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 Like a cat.

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McKia
aka. Arizona Robbins <'3
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BeitragThema: Like a cat.   Mo Sep 21, 2015 11:22 pm


LIKE A CAT.

Ich knallte die Autotür zu und atmete tief durch. Der Tag war nervenraubend gewesen - ich hatte zwei Patienten verloren und sonst niemandem helfen können. Das war ein schrecklich guter Beweis dafür, wie sehr ich Megan bei der Arbeit brauchte. Doch sie verbrachte die Tage im Haus und ruhte sich aus. Okay... Ausruhen war das anderes. Sie musste sich um unsere Alicia kümmern - ein ca. 2 Monate altes Baby mit kleinen, braunen Löcken und großen blauen Augen. Sie ähnelte Megan und dem Samenspender - mir nicht. Das frustrierte mich ab und an, doch wenn ich das kleine Mädchen dann in der Hand hielt, war ich ganz und gar davon überzeugt, dass sie Ähnlichkeit mit mir hatte.

Ich ging auf die Haustür zu und steckte den Schlüssel in das Schloss. Mit einem 'Klick' öffnete sich die Tür und ich betrat das Haus. Schon als ich eintrat, umgab mich sofort das angenehme Zuhausegefühl. Diese Gemütlichkeit, der Komfort. Die Belichtung, die nur dezent angebracht worden war. Und der Geruch - eine Mischung aus Früchten und Rosen und Holz und Babypuder. Ich rümpfte meine Nase. Mit meiner rechten Hand zog ich mir die Schuhe von den Füßen, warf die Jacke etwas teilnahmslos in eine Ecke und tappte ins Wohnzimmer.

Megan lag in der Mitte des Sofas, die Arme von sich gestreckt, die Füße eng beieinander. Als würde sie einen Schneeengel machen wollen. Ich gähnte laut. Während ich einen großen Kreis um die Couch zog, stieß ich mich ein paar Mal an irgendwelchen Babyspielzeugen, doch das war inzwischen reine Routine für mich. Ich sammelte das Spielzeug auf und warf es achtlos in die Boxen. Das Babyphone war auf dem Tisch platziert und man könnte den rhythmischen Atem unseres Babys hören.
Megan hingegen, röchelte und schnarchte. Sonst tat sie das nicht, aber sie lag natürlich etwas ungünstig. Ich gähnte erneut - okay, ich wurde wirklich wirklich... schrecklich müde.
Ich sah von oben auf Megan hinab. Ihre braunen, inzwischen etwas längeren Haare, waren zerzaust und teils auf ihrem Gesicht verteilt. Das Top das sie trug war etwas hochgezogen und die kurze Shorts hatte sie eindeutig von mir. Erst dachte ich darüber nach, sie zu wecken, doch ich entschied mich um.

Ich legte mich einfach auf sie drauf. Wie eine Katze. Ich legte meine Arme um ihren Nacken, meinen Kopf in ihre Halsbeuge und hakte unsere Beine miteinander. "Okay, Chloe... W-was machst du...?", hörte ich die ältere Frau krächzen, noch halb schlafend. "Ich bin eine Katze. Und jetzt sei einfach leise und schlaf weiter, Megan, ich liebe dich." Ich klammerte mich etwas fester an sie und gähnte erneut.

Megan lachte leise und legte ihre Arme um meinen Körper, schützte mich damit sozusagen. "Ich dich auch, Kitty Chloe.", flüsterte sie und gab mir einen sanften Kuss auf den Scheitel.

Ich weiß nicht wieso, aber in der Nacht träumte ich davon, eine Katze zu sein. Und auf Megans Brust zu schlafen.

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