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 What if...

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AutorNachricht
Shepherdess
aka. Amelia Shepherd :D
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Anmeldedatum : 21.07.15
Anzahl der Beiträge : 385

BeitragThema: What if...   Mo Sep 14, 2015 11:09 pm

Was wäre wenn, Nolan mit in die Entzugsklinik gegangen wäre?
> HOPE JOHNSON [18 J.]
Owen hatte mich zu Nolans Wohnung gefahren. Ich wollte es nicht, ich wollte ihm nicht sagen, was ich vorhatte, oder was ich tun müsste. „Ich warte hier unten.“, sagte Owen. Ich antwortete nicht, sondern stieg schweigend aus. Ich hatte seit einem Jahr einen eigenen Schlüssel zu seiner Wohnung und benutzte diesen auch immer.

Als ich die drei Stockwerke hochgegangen war, schloss ich seine Wohnung auf und wurde schon von ihm begrüßt. Er umfasste meine Taille und hob mich kurz hoch. Ich lachte nur kurz, es war kein echtes Lachen. Ich war viel zu nervös, um richtig Lachen zu können. „Hey, Grummelbär.“, sagte er und setzte mich wieder auf meine Füße. Seine Hände ließ er jedoch auf meiner Taille. „Was ist los? Stimmt irgendwas nicht? Hat dir jemand was getan?“ Ich lächelte ihn gezwungen an. „Nein, nein. Es ist alles in Ordnung, nur… es sind Owen und Amelia und sie haben alles raus gefunden. Mit den Drogen. Ich- sie haben gesagt, dass ein Entzug wirklich gut ist und- und ich glaube ihnen.“ Meine Stimme zitterte. Ich sah, wie Nolan seine Augenbrauen zusammen zog. „Und ich habe darüber nachgedacht. Vielleicht haben sie Recht. Wir- wir können ein normales Leben haben, weißt du. Das was alle anderen auch haben und irgendwann werden wir unsere drei wundervollen Kinder bekommen.“ Nolan blickte mich an, er blinzelte langsam ein paar Mal. „Vorausgesetzt, du willst mit mir in den Entzug.“ Nolan sah mich lange an. In seinem Gesicht war keine Emotion zu finden. Ich war mir nicht sicher, wie er reagieren würde. Ich hatte Angst vor seiner Reaktion und ich bemerkte, dass meine Hände zitterten. „Wenn wir es machen, dann gemeinsam.“, sagte er und nahm meine Hände in seine.

Er lächelte mich an und drückte mich gegen die geschlossene Haustür, während er begann, mich leidenschaftlich zu küssen. Ohne zu zögern, erwiderte ich seinen Kuss. Alle Anspannung, Angst und Aufregung waren weg. Er ging mit mir in einen Entzug. Wir würden diese furchtbare Zeit nicht alleine durch machen. „Wir werden clean.“, flüsterte er in den Kuss rein und ich warf meine Arme um seinen Nacken und war einfach glücklich.


4 MONATE SPÄTER [19 J.]
Vor einem Monat wurde ich 19 und habe die Entzugsklinik mit Nolan verlassen. Die Zeit in der Klinik war die schlimmste Zeit meines Lebens. Durch den Entzug spielte mein ganzer Körper verrückt, sodass ich eine Sache, die mein Leben verändern würde, nicht bemerkte. Ich dachte, es wäre normal, wegen der Umstellung meines Körpers, doch dann sprach Amelia mich auf das Thema an. Natürlich, ich wusste, dass es nicht normal war, dass ich meine Periode so lange nicht mehr bekommen hatte, doch ich dachte, mein Körper gewöhnt sich noch immer an ein Leben ohne Oxy. Immerhin hatte ich die Schmerzmittel drei Jahre zu mir genommen.
Ich saß bei Amelia und Owen am Küchentisch. Nolan schlief noch oben in meinem Zimmer.  Als ich das dritte Mal diesen Morgen ins Bad rannte, um mich zu übergeben, fing Amelia an, sich zu wundern. Als ich wieder kam, blickte sie mich durch ihre blauen Augen misstrauisch an. Ich setzte mich.

„Was? Ist bestimmt nur ne Magen-Darm.“ Amelia nahm eine ihrer dunklen Strähnen und zwirbelte sie um ihren Finger. „Hope, kann es sein, dass du schwanger bist?“ Ich lachte bei ihren Worten, doch als ich darüber nachdachte, verschwand mein Lachen sofort. Ich blickte Amelia und Owen an, die mit hochgezogenen Augenbrauen zu mir sahen. „Könnt ihr vielleicht Arizona anrufen? Ich… geh mich umziehen.“ Mit den Worten stand ich auf.

