob meine Augenbrauen. „Ja, da ist jemand aber ganz schön selbstsicher.“, sagte ich grinsend und lehnte mich zurück.



Wir fuhren relativ lange. Raus aus Seattle. In ein Waldgebiet. Nolan wurde immer ruhiger, was mich immer unruhiger machte. „Nolan?“, fragte ich vorsichtig. „Hm?“ Ich atmete tief ein. „Uhm… bringst du mich gerade mitten in den Wald, um mich umzubringen und meine Leiche dort zu vergraben, oder…?“ Er sah mit seinem Nolan-Blick zu mir, der ungefähr ein Halt-die-Klappe-Schatz ausdrückte. Ich grinste ihn nur an. „So. Wir sind da. Müssen nur ein Stück laufen.“, sagte er, während er seinen Wagen am Waldrand parkte. Ich stieg aus, meine Tasche in der Hand und ging Nolan hinterher zum Kofferraum des Autos. „Mach die Augen zu. Und nicht schummeln. Okay?“ Ich verdrehte meine Augen, schloss sie dann dennoch. Nolan drückte mir etwas in die Arme. Es war weich und groß. Ich öffnete meine Augen und sah einen überdimensional großen Panda-Teddybären in meinem Arm. „Nolan!“, rief ich quiekend. Ich drückte mich an den Bären und lächelte Nolan an. „Komm mit.“, sagte er und nahm mich an der Hand.

„Ich weiß, es ist alles verdammt kitschig, auch mit dem Bären und alles, aber…“, murmelte er, während wird durch den dunklen Wald stapften. Ich lachte nur leise und hielt seine Hand fester. Wir kamen auf einer Lichtung an. Sie war relativ groß und mit weichem Gras bewachsen. In der Mitte der Lichtung lag eine Picknickdecke ausgebreitet. Auf der Decke stand eine Box. Um die Decke herum standen vereinzelte Teelichter. Ich öffnete meinen Mund, um etwas zu sagen, doch es kam nichts raus. Die Lichtung  sah wunderschön aus. Mein Blick wanderte zu Nolan. Er lächelte mich an und zog mich in Richtung der Decke. Nolan nahm mir den Bären aus der Hand und legte ihn auf die Decke. „Nolan, das ist wunderschön.“, sagte ich und lächelte ihn an. „Schönen Valentinstag, Hopeless.“ Er zog mich auf seinen Schoß und küsste mich. Ich schloss meine Augen und fuhr mit meiner Hand durch seine Haare. Ich liebte diesen Mann einfach mehr als alles andere in meinem Leben. Das wurde mir in diesem Moment erneut bewusste und ich war einfach nur dankbar dafür, dass ich ihn gefunden hatte. „Ich hab was zu Essen.“, sagte er und ich rutschte von seinem Schoß. Er nahm den Korb auf der Decke zu sich und öffnete ihn. „Donuts!“, flüsterte ich, als ich sah, wie er die Donuts aus dem Korb nahm. Nolan gab mir einen Donut, mit pinker Glasur und weißen Streuseln. Wir beide legten uns auf den Rücken, den Kopf auf dem Bauch des Bärens und sahen in den Himmel. Es waren tausende von Sterne am Himmel. Es war eine klare Nacht. Wir beide schwiegen und beobachteten den Sternenhimmel. Genau das habe ich mir schon immer gewünscht. Und das wusste Nolan.

„Nolan?“, fragte ich leise und drehte meinen Kopf in seine Richtung. „Hm?“ Er sah nicht zu mir, sondern weiter in den Himmel. „Hättest du auch ohne mich irgendwann aufgehört mit den Drogen?“ Wir sind dem Thema Drogen immer aus dem Weg gegangen. Wir beide wollten es einfach Vergangenheit sein, doch ich musste es ansprechen. „Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich glaube nicht.“ Ich sah wieder in den Himmel. „Ich bin froh darüber, dass wir aufgehört haben.“, fügte Owen hinzu. „Ich auch.“, antwortete ich leise und lächelte. „Ich würde gerne wissen, was aus den anderen geworden ist… Jake, Cracker…“ Ich lachte. „Ich habe heute noch an Cracker gedacht. Ich hoffe, er hat es geschafft und ist jetzt auch clean.“ Nolan nahm meine Hand in seine. „Das hoffe ich auch. Er war einer von den Guten.“ Ich lächelte. „Weißt du noch, als er versucht hat JJ klar zu machen?“, fragte ich lachend bei dem Gedanken an Cracker, wie er sich wortwörtlich an die hübsche Dunkelhaarige geworfen hatte. Nolans Lachen ertönte und hallte über die Lichtung. Ich liebte sein Lachen, es war warm und klang einfach perfekt. „Das war das Beste, was ich je gesehen habe. Oh, Cracker.“ Ich grinste und blinzelte in den Himmel. „Oder weißt du noch, als wir alle bei mir waren…?“ Nolan sah mich an. „Das mit Miller?“ Ich nickte. „Das war genial.“ Wir lachten noch leise. Ich rückte zu ihm und legte meinen Kopf auf seine Brust. Ich blickte in den dunklen Wald und schloss meine Augen. Das ruhige und gleichmäßige Atmen Nolans war beruhigend. Die Zeit hätte stehen bleiben können. Es war ein perfekter Moment.



Nolan legte seine Arme um meinen Körper und drückte mich an sich. „Hopeless, du weißt, dass ich dich liebe, nicht wahr?“ Ich nickte vorsichtig. Ich war mir nicht sicher worauf er hinaus wollte. „Lauf bitte nicht weg, okay?“ Ich hob meinen Kopf und sah ihn an. „Was ist los, Nolan?“ Er hob seine Hand und strich mir über die Wange. „Ich liebe dich und ich möchte, dass du weißt, dass ich glücklich mit dir werden möchte. Wenn ich darüber fantasiere, was in 5, oder 10, oder 20 Jahren sein wird, bist du in meiner Vorstellung immer dabei.“ Ich sah ihn an und wartete auf seine weiteren Worte. „Ich möchte alles mit dir haben, Hope. Ein Haus, Familie, einen Hund.“ Mein Blick wanderte auf meine Hände. Ich dachte kurz über seine Worte nach. Irgendwann blickte ich auf. „Das klingt schön.“, sagte ich und legte meinen Kopf wieder auf seine Brust. „Drei, oder vier?“, fragte ich und sah in den Himmel. „Was?“ Ich lächelte und blinzelte. „Kinder.“, antwortete ich. Nolan lachte leise. „Drei. Zwei Jungen und ein Mädchen.“ Ich lächelte und rieb meinen Kopf an seine Brust. „Drei sind perfekt.“ Wir lagen noch eine Weile auf der Lichtung, blickten in den Sternenhimmel und genossen einfach den Moment.

