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 Haus von Owen und Amelia

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Shepherdess
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BeitragThema: Haus von Owen und Amelia   So Sep 06, 2015 10:55 pm

uoapd

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Shepherdess
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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   So Sep 06, 2015 11:27 pm

> HOPE JOHNSON
Als ich den Motor ausmachte, sah ich das Auto von Arizona und seufzte, während ich ausstieg. Meine ganze Freude auf meine Familie, auf mein zu Hause. Alles war weg. Lustlos ging ich auf die Eingangstür des Hauses zu und wurde schon von Owen begrüßt. Er umarmte mich. Ich schloss kurz die Augen und atmete ein. "Hey, Große.", flüsterte er. "Wo ist Chloe?" Er ließ mich los und sah mir ins Gesicht. "Sie kommt jetzt." Ich zwängte mich an dem großen Mann vorbei und sah Callie und Arizona auf dem Sofa sitzen. Arizona weinte und Callie hatte ihren Arm um sie gelegt. Ich seufzte nur bei dem Anblick. Owen hat mir einmal erzählt, dass Arizona auch mal eine Fehlgeburt gehabt hatte. Ich sah mich nach Amelia um, die mir Riley auf dem Arm in das Wohnzimmer kam. Ich lächelte, als ich meinen kleinen 'Bruder' sah. Er lachte auf, als er mich erkannte und streckte seine Arme nach mir aus. "Riley! Hey, da ist man ein paar Wochen nicht da und du siehst aus wie 12!" Das Kleinkind lachte nur bei meinen Worten und Amelia gab mir den kleinen Jungen in den Arm. Sie strich mir über die Wange und umarmte mich. "Wir müssen später reden... wenn sich die Lage beruhigt hat." Ich lächelte sie an und ich wusste, dass sie genau wusste, was ich meinte. Ich lächelte sie knapp an. "Es ist schwer, als Süchtige.", sagte ich leise und lächelte sie an. Amelia nickte nur. "Wie geht es Chloe?" Ich sah zu Amelia, meine Augenbrauen waren hochgezogen. "Nicht all zu besonders."

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McKia
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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   So Sep 06, 2015 11:37 pm

x Chloe Herman
Mit Jogginghose und mir zu großem Top, stieg ich aus und beobachtete, wie Hope zur Haustür ging. Ich sah Moms Auto und hörte Stimmen von Innen. Seufzend schloss ich die Tür hinter mir und ging langsam und müde zur Haustür, bevor die gewohnte Umgebung mich einschloss und die Tür hinter mir ins Schloss fiel. Owen stand vor der Treppe und lächelte mich vorsichtig, bis gar nicht an. Sorge glänzte in seinen Augen und ich erwiderte das Lächeln schwach, als er mir seine Hand auf die Schulter legte und mich ins Wohnzimmer führte, wo ich Callie und Arizona auf dem Sofa sah. Arizona hatte sich abrupt aufgesetzt und durch den schnellen Bewegungsreflex in meinen Augen, verlor ich mein Gleichgewicht, doch wurde sogleich von hinten gestützt. Ich lächelte Amelia zu, sie nickte nur und dann schlossen sich vier Arme um mich. "Oh Baby...", murmelte Callie in mein Haar und strich mir mit den Fingern über den Rücken. Dieses Mal war es Arizona, die ihre Arme noch fester um mich geschlossen hatte, weinte und mich an sich drückte, als würde sie mich nicht mehr loslassen wollen. "Es tut mir so Leid, Süße. Es tut mir so schrecklich Leid.", höre ich sie wispern und sie sieht mir fest in die Augen, während sie eine Strähne hinter mein Ohr macht.
Langsam ließen sie mich los und führten mich zum Sofa, wo ich mich hineinfallen ließ und meine Beine anwinkelte.
Ich wollte nicht, dass mich nun alle behandelten wie ein schwaches Kind, doch irgendwie war ich das auch.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   So Sep 06, 2015 11:44 pm