„Nolan.“ Ich stupste meinen Freund sanft an und er drehte sich zu mir und öffnete seine Augen. „Nolan, ich fahr ins Krankenhaus. Es… kann sein, dass ich schwanger bin.“, sagte ich mit einem gezwungenen, unehrlichen Lächeln. Ich hatte plötzlich Angst vor seiner Reaktion. Er sprang auf und lachte mich glücklich an. „Schwanger?!“, rief er und hob mich hoch. Als er mich wieder auf den Boden stellte, kniete er sich und fasste meinen Bauch an. „Hi, Baby. Hier ist dein Daddy.“, flüsterte er glücklich und strich über meinen Bauch. „Lass das.“, sagte ich lachend und drehte mich weg. Ich nahm mir ein paar Klamotten aus meinem Schrank und zog sie an. „Es ist überhaupt nicht sicher, ob…“ Nolan unterbrach mich. „Natürlich! Ich bin der Vater. Ich spüre sowas. Du bist schwanger. Hope, das ist der Anfang von unserem perfekten Leben. Jetzt lass uns ins Krankenhaus fahren.“

Arizona begrüßte Nolan, mich, Owen und Amelia. Ich wollte eigentlich nicht, dass meine Adoptiveltern mit kamen, doch sie wollten es unbedingt. Ich hatte Angst, wirklich Angst. Ich kannte Amelias Geschichte. Sie wurde ebenfalls kurz vor dem Entzug schwanger und verlor ihr Baby, da es Anenzephalie hatte. Ein Baby ohne Gehirn… Gibt es etwas Schlimmeres? „Leg dich hin, Hope.“ Ich tat wie mir geheißen und legte mich auf die Liege. Arizona zog mein Oberteil hoch und schmierte irgendeine Flüssigkeit auf meinen Bauch. Es war kalt und ich zuckte zusammen. Owen und Amelia standen vor dem Bett und Nolan stand neben mir. Arizona lächelte mich an und drückte den Ultraschallkopf auf meinen Bauch.

„Da. Da ist euer Baby.“, sagte sie nach wenigen Sekunden und drehte den Bildschirm so, dass wir ihn sehen konnte. „Ich wusste es, Hope!“, rief Nolan glücklich und küsste meine Wange. Ich blickte zu Arizona. „Ist es gesund?“, fragte ich ängstlich und sah Amelia an. Arizona drehte den Bildschirm wieder zu sich und fuhr mit dem Ultraschallkopf über meinen Bauch. „Sieht alles super aus und hier… ist der Herzschlag eures Babys.“ Ich hörte einen regelmäßigen und starken Herzschlag und lachte vor Freude auf. „So wie es aussieht, bist du ungefähr in der 14. Woche. Um das Geschlecht zu erkennen, ist es noch ein kleines bisschen zu früh, aber in zwei, oder drei Wochen kann ich genaueres dazu sagen.“ Ich nickte heftig und blickte Nolan an.


2 JAHRE SPÄTER [21 J.]
Heute war der Tag. Der Tag. Ich blickte in den Spiegel. Ich sah eine junge, blonde Frau, mit blau leuchtenden Augen und einem glücklichen Lächeln auf den Lippen. Ich trug ein weißes Kleid, was bis zu meiner Taille eng war und dann ein wenig bauschig bis zum Boden ging. Arizona hatte meine Haare gelockt und mich geschminkt. Amelia und Arizona waren im Hintergrund des Spiegels und April kam gerade die Türe hinein. „Es ist alles fertig, Hope. Es wird Zeit. Bist du bereit?“ Ich drehte mich bei Aprils Worten um und nickte.

Die Türe öffnete sich wieder und Owen kam hinein. Hinter ihm mein 2 Jahre alter Sohn, der gerade laufen lernte. Etwas holperig kam er in den Raum. Ich lächelte. „Jace! Was machst du denn hier?“ Er streckte seine kleinen Ärmchen nach mir aus und ich nahm ihn auf meinen Arm. „Mommy, du soo schön!“, kicherte er und versteckte sein Gesicht in meinem Nacken. Ich lachte und setzte ihn wieder ab. „Jacieboy. Du bleibst jetzt bei Amelia, okay?“ Er sah zu Amelia und kicherte. „Granny!“, rief er und fiel ihr um die Arme. Alle im Raum versuchten sich ein Lachen zu verkneifen, während Amelia Jace ansah, als hätte er all ihre Vorfahren getötet. „Dann lass uns jetzt gehen. Nolan wartet schon.“
April, Arizona und Amelia mit Jace auf dem Arm gingen vor mir in die Kirche.