Ich holte meine Geschenke für Nolan aus meiner Tasche und gab ihm das Foto samt dem Brief. Als er das Foto sah, lachte er. „Das hat Cracker gemacht!“ Ich nickte lachend. „Das gleiche habe ich auch gedacht.“ Er wurde ruhiger, als er den Brief las. Ich beobachtete ihn, während er las. Er wurde leicht durch das Mondlicht angestrahlt. Er sah auf, als er fertig war. „Hope.“, flüsterte er und umarmte mich. „Ich liebe dich, so sehr.“, flüsterte er und hielt mich fester. „Ich dich auch.“, flüsterte ich ebenso leise. „Aber ich habe noch etwas.“ Ich löste mich von ihm und holte die Uhr aus meiner Tasche. „Hope, nein. Das ist die Uhr von deinem Dad. Das… das kann ich nicht annehmen.“ Ich musterte ihn und lächelte. „Bitte, Nolan. Ich meine, wahrscheinlich wird die Uhr nie wirklich weit sein.“ Nolan lächelte und nahm die Uhr an. „Danke, Hope.“ Ich sah ihn mit einem ehrlichen Lächeln auf den Lippen an und erwiderte den sanften Kuss, den er mir gab. Als er sich wieder von mir löste, holte er aus der Box eine kleine Schachtel. Er überreichte mir die Schachtel und als ich diese öffnete,  sah ich einen Anhänger darin. Ein silberner Herzanhänger für eine Kette. Ich sah auf. Ich nahm meine Kette ab und öffnete den Knoten am Ende. Vorsichtig befestigte ich den Anhänger und knotete die Kette wieder zu. „Ich liebe ihn.“, flüsterte ich und fuhr mit dem Finger über den Anhänger. Und ein Kuss folgte dem nächsten.

Wenig später fuhren wir zu Nolan. Er hatte ein kleines, nicht besonders hübsches, aber trotzdem gemütliches Apartment. Als wir ankamen, zog ich meine Schuhe und Jacke aus und warf mich auf sein Bett. „Filmauswahl; Aristocats, Titanic und Dirty Dancing.“ Ich sah ihn belustigt an. „Titanic und Dirty Dancing?!“, lachte ich. Er begann ebenfalls zu lachen und machte Aristocats an. Wir kuschelten uns gemütlich auf sein Bett und begannen mit dem Film. Wir beide wussten, dass wir ihn nicht zu Ende gucken würden. Irgendwann riss ich meine Augen auf und griff nach der Fernbedienung, um den Film zu stoppen. „Was ist?“, fragte Nolan und runzelte verwirrt die Stirn. „Berlioz! Der schwarze Kater! Der schwarze Kater heißt Berlioz! Der rote Kater heißt Toulouse. Oh Gott, nein.“ Nolan begann zu lachen. Ich beobachtete ihn, erst ein bisschen genervt, dann lachte ich jedoch auch. Nolan machte den Fernseher aus und zog sein Oberteil aus, welches kurz darauf auf dem Boden landete. Es folgten diverse andere Kleiderstücke. „Schönen Valentinstag.“

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BeitragThema: Re: ALTERNATIVE UNIVERSE   Mi Dez 23, 2015 1:03 am

beginning of a friendship
HOPE - 18 Jahre
NOLAN - 21 Jahre

Es waren die letzten Wochen, in denen ich noch Schülerin war. Es fühlte sich gut an. Wirklich gut. Ich wurde bereits in einem College angenommen, um dort Medizin zu studieren. Nolan war bald schon fertig mit dem College und durfte im Grey Sloan anfangen. Dezent neidisch war ich schon, aber wie auch immer. Ich schloss die Türe zu unserem Haus auf und warf meine Tasche auf den Boden, während ich meine Schuhe auszog. „Hope, bist du das?“, rief Owen. Ich runzelte meine Stirn. „Wer sonst?!“ Owen trat in mein Sichtfeld und lächelte. „Es ist Freitag! Freust du dich? Wochenende!“ Ich nickte langsam. „Warum bist du schon zu Hause? Hast du nicht heute Nachtschicht?“ Er drehte sich um und verschwand in der offenen Küche. „Ich hab mit April getauscht. Wir sind eingeladen. Heute Abend. Bei Callie und Arizona.“ Ich blickte auf. „Aber… nein. Ich bin mit Nole verabredet.“ Owen blickte zu mir. „Hope.“, warnte er. Ich stöhnte genervt auf und schnaufte. „Hope…“, wiederholte er, diesmal sanfter. Genervt ging ich die Treppen hoch und bevor ich aus seinem Blickfeld verschwand, drehte ich mich kurz um. „Ist ja nicht so, als wäre ich 18.“, bemerkte ich spitz und ging auf mein Zimmer zu. Amelia kam mir entgegen. „Hey, ich hab dir paar Sachen auf dein Bett gelegt.“, sagte sie lächelnd, doch ich antwortete nicht, sondern verschwand einfach in meinem Zimmer. Ich hatte wirklich keine Lust mit meinen Eltern bei ihren Freunden zu essen. Ich blickte auf mein Bett. Ein schwarzes Kleid lag neben einem weinroten Kleid und daneben lag ein dunkelblaues Kleid. Auf jedem der Kleider lag jeweils eine Tasche und vor den Kleidern auf dem Boden passende Schuhe.

Ich schnaufte erneut und öffnete meinen Kleiderschrank. Es brachte nichts rumzumeckern. Also holte ich meine zerrissene Jeans aus meinem Kleiderschrank und meinen grauen Pulli. Ich drehte mich zu meinem Spiegel und fuhr mir durch die Haare. Ich kämmte sie nicht, sondern trug mir dunklen Lidschatten und Eyeliner auf. Dazu noch etwas dunklen Lippenstift und fertig. Schnell zog ich meine selbst gewählten Sachen an und ging hinunter. „Ich wäre fertig.“, sagte ich knapp und warf mich aufs Sofa. Owen sah zu mir. Er seufzte lautlos und nickte. Er hatte sich in der Zwischenzeit ebenfalls umgezogen. Er trug ein kariertes Hemd. Er hatte Amelias Tasche in der Hand und sah zu mir. Ungewollt begann ich zu lächeln. Wie könnte man bei diesem Anblick nicht anfangen zu lächeln? Owen war einfach ein Welpe. Ich sah zu ihm hoch. „Tut mir Leid, wegen eben. Ich hab dich lieb.“ Er lächelte mich an und nickte. Amelia kam die Treppen hinunter. Sie trug ein schwarzes Kleid mit weißen Schlieren. Sie lächelte Owen an, bevor ihr Blick zu mir wandte. Sie musterte mich und lachte leise. „Du siehst toll aus.“, sagte sie grinsend. Ich stand auf und seufzte. „Danke.“, sagte ich matt und ging auf die Garderobe zu, um dort meine Chucks anzuziehen. Ich zog mir meine schwarze Lederjacke an und öffnete die Tür.