> HOPE JOHNSON
Ich beobachtete die Szenerie, während ich mich neben Owen gestellt hatte. Riley sah mich mit seinen großen blauen Augen an. "Alle traurig?", fragte er und drückte seinen Kopf an meinen Hals. "Ein bisschen.", antwortete ich knapp und sah den kleinen Jungen auf meinem Arm an. "Aber mach dir keine Sorgen, Ri. Uns allen geht es gut." Einigermaßen. Owen sah zu mir runter und ich sah, wie Amelia sich auf seine andere Seite gestellt hatte. Ich atmete tief ein, während ich Callie, Arizona und Chloe beobachtete. Meine Gedanken wanderten zu Chloes Schmerzmedikamenten, doch ich schüttelte schnell wieder meinen Kopf und biss mir auf die Unterlippe. Der kleine Junge auf meinem Arm gähnte heftig und durch mein Schaukeln schlief er schnell ein. Ich nickte meinen Eltern knapp zu und ging die Treppen hoch, um ihn in sein Bett zu bringen.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 12:06 am

x Chloe Herman
Ich beobachtete die Menschen um mich herum, während ich mit dem Kopf auf Arizonas Schoß, versuchte, zu schlafen und doch wieder nicht konnte. Callies Hand wärmte meinen Bauch. Hope war gegangen, um Riley ins Bett zu bringen und ich sah den Schmerz und die Lust und das Verdrängen in ihren Augen. Ich hatte in den letzten Tagen bemerkt, wie schwer es wieder fiel, Abstand von den Drogen zu nehmen. Ich hatte bereits ein Schloss an den Schrank mit meinen Medikamenten getan, der Zuhause hing. Und die Tasche, wo die Schmerzmittel drin waren, hatte ich im Auto versteckt, damit Hope nicht ranging. Ich wusste, dass meine beste Freundin bald mit Amelia reden würde und ich wünschte ihr, dass sie diese Sucht irgendwann überwinden würde. Owen sprach leise mit Amelia, welche sich den Bauch dabei hielt und immer wieder nickte, mit den Händen gestikulierte. "Mom?" Arizona blickte auf und sah mich an, "Habe ich dir schon von Dr. Chase erzählt?" Sie lächelte auf. "Nein, aber ich kenne sie." "Ich glaube, ich hab mich in sie verliebt." "HIDE! Dilo de nuevo, Chloe!" Ich sah Callie erschrocken an, doch grinste nur. "Ich habe mich in einen Attending verliebt, Mama." Sie nahm die Hand von meinem Bauch und schüttelte den Kopf, als sie sagte: "Oh, Dios mío. Esto no puede ser serio, hijo. Chloe, Megan ist doch deine Chefin!" Ich kicherte, leicht angetickt von den Schmerzmitteln. "Und was tut das zur Sache?", frage ich sie mit einem sanften Lächeln, "Todo lo bueno, Mama." Arizona lacht leise, Amelia starrt verwirrt zu uns rüber und Owen sieht Amelia an. War das wirklich so falsch? Verliebt sein in die Chefin?

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 12:18 am

> HOPE JOHNSON
Als ich in Rileys Zimmer ankam, legte ich ihn in sein Bettchen und beobachtete den schlafenden Jungen eine Weile. Ich sah mich um. Alles war genauso, wie als ich gegangen bin. Das Foto von Riley und mir stand noch immer auf seiner Kommode neben dem von unserer ganzen Familie. Ich nahm das Familienfoto in die Hand. Es war kein gestelltes Foto, sondern ein spontanes, das Chloe von uns auf einer Feier gemacht hatte. Amelia hatte Riley auf dem Arm und lachte ihren kleinen Sohn an, während Owen seinen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte und lachend mit mir redete, während ich auf einem Stuhl saß. Es war ein perfektes Bild. Ich lächelte, als ich das Bild wieder hinstellte und das Babyphon in die Hand nahm und damit die Treppen runterging. Unten angekommen, hörte ich Callie und Chloe, wie sie spanisch sprachen. Ich blickte zu meinen Eltern. "Was passiert hier?" Owen zuckte nur mit den Schultern. Ich sah zu Chloe. Sie war high. Das hatte ich auch schon auf der Fahrt gemerkt. Ich hasste es. Ich hasste den Neid, den ich empfand, da ich genau das gleiche wie sie empfinden wollte. Krankhafte Euphorie, gefolgt von Müdigkeit und.. keinen Schmerz. Ich atmete tief ein und ging schnell in die Küche, um mir ein Glas Wasser einzuschenken. Amelia stand hinter mir. "Wollen wir morgen zu einem Meeting?", fragte sie mich und sah mich an. "Für mich wäre es auch nochmal ganz gut." Ich nickte lächelnd. "Das wäre ganz gut. Amelia, ich hatte es so lange nicht mehr so stark. Ich.." Ich brach ab und lächelte sie an. "Ich will einfach wieder anfangen." Amelia legte ihren Arm um meine Schulter. "Ich kenn das Gefühl." Mit den Worten gingen wir wieder zu Owen und den anderen.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 12:35 am

