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 Christmas is always the same.

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McKia
aka. Arizona Robbins <'3
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Anmeldedatum : 31.03.14
Anzahl der Beiträge : 588

BeitragThema: Christmas is always the same.   Do Sep 24, 2015 7:09 pm



Weihnachten ist immer gleich. Jeder Tag, bis heute, war gleich. Es hat geschneit und es war kalt, doch im Haus war es warm und kuschelig. Obwohl die Orte sich mit der Zeit gewechselt haben, waren alle versammelt - bis auf die, die in Bereitschaft waren, natürlich.

Heute sitze ich auf dem Sofa, im Haus der Johnsons - Hope & Christian Johnson & ihre Kinder. Auf meinem Schoß hockt ein kleines Miezekätzchen, das genüsslich ihren Kopf an meinen Bauch reibt. In meiner Hand halte ich den Pieper - denn ich war auf Bereitschaft... Wie jedes Jahr. Und irgendwann, kurz nachdem alle gegessen haben, war ich weg und im OP Saal, um Menschen das Leben zu retten. Und oftmals deren Herz wieder zum Schlagen zu bringen.
Meine Adoptiveltern sind nicht da, sie machen Urlaub in irgendeinem anderen Land, zusammen mit Sofia. Amelia und Owen sitzen mir gegenüber. Sie sind älter, aber immer noch so fit, wie vor 15 Jahren. Alle Kinder sind da - teils Erwachsen, teils Kinder. Aaron zum Beispiel, der Sohn von Christian, ist immer nur zu Weihnachten Zuhause. Er ist in der Army. Riley, der 16-Jährige Sohn von Amelia und Owen, ist schon bald fertig mit der Schule und wird dann Medizin studieren. Soweit ich mitbekommen habe, möchte er Neurochirurg werden - genau wie seine Mutter. Ryan & Kyra sind beide 13, der Junge bald 14. Liam, der kleine 10-Jährige Blondschopf sitzt neben meiner Tochter und erzählt ihr eine Geschichte. Alexa-Hope... Ihre dunkelbraunen Wellen fallen ihr vors Gesicht und sie pustet sie mühevoll wieder zur Seite. Manchmal schaut sie lächelnd zu mir rüber - mit ihren hellgrünen Augen und ihrem frechen Lächeln. Sie sieht aus wie Megan.
Meine Frau. Ich kann sie sehen. Draußen, auf der Terasse, sitzt sie mit Chris. Er hat gräuliche Haare - Megan genauso... Ich langsam auch. Und Hope...

"Chlo, komm mal rüber!", höre ich sie rufen. Ich nehme das Miezekätzchen - niemand hat mir ihren Namen erzählt - von meinem Schoß und lege es aufs Sofa und gehe dann in die Küche. Da ist sie. Hope. Die blondhaarige Kinderärztin, die zwar alt geworden ist, aber noch immer das selbe, glückliche, strahlende Lächeln besitzt. "Geht es dir gut?", fragt sie leise und stellt sich vor mich. Ihr Blick gleitet über meine schlaffen und müden Züge, zurück zu meinen Augen.
Ich atme tief durch. Geht es mir besser?

Ich hatte einen Autounfall, vor etwa sechs Monaten. Arizona war in dieser Zeit, mein Ein- und Alles gewesen. Meine Stütze, mein Halt, meine aller beste Freundin. Mir musste mein Bein amputiert worden und ich habe teilweise das Gefühl in meinem anderen Bein verloren. Nicht nur war mein Bein zerstört worden... Meine Seele hat ein paar Macken abbekommen. Mit dem Tod meines Babys.

Aber ich bin Chirurgin - Herz-Thorax-Chirurgin. Die zweite Kardiogöttin, wenn nicht Erste, des Kirena Memorial Hospitals. Und ich bin stark. Und es geht mir besser. Aber ein bisschen Fröhlichkeit fehlt immer. Es fehlt uns allen.

"Ja, Hopy Dopy, es geht mir besser.", antworte ich ehrlich und lächele etwas. Sie nickt zufrieden und nimmt mich sanft in den Arm.
"Du bist so stark, Chloe. Ich beneide dich dafür immer noch.", flüstert Hope und gibt mir einen sanften Kuss auf die Wange. Ich lache und will antworten, doch in dem Moment ertönt die Stimme meiner Frau.
"Hey Babe.", sagt sie und geht langsam auf Hope und mich zu, woraufhin Hope loslässt und die Küche mit einem Augenzwinkern verlässt. "Wie gehts?"
Ich seufze. "Wow. Wieso fragen mich das alle?", grunze ich und streiche mir mit den Fingern über die Stirn. Ich schwitze schon wieder.
"Weil...", beginnt Megan und hebt mich vorsichtig hoch, sitzt mich auf einen der Barhocker, die in der Küche stehen, "Wir uns alle Sorgen um dich machen. Das weißt du doch." Sie gibt mir einen sanften Kuss und streicht mir etwas Haar aus dem Gesicht.
Ich nicke.

Dann sehe ich Megan an. Ihre Augen strahlen noch immer, jung und ausgelassen und stark und intelligent. Ihr Gesicht besitzt ein paar Fältchen, ihre Mundwinkel sind ausgeprägter. Doch... Sie ist noch immer wunderschön. Sie wird es immer sein.

"Wir werden älter, Meg.", seufze ich lege meine Arme um ihren Oberkörper, presste meinen Kopf gegen ihre Brust, um ihren Herzschlag zu hören.
Megan lacht und küsst meinen Scheitel. Ihr Lachen ist auch noch wie früher, sanft und melodisch. "Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt, Chloe. Und wir haben ein Kind. Wir sind noch lange nicht alt."

Als wir am Abend alle am Tisch sitzen und Blicke in die Runde geworfen werden, muss ich lächeln. Weihnachten ist immer das selbe.

Weihnachten ist immer ein Fest der Liebe und Familie geblieben. Weihnachten war immer der Tag, an dem Probleme kein Thema mehr waren.

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