Mit meinem Handy in der Hand ging ich auf das Auto zu. Hey Nole, das wird heute nichts, ich muss mit meinen Eltern zu ihren Freunden. Ich komme morgen zu Dir. Ich liebe Dich. Ich sendete die Nachricht und stieg in das Auto ein. Wie auf jeder Autofahrt saß ich auf der Rückbank. Kurz nach mir stiegen auch Owen und Amelia ein. Owen fuhr. Zurück würde wahrscheinlich Amelia fahren, weil sie die einzige Nüchterne sein würde. Owen sah über die Schulter zu mir. „Chloe wird auch da sein. Komm schon, es wird bestimmt super cool!“ Ich nickte. „Ja, bestimmt.“ Soweit ich weiß, ist Chloe ein Jahr älter als ich (stimmt nicht ganz aber egal, im AU stimmt das einfach mal. :DD) und ist in ihrem ersten Jahr im College. Owen fuhr aus unserer Einfahrt und machte sich auf den Weg zu Callie. „Ich fahr morgen zu Nolan. Kann ich den Mini Cooper haben? Der ist ja sowieso… irgendwie mir, nicht wahr?“ Amelia lachte. Der dunkelblaue Mini Cooper stand seit etwa einem Jahr in der zweiten Garage und war noch immer unbenutzt. „Ja, für morgen kannst du ihn haben.“, antwortete Owen, konzentriert auf die dunkler werdende Straße. Ich war schon öfter bei Arizona und Callie. Zwei, oder dreimal schlief ich dort im Gästezimmer, weil ich über Nacht auf Sofia aufpasste. Wie auch immer. Die Inneneinrichtung der beiden Frauen war wunderschön! Ich liebte ihr zu Hause. Owen machte das Radio an und als irgendein bekanntes Lied lief, begann Amelia an zu singen. Ich war langsam besser gelaunt und stimmte mit ein. Und irgendwann fing auch Owen an mit zu singen. Es klang im Allgemeinen nicht besonders gut.

Als wir ankamen, ging ich hinter meinen Eltern her und sah mich um. Owen klingelte und kurz darauf öffnete eine wirklich gut gelaunte Arizona die Türe. „Hi!“, rief sie erfreut. „Es ist fast alles fertig. Kommt rein, setzt euch.“ Ich folgte meinen Eltern, umarmte im Vorbeigehen Arizona und begrüßte Callie, die in der Küche stand. Sofia saß auf dem Boden und malte etwas. „Hallo Hope, Onkel Owen und Tante Melia.“, sagte sie und lächelte. Chloe kam ins Wohnzimmer. „Hi.“ Sie lehnte sich an den Türrahmen und sah zu uns. Ich lächelte sie an. „Hi, Chloe.“ Sie nickte mir knapp zu und ich sah unsicher zu Owen. Ich hatte noch nicht wirklich viel mit ihr zu tun gehabt. Habe sie vielleicht zweimal gesehen und kaum mit ihr geredet. Owen lächelte mich an und wir setzten uns auf Arizonas Aufforderung auf das Sofa. „Deine Hose ist cool.“ Chloe deutete auf meine Hose. Ich sah auf und lächelte. „Danke. Ich mag dein Kleid.“ Das Mädchen vor mir lächelte. Ich lächelte ebenfalls. Es herrschte eine kurze Stille. Doch Callie durchbrach sie. „Essen ist fertig!“ Sie murmelte etwas auf Spanisch und Chloe erwiderte etwas. Ich konnte kein Spanisch, genauso wenig wie Arizona, Amelia und Owen. Der Tisch war relativ groß. Drei Plätze auf jeder Seite und natürlich einen Platz am Tischkopf. Sofia setzte sich ans Tischende und sah in die Runde. Chloe setze sich in die Nähe von Sofia. Sie lächelte mich an und deutete auf den Plätz neben ihr. Ich lächelte und setzte mich hin. Owen setzte sich neben mich. Ihm gegenüber saß Amelia, daneben Arizona und gegenüber von Chloe saß Callie. An jedem Platz, außer an Sofias und Amelias stand ein Glas Wein. Zwar war ich noch nicht 21, trotzdem hatten sie wohl nichts dagegen, wenn ich ein Glas Wein trank. Gut so. Die Vorspeise, die Callie servierte war unfassbar gut. „Also Hope, weißt du schon auf welches College du willst?“, fragte Callie. Ich nickte, mit vollem Mund. „Auf dasselbe, wie Chloe.“  Ich schluckte mein Essen runter. „Und ich hab dort ein paar verdammt heiße Lehrer gesehen. Bitte sag mir, dass du die alle kennst.“ Chloe sah zu mir und lächelte. „Die Lehrerinnen sind heiß.“, murmelte sie. Ich sah kurz zu Callie und Arizona, dann wieder zu Chloe. Was sollte ich jetzt sagen? Ich lächelte sie an. „Gut zu wissen. Ich…“ Chloe hob den Kopf und sah mich an. „Es gibt aber auch heiße Lehrer.  Dr. May. Er ist wirklich heiß. Aber nichts für mich.“ Mein Gehirn speicherte den Namen sofort. Es dauerte nicht lange und alle verfielen in ein Gespräch. Sofia ging in ihr Zimmer. Owen und Callie redeten über ihren letzten Fall, Arizona und Amelia über ein Baby auf Arizonas Station und Chloe und ich tauschten uns ein wenig über uns und unser Leben aus.

