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 Friendship at first sight.

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AutorNachricht
Shepherdess
aka. Amelia Shepherd :D
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Anzahl der Beiträge : 385

BeitragThema: Friendship at first sight.    Do Sep 10, 2015 4:35 pm

> HOPE JOHNSON [18]
Chloe und ich lernten uns kennen, als ich 18 war. Ob Chloe damals schon 19 war, weiß ich nicht mehr. Ich kam gerade aus dem Entzug und versuchte, alles was ich meinen Adoptiveltern und meinen Freunden angetan hatte, wieder gut zu machen. Außerdem trauerte ich noch meinem Freund - naja, Ex-Freund - nach, der sich geweigert hatte einen Entzug zu machen und dann verschwand.

Regentropfen prallten gegen die Scheibe des Busses und ich seufzte. Ich hatte weder eine Kapuze, noch einen Regenschirm. Ich hatte nichts gegen Regen, aber wer wird schon gerne nass. Okay, ich weiß, ich lebe in Seattle und hier regnet es viel, aber trotzdem. Ich starrte auf mein Handy. Auf die letzte Nachricht, die ich meinem Freund Nolan geschrieben hatte. "Hey, Nole. Bitte meld dich. Ich mach mir Sorgen." Nicht das Kreativste, aber was sollte ich sonst schreiben. Nolan war mein Freund, wir waren für etwa 3 Jahre zusammen. Wir haben uns geliebt, gehasst und gebraucht, um zu überleben. Er war in meiner aller schlimmsten Zeit bei mir, als ich von meinem Pflegevater missbraucht wurde. Er war abhängig. Von Oxycodon. Ein Opioid. Ein stark wirkendes Schmerzmittel, in Form einer Pille. Ein Wunderzeug. Ich liebte es und ich brauchte es, genau wie Nolan es brauchte und liebte.
Meine Adoptiveltern, zwei Ärzte, hatten mich irgendwie dazu gebracht, einen Entzug zu machen. Ich wollte es eigentlich nicht ohne Nolan machen und habe ihm davon erzählt. Er wollte jedoch nichts davon wissen.
"Hope. Du machst dich lächerlich. Wir sind Süchtige. Wir werden niemals wirklich clean. Früher, oder später werden wir Süchtigen einen Rückfall haben. Was ist so schlimm an dem Leben, was wir leben?", sagte er, während er die Tabletten klein stampfte, sodass sie ein feines Pulver ergaben. Er schob das feine Pulver zusammen und dann auf einen Löffel. Als er sich ein Feuerzeug holte und denn Löffel von unten wärmte, sodass das Pulver flüssig wurde, begann ich zu sprechen. "An unserem Leben ist nichts schlimm. Sonst würde ich es nicht seit 3 Jahren machen. Aber... vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir einen Entzug machen. Wir können irgendwann heiraten, einen Job haben und vielleicht sogar Kinder und keiner würde uns verurteilen." Ich blickte ihn hoffnungsvoll an. "Können wir auch so alles haben, Hope.", sagte er, während er die Flüssigkeit in eine Spritze zog. "Hope, willst du unser Leben aufgeben? Willst du uns aufgeben?"
Ich sprang von meinem Platz auf, als ich die Haltestelle hörte, an der ich raus musste. Ich hüpfte aus dem Bus und sah mich angewidert um. In weniger als 10 Sekunden triefte ich schon von Regenwasser. Und jetzt musste ich auch noch 10 Minuten gehen, um meine Adoptivmutter, Amelia Shepherd von der Arbeit abzuholen. Amelia war Neurochirurgin und hatte heute die OP ihres Lebens. Ein riesiger Tumor im Hirn, von einer Fetalchirurgin, die ebenfalls im Krankenhaus arbeitete. Heute war die große OP, die Amelia machte. Ich war aufgeregt und hoffte so sehr, dass sie die Chirurgin retten konnte. Ich dachte über die Operation nach und bemerkte gar nicht, dass ich schon in der Eingangshalle, des Grey Sloan Memorial Hospital stand. Ich sah mich um, Amelia war noch nicht da. Ich sah den Kinderchirurg Alex Karev, auf mich zu kommen. "Hi, Alex.", sagte ich und lächelte. "Hope, Amelia ist noch im OP. Willst du hier warten, oder in die Oberarztlounge?" Ich sah mich kurz um. "Hier ist okay." Er ging weiter und ich setzte mich auf einen der Stühle die hier standen und öffnete wieder den Chat mit Nolan.

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McKia
aka. Arizona Robbins <'3
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Anmeldedatum : 31.03.14
Anzahl der Beiträge : 588

BeitragThema: Re: Friendship at first sight.    Fr Sep 11, 2015 4:47 pm

x Chloe Herman
Ich habe Hope an dem Tag kennengelernt, an dem ich meine einzige biologische Familienbindung verlor, meine Mutter - durch ihre Mutter. Ich hatte damals eine krasse Down-Phase, doch Hope half mir. Vor der Verkündung und danach.