x Chloe Herman
Ich lachte, als Callie aufstand und sich die Jacke überzog, während Arizona ihr Gleich tat. "Wir schauen, ob wir morgen nochmal vorbeikommen können. Bis dahin, ruh dich aus.", sagte Arizona, gab mir einen Kuss auf die Wange und schob Callie langsam aus dem Haus, welche noch immer Spanisch redete.
"Alles gut bei dir?", hörte ich Owen nach einer Weile fragen. Er setzte sich auf dem Sessel mir gegenüber und sah mich prüfend an.
Ich nickte leicht. "Es... War vorhersehbar. Ich habe damit gerechnet."
Er nickte wissend, lehnte sich dann nach hinten und schloss die Augen.
Ich stand langsam wieder auf und ging zur Küche, wo ich Amelia und Hope über ein Meeting reden höre. Meine Beine tragen mich an der Küche vorbei, zur Treppe und ich ging die Stufen langsam und schwerfällig hoch, bevor ich rechts abbog und die Tür zu Hopes Zimmer öffne. Dann greife ich nach dem Riesenteddy den ich ihr mal geschenkt hatte, legte mich in ihr Bett und zog das Stofftier an mich, umarmte es, als wäre es ein Mensch. Ich spürte die Hitze in meinem gesamten Körper, den Schwindel in meinem Kopf und das Herzrasen. In mir war ein kleiner Mensch, der starb. Und ich konnte ausnahmsweise mal nichts dagegen tun.
Mich überkamen all die Emotionen, die ich die letzten Jahre verspürt hatte. Und vorallem die Wut. Und wie früher, nach dem Tod meiner Mutter, überkam mich der Drang, mir und anderen wehzutun. Also beugte ich mich über den Teddy hinweg, öffnete die Schubladen zum Nachttisch und fand ein Set mit Nadeln und Fäden. Ich griff nach der größten Nadel, schloss die Schublade und Stich mir mit dem spitzen Ding, langsam und qualvoll direkt neben die Pulsader an meiner linken Hand. Ich wusste, wo sie lag und ich wollte mich nicht töten, aber das Adrenalin half mehr als die Schmerzmittel. Ich hörte nicht auf, bis ich mir sicher war, ich hätte genug Schmerz verspürt und ließ mich gerade aufs Bett fallen. Ich hatte Angst vor mir. Das erste Mal nach so vielen Jahren, hatte ich wieder Angst vor mir.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 1:03 am

> HOPE JOHNSON
Als Amelia und ich wieder ins Wohnzimmer kamen, war Chloe hoch gegangen. Ich setzte mich auf einen der Stühle vom Küchentisch. Ich saß auf dem Stuhl, auf dem ich immer gesessen habe. Wir alle drei nahmen unsere jeweiligen Plätze ein. Ich lehnte mich nach hinten. "Ich hab mich so gefreut. Ich hab mich wirklich gefreut, dass ich bald Auntie Hope bin." Mein Blick wanderte an Owen vorbei und ich sah in den Garten. Eine Nachbarskatze saß auf der Terasse und putzte sich. "Hat Chloe sich gefreut?", fragte Owen vorsichtig. "Sie wollte zuerst abtreiben, aber ich hab sie überredet." Ich sah mich um, in der Hoffnung, dass Chloes Tasche mit den Morphintabletten noch hier liegen würde. Da lag sie, auf dem Sofa. "Hope.", ermahnte mich Amelia. Ich sah zu ihr und legte meine Hände auf den Tisch. "Riley ist groß geworden.", sagte ich lächelnd. Owens Blick veränderte sich sofort, als ich über seinen Sohn redete. "Ja, das ist er." Amelia lächelte mich an. "Er vermisst dich aber. Komm doch etwas öfter. Du bist immerhin seine Schwester." Ich lächelte. "Mehr oder weniger.", sagte ich trocken, bereute diesen Satz aber sofort wieder. "Ich werde versuchen öfter zu kommen." Owen lächelte mich an und ich beobachtete, wie er nach Amelias Hand griff. "Wo geht ihr beiden eigentlich morgen hin?", fragte ich beiläufig. "Wir fahren zum Wohnwagen, wir brauchen nochmal eine ganze Nacht für uns." Das war mir schon genug Information und ich bereute erneut, dass ich etwas gesagt hatte. "Wir wollen einfach mal wieder ungestört Sex haben." Ich nickte. "Da sind jetzt unschöne Bilder in meinem Kopf.", sagte ich kleinlaut, während ich mir meine Adoptiveltern beim Sex vorstellte. Ich schauderte. "Ich geh mal nach Chloe gucken. Bin gleich wieder da." Ich lächelte und verließ den Tisch. "Hope, hör auf jeden Morgen Pizza zu essen. Dein Hintern ist dick." Ich warf der lachenden Amelia nur einen bösen Blick zu. Als ich in mein altes Zimmer kam, erschrak ich, bei dem Anblick. Ich blickte auf das Blut auf meinem Bett. Das musste neu bezogen werden. Ich seufzte stumm. "Hey, Chloe.", flüsterte ich und hockte mich vor meine beste Freundin. Ich nahm ihr vorsichtig die Nadel aus der Hand. "Schlaf etwas, okay?" Ich war überfordert mit der Situation. Es erinnerte mich an den Tod meiner zweiten Adoptivmutter - Poppy Miller, als ich die Dose die noch zur Hälfte voll mit Oxy war eingesteckt hatte. Ich setzte mich auf die Bettkante und beobachtete meine beste Freundin. "Willst du reden? Oder einfach schweigen? Oder mit Amelia oder Owen reden? Was brauchst du?"