Wir saßen im Vorgarten auf einer Bank und beobachteten die dunkle Straße. Chloe hatte eine Zigarette in der Hand und rauchte. Ich blickte dem Rauch hinterher, bis er sich auflöste. „Willst du?“, fragte sie und hielt mir die Zigarette hin. Ich schüttelte meinen Kopf. „Nein. War noch nie ein großer Fan.“, sagte ich lächelnd und sah wieder auf die Straße. Ich dachte zurück – an die Zeit, in der ich noch süchtig war. Ich habe alles irgendwie in meinen Körper verfrachtet, nur nicht durchs Rauchen. Ich habe ein paar Mal geraucht, aber… ich mochte es nicht. Ich fand es unhygienisch. Lustig, nicht wahr? Während ich der Meinung war, dass Rauchen unhygienisch ist, habe ich mir mit einer bereits benutzen Spritze ein Schmerzmittel in die Vene gejagt. Sehr viel hygienischer, Hope Johnson. „Dann nicht.“, antwortete Chloe und zog selber an der Zigarette. „Jede Zigarette verkürzt das Leben um 6 Minuten… hab ich mal gelesen.“ Oh Gott, halt die Klappe, Hope. Ich lächelte sie an, sodass meine Zähne aufblitzten. „Tut mir leid, ich sollte überhaupt nicht so Sachen sagen.“, sagte ich mit einem leisen Lachen. „Mich bringt eh nichts davon ab. Ich meine, von irgendwas muss man süchtig sein.“ Ich sah sie an und nickte langsam. „Ja, das stimmt wahrscheinlich.“ Chloe blickte in meine Richtung. „Warum bist du zu Hunt und Shepherd gekommen?“ Ich zögerte. Ich könnte der Frage ausweichen, oder die Wahrheit – oder die halbe Wahrheit – sagen. Ich entschied mich schließlich für letzteres. „Ich war in einer Pflegefamilie und wurde von dem Vater geschlagen, als ich ins Krankenhaus kam, adoptierten mich Owen und Amelia. Warum bist du bei Callie und Arizona?“, fragte ich und sah dasselbe Zögern in ihren Augen. „Shepherd hat meine Mutter umgebracht.“, sagte sie trocken. „Meine Mutter hat alles getan, um deine zu retten.“, sagte ich mit klarer Stimme. „Ja, Entschuldigung.“ Stille. „Wie auch immer. Hast du ne Freundin?“, fragte ich sie und lächelte sie an. „Momentan nicht. Du bist immer noch mit dem Einen zusammen? Der auch auf eurer Weihnachtsfeier war?“ Ich nickte und lächelte sie an. „Ja.“, murmelte ich dazu und lehnte mich zurück. „Ich bin ein Junkie.“, sagte ich und sah in den Himmel. „Ich bin Alkoholikerin.“, fügte Chloe hinzu und blickte ebenfalls in den Himmel. „Ich glaube, das ist der Beginn einer tollen Freundschaft, HopyDopy.“ Ich lachte trocken und sah sie an. „HopyDopy?“, fragte ich mit einer hochgezogenen Augenbraue. „Hope, wir gehen.“ Amelias Stimme erklang hinter mir. Ich drehte mich um und sah sie an. Ich nickte und stand auf. Owen hatte meine Tasche und Jacke in der Hand. „Wir sehen uns, Chloe.“, sagte ich und umarmte meine neue Freundin. „Bis dann, HopyDopy.“ Ich verabschiedete mich von Callie und Arizona und ging hinter meinen Eltern her ins Auto. „Chloe ist cool.“, sagte ich, als wir im Auto ankamen. Owen lachte und setzte sich auf den Beifahrersitz. Amelia fuhr los. Ich blickte aus dem Fenster und als wir in eine andere Straße abbogen, sah ich sie verwirrt an. „Wohin fahren wir?“, fragte ich und legte meinen Kopf schief. „Wir setzen dich bei Nolan ab.“ Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. „Ich liebe euch!“, rief ich lachend und drückte mich in den Sitz. Owen – der offensichtlich leicht angetrunken war – sah über die Schulter zu mir. „Ich hab gleich Sex. Wirklich heißen Sex.“, sagte er glücklich. „Ich auch, Owen. Ich auch.“

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BeitragThema: Re: ALTERNATIVE UNIVERSE   Mo Mai 23, 2016 9:19 pm

welcome to los angeles
HOPE - 18 Jahre
NOLAN - 21 Jahre


Ich war noch nie wirklich im Urlaub. Ich kann mich an einen einzigen 'Urlaub' in meinem Leben erinnern. Damals lebte ich schon bei den Millers. Wir flogen nach Texas zu den Verwandten meiner Adoptivmutter. Sie lebten auf einer Pferderanch und ich musste die ganzen 14 Tage, in denen wir dort waren, im Stall arbeiten. Ich habe nichts außer die Ranch gesehen. Es war ein scheiß Urlaub.

Heute würde endlich mein Traum von einem richtigen Urlaub in Erfüllung gehen. Ein Traum, den ich schon so lange habe. Und heute wird er war.

Ich blickte lächelnd auf den Koffer der an meiner Zimmertür stand. Ich saß auf meinem Bett und blickte auf meinen digitalen Wecker. 6:25 und in 5 Minuten wollten wir los fahren. Nach Los Angeles. Ich wiederhole; Los Angeles! Ich, Hope Johnson, würde heute Abend in Los Angeles sein! Für den Bruchteil einer Sekunde war ich mir nicht sicher, ob dies alles wirklich passierte, oder doch nur ein Traum sei. Owen, der in mein Zimmer kam und zu Reden begann, riss mich aus meinen Gedanken. "Komm jetzt, Hope. Es wird Zeit. Freust du dich?" Owen war wahrscheinlich genauso aufgeregt wie ich es war. Zwar war er schon öfter im Urlaub, jedoch noch nie in L.A.

Wir verstauten unser Gepäck im Kofferraum und stiegen ins Auto. Ich saß auf der Rückbank, während Owen fuhr und Amelia neben ihm saß. "Schade, dass Nolan nicht mitkommen kann.", sagte Amelia und sah zu mir nach hinten. "Arbeit geht nunmal vor. Aber immerhin kommt Chloe in drei Tagen nach.", sagte ich lächelnd. Noch kam mir die Gegend, durch die wir fuhren bekannt vor, aber das änderte sich während der nächsten Stunde. Ich war hundemüde, nicht nur weil wir unfassbar früh aufstanden mussten, sondern auch, weil ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Vor Aufregung, versteht sich.

An der nächsten Raststätte machten wir halt und kauften uns Kaffee und etwas zu essen. Essen war gut, Kaffee war besser. Als wir weiter fuhren, machte Owen Musik an. Owen begann mitzusingen, er konnte gut singen, was man von Amelia und mir nicht unbedingt sagen konnte. Trotzdem stimmten wir mit ein. Es klang scheußlich. Ich lachte und bemerkte wieder auf's Neue wie dankbar ich war, dass ich Owen und Amelia hatte. Sie waren die besten Eltern, die man sich vorstellen konnte. Oft wünschte ich mir, dass sie mich früher adoptiert hätten. Mein Leben wäre so wunderschön gewesen, doch auf der anderen Seite hätte ich nicht die Dinge erlebt, die mich ausmachten.