Der Regen prasselte auf mein Gesicht und verwühlte meine schwarzen Locken, als ich vor dem Grey Sloan stand und einen tiefen Zug aus meiner Zigarette nahm. Ich rauchte eigentlich nicht - doch an diesem Tag war es eine Art Beruhigungmittel für mich. Das Nikotin wärmte meinen Körper und brachte mein Herzrasen langsam zu einem gesunden Rhythmus zurück. Es waren bereits 16 Stunden vorbeigegangen und meine Mutter lag noch immer im OP. Ich wusste damals natürlich, wie lange eine neurochirurgischer Tumoreingriff dauerte, doch jede Minute machte mich nur nervöser. Dr. Torres und Dr. Robbins hatten mich kurz nach Hause geschickt und mir gesagt, sie würde mich anrufen, sobald Dr. Shepherd fertig war, doch der Anruf kam nicht, also fuhr ich zurück.
Die Tropfen flossen meine nackten Arme zurück und durchnässten mein dunkelblaues Top. Nichts half gegen die Angst, die durch mein Hirn raste und ich wünschte mir nichts mehr, als Alkohol in mich hineinzuschütten und zu vergessen.
Ich beobachtete, wie eine Blondine das Krankenhaus betrat und dabei an mir vorbeiging. Sie hatte einen heißen Körper und trotz des Regens sah sie aus wie ein Engel. Ich grinste etwas zu breit - wahrscheinlich die Aufregung und entschied mich dann wieder, ins Warme zu gehen. Also ging ich ihr hinterher. Doch sobald ich wieder im Gebäude war, schwand das Lächeln von meinem Gesicht und das Herzrasen folgte sogleich.
Ich ließ mich im Wartebereich nieder, ein paar Plätze von der unbekannten Blondhaarigen entfernt und zog meine Beine an.
"Hey, Chloe.", begrüßte Arizona mich und kniete sich vor mich hin, "Brauchst du irgendwas? Amelia braucht noch ein bisschen." "Nein, aber danke, Dr. Robbins." "Nenn mich doch Arizona." Ich nickte und sah ihr hinterher, nachdem sie mir durch die Haare gestrichen hatte und nun Alex Karev folgte.
Ich sah wortlos zu boden. Bis ich irgendwann eine Bewegung neben mir verspürte und aufsah. "Hi.", sagte ich verwirrt, weil die Blondine sich nun neben mich gesetzt hatte.
"Kennst du Nicole Herman?", fragte sie aus dem Nichts heraus. Ich presste meine Lippen zusammen und nickte.
"Ja, sie ist meine Mutter.", murmelte ich.
"Oh. Meine Mu- Adoptivmutter ist auch gerade im OP, ich glaube sie operiert sogar Dr. Herman."
Ich hob eine Augenbraue und schauderte. Ich bekam wieder Angst. Die Blondine wirkte viel zu besorgt... als wäre etwas nicht richtig. Ich kannte den Blick. Es hieß 'Der Tumor ist komplex und nicht leicht zu entfernen, bis gar nicht.'
Ich wandte den Blick ab und sah mit traurigem Blick zur Rezeption. "Mein Name ist Hope. Glaub mir, Amelia Shepherd ist die Beste.", sagte sie und legte mir eine Hand auf die Schultern. Ich beruhigte mich unter ihrer Berührung und ließ meinen Kopf auf ihre Schulter fallen.

Ich war eingeschlafen. Doch irgendwann, nach etwa zwei Stunden, öffnete ich meine Augen wieder. Schritte hallten durch die große Eingangshalle und ich sah so eine dunkelblaue Kleidung, die meine Mutter ab und zug getragen hatte.
"Hey Amelia.", begrüßte Hope die Dunkelhaarige und sprang auf. Ich sah, wie sie sie umarmte und sich dann wieder zu mir umdrehte. Dr. Shepherd - Amelia - hatte die Umarmung kaum erwidert. Sie sah müde und erschöpft und fertig aus.
"Chloe, ich bin Dr. Shepherd.", flüsterte die Neurochirurgin und kniete sich, wie Arizona vorhin, vor mich hin. Ihre Hände berühten meine Knie und das Lächeln auf ihren Lippen war... besorgt? Wie bei ihrer Adoptivtochter. "Es tut mir so-"
Und da flossen auch schon die Tränen. Sie verlierte den Halt und stand auf, rückte etwas von mir zurück. Sie sagte etwas, doch ich hörte ihr nicht mehr zu. Ich stand auf und schrie auf. Hope umarmte mich und drückte mich an sich. Ich ließ es so lange zu, bis ich zwei bekannte Gesichter auftauchen sah, mich von der Blondhaarigen wegdrückte und nach vorne Schoss, um mich in die Arme von Arizona und Callie fallen zu lassen.

Hope hatte meine Seite, bis ich das Krankenhaus verließ, nicht ein einziges Mal verlassen.

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