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 7:46 pm

x Chloe Herman
Ich sah Hope traurig an, als sie hereinkam und mich geschockt ansah. Ich war mir nun sicher, dass es nicht an meinem Baby lag, sondern an den Emotionen und die Pillen, die diese noch verstärkten. "Sorry.", murmelte ich und realisierte das ganze Blut um mich herum, "Ich mach das sauber." Ich brauchte nichts. Vielleicht doch, aber solange ich in Seattle war, konnte ich es nicht bekommen. Ich legte meine Hand auf meinen Bauch und schüttelte seufzend den Kopf, bevor ich mich aufsetzte und anfing, neuer Bettwäsche aus der Kommode am Fenster zu holen. Ich befahl Hope, aufzustehen und fing an, das Bett neu zu beziehen, ging dann ins anliegende Badezimmer, um mir das Handgelenk zu waschen und es zu bandagieren. Dann trugen mich meine Beine nach unten ins Wohnzimmer, wo ich Owen und Amelia sah, die eng umschlungen, einfach auf dem Sofa saßen und miteinander redeten. Ich nahm mir wortlos die Tasche mit dem Morphin, ging dann wieder hoch und setzte mich aufs Bett. "Kommst du schlafen?", fragte ich Hope mit leiser Stimme und klopfte auf den Platz neben mir, "Ich glaub, ich würde dich gerne für diese Nacht bei mir haben. Wenn das okay ist..." Ich griff in die Tasche und öffnete eines der Plastikpäckchen, die Wilson mir gegeben hatte, um die akuten Schmerzen der Fehlgeburt zu behandeln. "Wilson hat mir gesagt, dass die natürliche Geburt in den nächsten sieben Tagen erst eingeleitet werden kann." Ich öffnete das Päckchen und legte die Spritze neben mich, bevor ich mir eine blaue Schnalle um den Oberarm wickelte und festzog, damit ich die Venen besser sehen konnte. Dann legte ich die Nadel an und stach zu, ganz vorsichtig und langsam, bis die Spritze leer war und meine Venen für ein paar Sekunden rot herausstachen. Ich lößte die Schnalle, ballte meine Hände ein paar Mal zu Fäusten und ließ meinen Arm dann fallen. Während des ganzen Prozesses, hatte ich Hope im Blick gehabt. Ich schob die Tasche unters Bett und schlüpfte dann unter die Bettdecke.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 8:56 pm