Wir waren jetzt seit etwa 3 Stunden unterwegs. Die meiste Zeit sangen wir, erzählten Geschichten und lachten. Ich liebe es, wenn Menschen aus tiefstem Herzen lachten. Es klingt immer wunderschön, melodisch und es beruhigt mich. "Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?", fragte ich aus dem Nichts. Ich hatte mich das schon gefragt, habe sie jedoch noch nie darauf angesprochen. "Wie kommst du jetzt darauf?" Ich zuckte mit den Schultern. "Durch die Arbeit.", antwortete Amelia knapp. Owen sah sie kurz an und blickte durch den Autospiegel zu mir. "Nachdem Amelia aus L.A. vor ihrer Verlobung geflüchtet ist, hat sie bei uns angefangen. Ich hatte nicht besonders viel mit ihr zu tun, war auch viel zu sehr damit beschäftigt, über Cristina hinweg zu kommen.", begann Owen zu erzählen. "Unsere erste richtige Interaktion hatten wir wegen eines Falls. Eine Angehörige unseres Patienten kannte sie durch die Meetings und wollte nicht, dass Amelia ihre Eltern operiert." Ich sah zu Amelia, die auf ihre Hände sah. "Die Frau hat angefangen zu schreien und plötzlich wussten alle von Amelia's Drogenproblem." Owen legte seine rechte Hand auf ihren Oberschenkel. "Ab dann begannen wir öfter zu reden und mir fiel auf, was für eine wunderschöne und tolle Frau da vor mir stand." Ich lächelte und sah, wie die beiden sich ansahen. Amelia lächelte. Owen ebenso und begann wieder sich auf die Fahrbahn zu konzentrieren.
Ich war eingeschlafen. Verdammt. Ich wollte doch wach bleiben. Wie lange ich geschlafen hatte, wusste ich nicht, auch nicht wo wir waren. Ich öffnete meine Augen und erinnerte mich wieder daran, was mich geweckt hatte. Amelia's Stimme und das laute Schließen der Autotür. Ich sah mich um. Wir standen mitten auf einer Straße im Nirgendwo. Um uns herum war nichts außer Wüste. Ich streckte mich und sah auf mein Handy. Es war kurz nach 5. Ich krabbelte aus dem Auto, Amelia lief mit ihrem Handy durch die Gegend, während Owen auf eine Karte blickte, die er auf dem Autodach ausgebreitet hatte. "Was ist denn los?", fragte ich Owen, als ich neben ihm stand. "Benzin ist leer.", war seine kurze Antwort. Ich sah mich um, wirklich nichts. Amelia kam wieder zu uns. "Kein Empfang. Nirgendwo hier." Ich sah mich erneut um, in der Hoffnung, dass jetzt eine Tankstelle, oder ein anderes Auto zu sehen war. "Wir sind so gefickt, Leute." Owen sah mich an. "Seit wann stehen wir schon hier?" Owen runzelte seine Stirn. "Nicht allzu lange."

Seit etwa einer Stunde standen wir nun auf der Straße. Mittlerweile hatten wir uns ins Auto begeben, da war es wenigstens ein wenig kühler. Nachdem Owen das Autodach ein Stück geöffnet hatte, setzte ich mich mit einer Flasche Wasser auf das Dach und beobachtete die Gegend, in der Hoffnung, dass ein Auto vorbeikommen würde. Nichts. Die Sonne schien auf meine Haut. Wenigstens eine Möglichkeit ein wenig braun zu werden, auch wenn die Sonne beinahe unterging. Ich hörte ein Geräusch und blickte mich um. Ein Wohnwagen. "Owen, Amelia!! Ein Wohnwagen!", rief ich und sprang vom Autodach. Owen und Amelia stiegen ebenfalls aus dem Auto aus. Erst schien es so, als würde der Wohnwagen an uns vorbeifahren, doch dann blieb er doch stehen. Raus kam ein kleiner Mann mit Schnurrbart. Seine Haare hatten einen leichten Grauton. "Sie sehen verzweifelt aus. Kann ich Ihnen helfen?", fragte er freundlich. Owen erklärte unsere Situation und etwa eine Viertelstunde später hatten wir Benzin und konnten endlich weiterfahren.

Die Sonne war dabei, unter zu gehen. Es sah wunderschön aus, ich machte ein paar Fotos von meinem Handy. Ich wunderte mich, dass ich überhaupt noch Akku auf meinem Handy hatte, sonst war es immer ziemlich schnell leer. "Wann sind wir ungefähr da?", erkundigte ich mich. "In einer halben Stunde, etwa." Und es war, wie Owen sagte. Wir kamen in der Stadt an. Ich war sofort begeistert und klebte regelrecht am Fenster, genau wie Owen. Amelia hatte nun das Steuer des Wagens übernommen. "Und hier bist du weggezogen? Nach... Seattle?" Amelia lachte und sah kurz zu mir. "Wir sind da.", sagte sie und parkte an der Straße.

Jetzt würde ich eine von Amelia's besten Freundinnen treffen. Addison Forbes Montgomery. Ich hatte schon viel von ihr gehört, persönlich hatte ich sie jedoch noch nie getroffen. Wir holten unser Gepäck aus dem Koffer und gingen auf ein Haus zu. Die Tür wurde geöffnet bevor wir sie erreicht hatten. Ein kleiner Junge stürmte raus. "A-Melia!", rief er und rannte sie beinahe um. "Henry! Oh Gott, bist du groß geworden. Wie alt bist du, 16?", fragte Amelia den kleinen Jungen. "Nein, ich bin 4, Dummerchen." Ich musste leise lachen. "Amelia." Eine andere Stimme weckte meine Aufmerksamkeit und ich drehte mich um. Addison stand in der Tür und lächelte. Sie sah zu mir. "Du musst Hope sein! Schön, dich endlich kennenzulernen!", sagte sie und kam auf mich zu, um mich zu umarmen. "Amelia hat viel von dir erzählt." Ich sah kurz zu meiner Adoptivmutter, dann wieder zu Addison und lächelte ehrlich. Sie wandte sich an Owen und redete kurz mit ihm, bevor sie zu Amelia ging. Der kleine Junge kam auf mich zu gehüpft. "Ich bin Henry. Und du?" Ich lächelte. "Ich bin Hope." Ich kniete mich vor den Jungen, um in seiner Augenhöhe zu sein. "Du hast da nen coolen Dino.", sagte ich und deutete auf das blaue Dino-Plüschtier in seiner Hand. Er lächelte mich an. "Ist Amelia deine Mama?" Er sah zu mir, dann zu Amelia und Addison. "Ja, sowas ähnliches."