Alle drei setzten sich in die erste Reihe und ich blickte zu Owen, bei dem ich mich eingehakt hatte. „Hope, ich bin so unendlich stolz auf dich. Und du weißt, dass ich dich liebe, wie eine Tochter, nicht wahr?“, hatte er gesagt, bevor wir in die Kirche gingen. Ich hatte ihm einen Kuss auf die Wange gedrückt. „Ich weiß, Owen.“ Wir kamen in die Kirche und die Anwesenden standen auf. Ich blickte mich um. Einige kannte ich, andere hatte ich noch nie, oder wenn, dann nur ganz kurz gesehen. Es war mir ein wenig unangenehm, als alle zu mir sahen, doch da musste ich durch. Ich blickte nach vorne und sah in Nolans Gesicht. Ich lächelte ihn glücklich an. Er sah toll aus. Ich hatte ihn noch nie in einem Anzug gesehen. Und wir kannten uns schon 5 Jahre und haben einen gemeinsamen Sohn. Ungewöhnlich. Als ich vorne ankam, Owen sich neben Amelia gesetzt hatte und der Priester begann, zu sprechen, konnte ich ihm nicht wirklich zu hören, sondern blickte nur meinen zukünftigen Ehemann an.

Die Eheversprechen. Ich musste gleich etwas sagen. Plötzlich meldete sich mein Fluchtinstinkt. Hier waren unfassbar viele Menschen und ich musste etwas sagen. Vor den allen. Ich schluckte, lächelte jedoch wieder, als Nolan begann zu sprechen. „Hope Johnson. Ich… ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich für dich empfinde. Seit 5 Jahren machst du mich glücklich. Jeder einzelne Tag, jede Sekunde, die ich mit dir verbringe, genieße ich mehr, als alles andere. Vor etwas mehr als 5 Jahren haben wir uns kennengelernt, auch wenn durch unglückliche Umstände, aber es war Schicksal, dass wir uns kennengelernt haben. Ich bin unfassbar glücklich, dich meine Freundin, Verlobte, baldige Ehefrau und Mutter meines Kindes nennen zu dürfen. Du hast mir ein wundervolles Geschenk gemacht, indem du mir unseren Sohn geschenkt hast.“ Wir beide blickten zu Jace, der auf Amelias Schoß saß und uns anstrahlte. Ich spürte, wie mir Tränen die Wangen hinab liefen.

„Ich kann und will mir ein Leben ohne euch nicht vorstellen. Ihr seid meine Familie und mein Leben. Ich liebe dich so sehr, Hope. Und ich wusste immer schon, dass wir beide eine große Zukunft haben werden.“ Er küsste meine Hand und wischte mit seinem Daumen eine Träne von meiner Wange. Plötzlich hatte ich alles um uns herum vergessen. Es waren plötzlich nur noch Nolan und ich hier und sonst niemand. „Ich liebe dich, Nole. Ich habe angefangen dich zu lieben, als du in meiner schlimmsten Zeit bei mir warst. Wir haben wirklich viel zusammen durchgemacht und… wir haben etwas geschafft, was nur wenige Süchtige schaffen. Und ich bereue es nicht. Wir haben es zusammen geschafft und ich weiß, dass wir noch viel mehr schaffen werden. Du warst der erste Mensch, den ich wirklich bedingungslos geliebt habe. Du warst der erste Mensch, der mich bedingungslos geliebt hat und ich bin dir dankbar dafür. Ich bin dir dankbar für jedes Lächeln, was du mir schenkst, für jede deiner Berührungen und für deine Anwesenheit. Wir haben ein wundervolles Leben, Nolan. Wir haben einen wundervollen Sohn. Ich liebe dich und ich freue mich auf unsere wunderschöne Zukunft.“ Ich blickte ihm in die Augen. „Zwei Jungs und ein Mädchen.“, flüsterte ich und kurz nachdem der Priester etwas Weiteres gesagt hatte, durfte ich ihn endlich küssen. Meinen Ehemann. Wir beide steckten all unsere Gefühle, die in unseren Körpern sprudelten in den Kuss, den wir beide nie vergessen werden.