Der kleine Junge war super. Nicht nur super süß, sondern auch ziemlich intelligent für sein Alter. Er musste schlafen gehen, bestand jedoch darauf, dass ich ihn ins Bett brachte. Sehr süß, also tat ich dies auch. "Du bist cool, Hope.", murmelte er, bevor er einschlief. Ich lächelte und ging wieder runter. Alle saßen auf der Terrasse. Nun waren auch Addison's Mann Jake und ihre Freunde Sam und Naomi gekommen. Sie waren auch mit Amelia befreundet. Ich sah auf den Strand - richtig gehört; Strand! Addison wohnte in einem Strandhaus. Ich hörte den Gesprächen zu und beobachtete die Menschen am Tisch. "Ich muss euch noch etwas sagen. Ich bin nicht nur hier, weil wir Urlaub machen wollten. Es gibt noch einen anderen Grund." Amelia sah in die Runde. Ich runzelte meine Stirn. Amelia nahm Owens Hand und lächelte. "Ich bin schwanger.", sagte Amelia mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich lachte auf. "Amelia! Glückwunsch!" Die anderen stimmten mit ein. Ich drückte Amelia, die neben mir saß einen Kuss auf die Wange. Amelia lächelte und lehnte sich an Owen, welcher seine Arme um sie legte. Addison sah lächelnd zu ihr und ihr Blick alleine zeigte, wie sehr sie sich für Amelia freute, dass sie einmal in ihrem Leben wirklich glücklich war.

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BeitragThema: Re: ALTERNATIVE UNIVERSE   Mi Jun 01, 2016 11:18 pm

the beach
HOPE - 18 Jahre
NOLAN - 21 Jahre



Das Rauschen der Wellen war eines der schönsten Geräusche, die die Natur zu bieten hatte. Früher – als ich noch jünger war – hatte ich eine Kassette, auf der das Rauschen der Wellen war. Ich hörte diese Kassette jeden Abend. Ohne diese Geräusche konnte ich nicht einschlafen. Ich dachte darüber nach, wo diese Kassette wohl geblieben ist. Ein Lachen riss mich aus meinen Gedanken und ich öffnete meine Augen. Ich lag auf einem Handtuch am Strand und sah Henry und Chloe in meiner Nähe herumtoben. Ich setzte mich auf und sah mich um. Owen und Amelia ließen sich im Meer treiben. Owen hatte seine Arme um Amelias kleinen Körper geschlungen, sie lachten. Addison saß mit Jack und Naomi auf ihrer Terrasse. Naomi und Jack redeten miteinander, während Addison eine Zeitschrift las. Ich beobachtete meine Adoptiveltern noch eine Weile, dann richteten sich meine Augen auf Henry und Chloe. Vollkommen außer Atem kam Chloe auf mich zu gestolpert. „Dieses Kind hat eine Ausdauer…“, sagte sie lachend und ließ sich neben mich fallen. Ich lachte ebenfalls und blickte mich nach dem kleinen Jungen um. Ich sah ihn nur noch für den Bruchteil einer Sekunde, wie er ins Haus rannte.


Chloe und ich lagen auf unseren Handtüchern und beobachteten das Meer – samt Owen und Amelia darin. „Ich freue mich für sie.“, sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen. Chloe sah zu mir rüber und verzerrte ihr Gesicht ebenfalls zu einem Lächeln. „Sie verdienen nur das Beste.“ Stumm stimmte ich ihr zu. Wir verfielen in ein angenehmes Schweigen. Nach einer Weile erhob ich wieder meine Stimme. „Ich sollte mich nach einer Wohnung umschauen.“, murmelte ich. Meine beste Freundin drehte ihren Kopf in meine Richtung. „Was? Warum? Bist du verrückt? Wie willst du denn eine Wohnung und dein Studium bezahlen?“ Ich stützte meinen Kopf auf meinen Händen ab. „Meine Eltern – meine leiblichen – waren ziemlich reich. Sie haben kurz nach meiner Geburt ein Konto für mich eröffnet und durch das Erbe willst du gar nicht wissen, wie viel da drauf ist.“, sagte ich lachend und winkelte meine Beine an. „Wenn das Baby da ist, brauchen die beiden mehr Platz. Aus meinem Zimmer kann ein Spielzimmer werden. Die drei werden eine richtige Familie sein und ich habe Nolan. Außerdem bin ich eine laute Person, ich sollte nicht in der Nähe eines Neugeborenen sein, dass gerade eingeschlafen ist.“ Ich lachte leise und sah wieder zu meinen Adoptiveltern. Chloe, die zu meiner rechten Seite lag, lehnte sich an mich und seufzte. „Du gehörst auch zu Owen und Amelias Familie. Ich weiß, du wirst dich nie wie ein 100 prozentiges Familienmitglied fühlen, aber du bist eins, Hope. Du bist ihre Tochter und sie lieben dich, mehr als alles andere.“ Ich beobachtete, wie die beiden das Wasser verließen, lachend. „Ich weiß. Ich liebe sie auch, aber-“ Ich konnte meinen Satz nicht beenden, da die beiden auf uns zu kamen. „Hey, ihr zwei. Wir gehen heute Abend etwas essen, wollt ihr mitkommen?“, fragte Owen. Chloe setzte sich auf und wir tauschten kurze Blicke aus. „Gerne.“, antworteten wir synchron. „Alles klar, dann reservieren wir für vier.“ Mit den Worten verschwanden die beiden. Chloe stand ebenfalls auf. „Ich geh mir was zu trinken holen.“ Ich sah zu ihr hoch und nickte. Kurz sah ich ihr hinterher. Auf der Terrasse saßen nun auch Owen und Amelia, in Handtücher eingewickelt. Sie lächelten mir zu. Ich erwiderte es knapp und schloss wieder meine Augen, um jedes bisschen Sonne aufzusaugen.


Eine unbekannte Stimme ertönte. „Nein! Buddy, komm zurück!“ Ich sah es nicht für nötig, meine Augen zu öffnen, da die Stimme ein Stück entfernt war. Wieder versunken in meinen Tagträumen, bemerkte ich kaum, wie etwas auf mich zu gerannt kam. Ich spürte nur etwas Weiches an meiner Schulter. Für einen Augenblick dachte ich, es wären Chloes Haare, doch dann spürte ich eine Zunge an der Stelle. Definitiv nicht Chloe. Ich öffnete meine Augen und sah in das Gesicht eines kleinen Labrador Welpen. Er sah mich aus seinen großen braunen Augen an. „Na, du? Wer bist du denn?“, fragte ich lachend und fuhr mit meiner Hand über sein goldenes Fell. Er bellte und wedelte glücklich mit dem Schwanz. Aus dem Augenwinkel sah ich eine Bewegung und blickte hoch. Ein Junge – etwa so alt wie ich – kam auf mich zu gelaufen. „Tut mir leid, ich hab ihn von der Leine gelassen und dann ist er los.“, sagte er ein wenig außer Atem und lachte. „Kein Problem, er ist zuckersüß.“, sagte ich und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. „Ich bin Chris.“, sagte er und streckte seine Hand in meine Richtung, ich schüttelte sie. „Ich bin Hope. Setz dich doch.“, bot ich ihm an und kraulte seinen Hund hinter den Ohren. „Du wohnst hier nicht, oder?“ Ich schüttelte lächelnd meinen Kopf. „Nein, nein ich mache hier nur Urlaub. Ich komme aus Seattle.“ „Seattle?!“, fragte er lachend. „Dann ist Sonne ja etwas ganz neues für dich.“ Ich lachte und schlug leicht gegen seine Schulte. „Hey! Okay, ich bin ehrlich. Ich genieße die Sonne und die Wärme hier.“ Er lachte und begann davon zu erzählen, wie schön es ist, in einer so warmen Region zu leben. Ich musterte ihn. Er sah wirklich nicht schlecht aus. Braun gebrannt, Sixpack, dunkelgrüne Augen und kurze blonde Haare. Wenn er lachte, erschienen Grübchen auf seinen Wangen. Ich blickte auf seine Lippen, während er redete. Ab und zu blitzten seine weißen Zähne auf. „Hope?“, fragte er und ich schüttelte meinen Kopf. „Tut mir Leid, was?“ Er lachte wieder. „In welchem Hotel wohnst du?“ Ich blinzelte. „In keinem. Ich wohne bei einer guten Freundin meiner-“ Ich überlegte eine Sekunde. Mutter? Adoptivmutter? „meiner Mutter.“ Ich deutete auf das Haus und erblickte Chloe, meine Eltern und deren Freunde, wie sie mich ansahen. Schnell drehte ich mich wieder weg. „Sie starren.“, bemerkte Chris und sah mich an. „Ich weiß. Sie sind seltsam.“, lachte ich.


Ich war noch immer in das Gespräch mit Chris vertieft, als Chloe uns Gesellschaft leistete. „Hope, wir müssen jetzt los.“, sagte sie trocken. Ich blickte zu ihr hoch und runzelte meine Stirn. „Chloe, das ist Chris. Chris, das ist Chloe.“ Chloe lächelte nur kurz und nickte. Chris stand auf und nahm den kleinen Hund an die Leine. „Okay, dann… es hat mich gefreut, dich kennen zu lernen.“, sagte Chris und lächelte mich an. „Die Freude ist auf meiner Seite.“ Lachend bückte ich mich, um mein Handtuch aufzuheben und den kleinen Hund ein letztes Mal zu kraulen. Chris winkte uns noch zu. „Komm, Buddy.“ Mit den Worten begann er weg zu joggen. Ich lächelte kurz und sah zu Chloe, welche mich mit einem strengen Blick ansah. „Was?“, fragte ich lächelnd und ging auf das Haus zu. Auf der Terrasse saßen noch immer Owen und Amelia, nur hatten sie jetzt etwas schickeres an, genau wie Chloe. „Wer war das denn?“, fragte Amelia grinsend. Chloe fiel mir ins Wort. „Du hast eine viertel Stunde Zeit, dich umzuziehen.“


Etwa eine Stunde später saßen wir im Restaurant und warteten auf unser Essen. Chloe sah zu mir. „Du bist dir aber schon dessen bewusst, dass in Seattle dein Freund – die Liebe deines Lebens – auf dich wartet?“, fragte sie und grinste. „Was? Worüber redest du?“ Amelia lachte. „Hope, sie redet von dem süßen Jungen vom Strand.“ Ich runzelte meine Stirn. „Was ist mit ihm?“ Alle drei lachten. „Du hast sowas von mit ihm geflirtet!“, rief Chloe aus. „Was? Das stimmt doch gar nicht!“, erwiderte ich etwas leiser. „Und ob! Du hast diesen Hope-Move, mit deiner Haarsträhne gemacht.“, lachte Chloe. „Und da war dein Verführer-Lachen.“, fügte Owen hinzu. Alle drei sahen zu ihm. „Du musst es ja wissen, hm?“ Amelia grinste ihn an, worauf er nur seine Augen verdrehte. „Ich meine, ich kann nicht zählen, wie oft sie Nolan-“ Der Kellner unterbrach Owen und reichte uns unsere Teller. Als er wieder verschwand sah ich zu ihnen. „Ich habe nicht geflirtet. Ich bin seit vier Jahren mit Nolan zusammen – seit ich vierzehn bin. Ich weiß überhaupt nicht wie man flirtet.“, rechtfertigte ich mich. Amelia lachte und schnitt ihr Fleisch. „Oh, falls du wissen willst, wie man flirtet… so, wie du eben am Strand.“ Ich sah lachend zu ihr. „Halt die Klappe, ich habe ganz normal mit einem süßen Jungen geredet, der einen Hund aus Zucker hatte. Wenn, dann habe ich mit diesem Welpen geflirtet, nicht mit ihm.“ Chloe sah mich angewidert an. „Du bist so schräg.“

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BeitragThema: Re: ALTERNATIVE UNIVERSE   Mo Nov 21, 2016 5:18 pm


the flight - chloes stories
HOPE - 18 Jahre
NOLAN - 21 Jahre
CHLOE - 19 Jahre

Ich war noch nie zuvor in einem Flugzeug gewesen. Ich bin noch nie geflogen und jetzt war mein erster Flug. Ich blickte aus dem Fenster – wirklich viel konnte ich nicht erkennen. Nur Wolken, dicke, weiße Wolken. Und trotzdem war ich fasziniert. Chloe saß neben mir und spielte ein Spiel auf ihrem Handy. Owen und Amelia sind nicht mitgeflogen, sie blieben noch eine Woche in LA, um wirklich sicher zu gehen, dass mit dem Baby alles in Ordnung ist. „Wie lange fliegen wir noch?“, fragte ich Chloe und sah das erste Mal seit wir gestartet sind zu ihr. „Noch etwa anderthalbstunden.“, antwortete sie mit einem Blick auf die Uhrzeit ihres Handys. „Irgendwie ist Fliegen doch langweilig.“ Chloe sah nicht von ihrem Handy auf. „Dann guck den Film, der da läuft. „Ich hab keine Kopfhörer.“, antwortete ich, doch Chloe antwortete mir nicht mehr. Also blickte ich auch die nächsten anderthalbstunden aus dem Fenster.