4 JAHRE SPÄTER [24 J.]
„Hope.“, flüsterte eine Stimme. „Hope, wach auf.“ Eine Hand berührte meine Schulter und ich spürte weiche Lippen auf meinem Hals. „Warum werde ich nicht immer so geweckt?“, fragte ich, noch mit geschlossenen Augen. Ich hörte ein warmes Lachen und öffnete meine Augen. Ich blickte in ein Paar hellbraune Augen. Nolan. Ich lächelte. „Die Kleinen sind schon wach. Sie sind unten, gucken fernsehen und haben nach dir gefragt.“, erklärte er mir und stand auf. Er streckte mir seine Hand hin, die ich griff und ebenfalls aus dem warmen Bett aufstand. Ich zog mir meinen weißen Bademantel über und folgte Nolan die Treppen runter, ins Wohnzimmer. „Guten Morgen, ihr drei.“, begrüßte ich meine drei Kinder, die auf dem Sofa saßen und irgendeine Kinderserie sahen.

Der Älteste war Jace. Ich habe ihn mit 19 bekommen. Ich wurde vor meinem Entzug schwanger und habe es erst danach so wirklich bemerkt. Ich hatte Glück, denn ihm fehlte nichts. Er war komplett gesund, obwohl er einer hohen Dosis von starken Schmerzmitteln ausgesetzt war. Ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn er krank, oder schlimmeres gewesen wäre. Er ist laut und wild. Ein typischer 5-Jähriger halt. Er hat die dunkelbraunen Haare seines Vaters und auch seine Augen, doch sein Charakter ist ein Abbild von meinem.

Dann kam Lucas. Lucas ist ein kleiner Sonnenschein. Er ist jetzt 3 Jahre alt und bringt einen, egal wie schlecht es aussieht, zum Lächeln. Seine hellblonden Löckchen die über sein Gesicht fielen, seine blauen Augen und seine Grübchen. Er sieht aus wie ein Engel, doch das ist er nicht. Er ist frech und vorlaut, trotzdem kann man ihm nicht böse sein.

Unsere Jüngste ist ein Mädchen. Emily. Sie hat dunkle Haare und blaue Augen. Sie ist eine komplette Mischung von Nolan und mir. Sie hat Nolans Grübchen und Haarfarbe, meine Augen und Gesichtsform. Doch ihr Charakter ist das Gegenteil von Nolan und mir. Sie ist ruhig und denkt über alles, was sie tut nach. Auch wenn sie erst 1 Jahr alt ist, weiß ich, dass sie es weit bringen wird und Karriere für sie immer an erster Stelle stehen wird.

Ich lächelte bei dem Anblick meiner drei Kinder. Emily saß auf Jace’s Schoß und Lucas lag neben seinem älteren Bruder und blickte aufgeregt auf den Fernseher. Nolan sah mich an und lächelte ebenfalls. Dies war einer dieser Momente, die unbezahlbar waren. Es war nichts Besonderes, aber irgendwie doch. Es war einer dieser Momente, die magisch waren und für die man einfach dankbar war. Nolan zog mich an sich und küsste mich liebevoll.

„Hättest du das jemals gedacht? Wir beide in unserem eigenen Haus, mit drei wundervollen Kindern und komplett clean?“ Ich lachte leise und sah zu ihm hoch. „Niemals.“ Ich drehte mich um, sodass mein Rücken gegen seine Brust gepresst ist. „Wir haben ein wundervolles Leben.  Mit zwei Jungs und einem Mädchen.“, sagte ich leise und schloss meine Augen. „Wie wäre es… mit drei Jungs und ein Mädchen, oder zwei Jungs und zwei Mädchen?“, fragte Nolan und  legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab. „Noch ein Baby?“, fragte ich lachend und ungläubig. „Warum nicht? Wir haben doch genug Platz. Und wir haben genug Liebe zu vergeben.“ Ich drehte mich wieder zu ihm, sodass ich in sein Gesicht sehen konnte. „Meinst du das ernst, Nole?“ Ein Lachen zierte sein Gesicht. „Ja natürlich.“ Ich lachte nun ebenfalls. Noch ein Baby. Ich legte meine Hand auf seine Wange und küsste ihn. Ich drehte mich schnell um und fing an, Pfannkuchen zum Frühstück zu machen, als ich zwei Hände spürte, die um meine Taille fassten. „Und wir sollten direkt heute Nacht anfangen.“, raunte er mir ins Ohr und begann meinen Hals zu küssen, was mir eine Gänsehaut bescherte. Ein wundervolles Leben.

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