„Ich freu mich auf Nolan.“, sagte ich, den Blick immer noch aus dem Fenster gerichtet. „Das ist das erste Mal seit vier Jahren, dass ich ihn so lange nicht gesehen habe.“ Chloe sah zu mir. „Was?! Das ist... krass. Und in der Zeit hast du massenweise andere Typen angemacht. Wenn man das P aus deinem Namen packt, definiert er dich perfekt. Hoe.“ Ich verdrehte meine Augen. „Dann hab ich halt ein bisschen geflirtet, was soll’s? Ich bin jung, Nolan und ich sind nicht verheiratet. Ich meine, es ist ja nichts passiert.“ Ich machte eine kurze Pause. „Bei dir ja schon.“ Chloe lachte. „Das war ne verdammt gute Woche, Hope.“ Ich grinste sie an. „Okay, also da war die Asiatin? Die Blonde, die... hübsche Braunhaarige, die Latina? Wir haben noch etwa eine Stunde. Wir hatten kaum Zeit zu reden, die letzten paar Tage.“ Meine beste Freundin sah mich an. „Das stimmt. Wir waren nur unterwegs und haben gefeiert.“ Ein aufgesetztes Lächeln zierte mein Gesicht. „Und ich habe jeden Morgen ein neues Mädchen kennengelernt.“ Chloe lachte.


„Okay. Also am Mittwoch waren wir ja bei dieser Strandparty.“ Ich sah zu ihr und nickte. „Da hab ich dieses Mädchen kennengelernt. Die Blonde. Groß – hübsch. Ihr Name war Melissa, denke ich.“ Ich versuchte mich an sie zu erinnern. Ich hatte an dem Abend selber relativ viel getrunken – doch ich konnte mich wage an das Mädchen erinnern. „Sie war unfreundlich zu mir, nicht wahr?“ Chloe lachte. „Nein, das war Cecilia. Melissa war toll.“ Chloe sah aus dem Fenster, ein Grinsen auf ihren Lippen. „Ich war auf Toilette und habe meine Hände gewaschen, als sie gerade reinkam. Es waren diese ranzigen Strandklos, die man nicht abschließen konnte. Und ich war noch relativ nüchtern – im Gegensatz zu dir. Also war ich erst ein wenig distanziert, aber als sie mir sagte, dass sie mich beobachtet hatte und gefolgt war, war es vorbei mit der Distanz.“ Ich sah sie an. „Also habt ihr’s auf’m Klo getrieben.“, schlussfolgerte ich. „Nicht nur da, Süße. Wie auch immer, Mel kommt nächsten Monat nach Seattle, weil ihre Schwester hier arbeitet und ich hoffe wir sehen uns. Dieses Mädchen ist unbeschreiblich.“ Ich blickte meine blondgefärbte Freundin an. „So gut?“ Sie grinste. „Besser.“


„Die nächste?“, fragte ich. „Das war Cecilia. Wir waren auf diesem Konzert, weißt du noch? Diese geniale Vorband? Cecilia war die Sängerin.“ Ich hob meine Augenbrauen. „Das ist trotzdem kein Grund, so arrogant zu sein.“ Chloe lachte. „Das kann sie sich aber erlauben. Ich habe den ganzen Abend damit verbracht, sie rumzukriegen. Drei Stunden an der Bar. Noch ein Shot und noch einer, aber verdammt war die hart zu knacken.“ Chloe lachte und setzte ein triumphierendes Lächeln auf. „Aber nunja, ich habs geschafft. Die kann mehr, als nur geil singen, Hope. Wirklich.“


„Und dann Freitag, Samstag und Dienstag war ich mit Nuwa. Die Asiatin.“ Ich setzte mich auf und sah Chloe an. „Dreimal?! Die muss besser gewesen sein, als die Blonde. Und das erklärt, warum ich dich am Samstag und Dienstag nicht gesehen habe.“ Chloe strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. „Sie war anders, als Melissa. Sie ist verlobt – mit einen Typ. Und dieser Fakt hat alles für uns beide noch interessanter gemacht. Am Samstag bin ich mit zu ihr gegangen, weil ihr Verlobter eine Woche lang auf Geschäftsreise war. Und am Dienstag haben wir den ganzen Tag miteinander verbracht. Wir waren sogar essen. Und ich muss ganz ehrlich sein – mit Nuwa war es von meiner Seite aus mehr als nur Sex.“ Ich sah zu Chloe, die auf ihre Finger blickte und strich ihr über den Oberarm. „Wirklich. Sie war einfach toll. Nicht nur der Sex war toll, sie war es. Ihre Persönlichkeit, ihr Lachen.“ Sie lächelte mich an. „Es ist bescheuert von mir.“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ist es nicht. Hast du ihre Nummer?“ Chloe nickte. „Dann ruf sie an, wenn du zu Hause bist. Ruf sie an und sag ihr, was du denkst und fühlst.“


Ich sah zu Chloe und öffnete meinen Mund, um etwas zu sagen. Nach kurzem Zögern begann ich zu sprechen. "Ich bin neidisch auf dich, Chloe. Du hattest die ganze Woche, jeden Abend eine Neue und alles ist halbwegs unverbindlich gelaufen. Es war nur eine Nacht - voller Spaß. Ich wünschte mir manchmal, dass ich das auch hätte. Das ich nicht Nolan hätte, der zu Hause auf mich wartet." Ich seufzte. "Versteh mich nicht falsch, ich liebe Nolan - so sehr, aber ich hätte auch nichts gegen ein wenig.. unverbindliches." Chloe sah mich an, eine Augenbraue hochgezogen. "Was redest du da? Sei froh, dass du ihn hast. Es ist verdammt schwer, jemanden wie ihn zu finden." Ich sah sie an. "Ich weiß, ich mein ja nur."


Nach unendlichem Warten bekamen wir endlich unsere Koffer. Ich sah mich um, ob ich Nolan irgendwo entdecken konnte, weil er uns abholen wollte. Ich wollte gerade mein Handy rausholen, um ihn anzurufen, als ich eine Stimme hörte. „Hopeless!“ Ich blickte auf, ließ meinen Koffer und meine Tasche los und rannte auf ihn zu, um ihm in die Arme zu springen. „Ich hab dich vermisst.“, sagte ich und küsste ihn sanft. Er ließ mich wieder runter und das Gefühl von Geborgenheit und unsterblicher Liebe überkam wieder meinen Körper. Ich blickte ihm in die Augen und es war, als wär ich wieder ganz, als hätte ein Teil von mir gefehlt, was jetzt wieder da ist. Vollkommen in unserer Welt versunken, hörte ich Chloe gar nicht die auf uns zu kam. Mit ihren und meinen Sachen. Ich wurde durch ihr Räuspern auf sie aufmerksam und drehte mich um. Schnell nahm ich meine Tasche und meinen Koffer und ließ sie Nolan begrüßen. Sie umarmten sich und Nolan nahm unsere Koffer. „Ihr seid braun geworden. Steht euch.“ Wir stimmten murmelnd zu. Als wir den Flughafen verließen, blieb ich kurz stehen. „Regen, was habe ich anderes erwartet? Seattle? Du enttäuschst einen nie.“ Nolan lachte und ging auf sein Auto zu.

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