> HOPE JOHNSON
Ich beobachtete, wie meine beste Freundin genau das tat, was ich für viele Jahre getan habe. Ich beobachtete alles genau und ballte meine Hände zu Fäusten zusammen.
Ich wollte zwei komplett verschiedene Dinge. Die eine Hälfte meines Körpers, wollte zu Chloe springen, ihr die Spritze, voller Morphin aus der Hand reißen und diese mir selber in den Arm rammen, die andere Hälfte meines Körpers wollte aus dem Zimmer rennen, aus dem Haus, einfach nur weg. Ich tat beides nicht. Stattdessen stand ich einfach nur da und blickte auf die Einstichstelle.
Ich spürte, wie mir langsam warm wurde und ich hatte schon komplett vergessen, was Chloe gesagt hatte. „Hm?“, fragte sie mich. Ich blickte sie fragend an und wand meinen Blick zu ihr. „Ob du heute bei mir schläfst.“ Ich öffnete meinen Mund und blickte mich um. Normalerweise hätte ich sofort zugesagt, aber heute nicht. Nicht nach so einem Tag, den ich früher damit ausklingen gelassen habe, high zu werden. Nicht, wenn eine ganze Packung Morphin unter meinem Bett lag. Nicht, wenn ich dieses Medikament mehr wollte, als alles andere.
„Chloe… Ich- ich komme vielleicht später. Ich geh erstmal runter und ich denke, ich komme gleich hoch.“ Ich lächelte sie an und legte meinen Kopf schief. Mit einer leicht zitternden Hand, strich ich ihr kurz über die Wange. „Schlaf gut, Chloe.“ Als ich mein Zimmer verließ und die Türe schloss, seufzte ich auf und umfasste meinen Hals. Ich war eine schreckliche Freundin und egoistisch noch dazu. Chloe hätte mich niemals alleine gelassen, wenn es mir so schlecht gehen würde. Ich fühlte mich mehr als schlecht. Langsam ging ich die Treppen runter und mit jedem Schritt wurde mein schlechtes Gewissen stärker. Doch ich konnte nicht dort schlafen. Es war mir alles zu viel. Es war selbstsüchtig und schrecklich von mir, aber sie würde meine Anwesenheit ohnehin nicht großartig mitbekommen.
Ich ging, auf dem Weg zur Küche an Owen und Amelia vorbei,  die aneinander gekuschelt auf dem Sofa saßen und eine Tierdoku guckten. In der Küche, schenkte ich mir ein Glas Rotwein ein. Das war die einzige Droge, die ich noch zu mir nehmen durfte, da ich nie ein Alkoholproblem hatte. Ich stellte mich mit dem Glas in der Hand hinter das Sofa auf dem meine Eltern saßen und beobachtete gespannt, wie ein Gepard eine Antilope jagte. „Das arme kleine Ding.“, sagte Amelia auf die Antilope bezogen und Owen stimmte ihr zu. Ich feuerte innerlich den Gepard an, der auch am Ende gewann. „Bin ich eine schlechte Freundin, wenn ich Chloe jetzt alleine lasse?“ Amelia drehte ihren Kopf zu mir. „Nein. Jeder braucht seine Zeit für sich.“, sagte sie lächelnd. „Wie lange bist du jetzt clean, Hope?“, fragte Owen mich. Ich schloss meine Augen und legte meinen Kopf in den Nacken. „2 145 Tage.“, sagte ich ohne nachzudenken. „Ist es normal, dass ich immer noch den Drang und die Lust verspüre, wieder anzufangen?“ Amelia lächelte mich an. „Das wird nie weggehen, Süße.“
Ich seufzte und ging auf die Holzveranda, die in den Garten führte. Sie war nur durch das Licht vom Wohnzimmer beleuchtet. Ich sah mich kurz um und setzte mich an den runden Holztisch, der perfekt zu allem drum herum passte. Ich lehnte mich nach hinten und blickte in die Sterne. Die Nacht war klar und man konnte den Viertelmond und unendlich viele Sterne sehen. Es war wunderschön. Ich nahm einen Schluck von meinem Wein und lächelte kurz. Owen trank keinen Wein und Amelia durfte nicht, das bedeutete, sie hatten ihn für mich gekauft. Auch wenn ich in diesem Moment komplett alleine war, fühlte ich mich das erste Mal an diesem Tag zu Hause.
Ich atmete tief ein und wieder aus und versuchte das heute passierte zu vergessen. Ich schloss meine Augen und umfasste mein Glas fester. Als ich meine Augen wieder öffnete, sah ich die Katze meiner Eltern, die ein kleiner Streuner war, auf die Veranda watscheln. Der dicke Kater kam auf mich zu und sprang auf meinen Schoß. Ich lächelte und stellte mein Glas auf dem Tisch ab. Wir haben den weißen Kater mit den roten Flecken vor fünf Jahren bekommen, als ich 18 war. Ich war die, die am meisten zu Hause war, also war ich seine Bezugsperson. Er schlief immer mit seinem Kopf auf meiner Schulter und lag mit seinem kleinen Körper auf meinen Brüsten. Nun war er zu groß und dick dafür, also lag er halb auf meinem Bauch und kuschelte sich ein. Ich lächelte und strich dem schnurrenden Kater über den Kopf. „Ich habe dich so vermisst, Berlioz.“ Er leckte mir zur Antwort über die Hand. Sein Name war ein Fehler. Ich hatte seinen Namen aus dem Film Aristocats. Jedoch dachte ich, dass der rote Kater Berlioz hieß, aber der hieß eigentlich Toulouse. Naja, es war zu spät den kleinen Kerl um zu nennen, also blieb er unser Berlioz.
Ich saß einfach nur da. Für Stunden. Ich hatte mittlerweile das Weinglas leer getrunken, doch Berlioz lag noch immer auf meinem Schoß. Ich wusste nicht, wie viel Uhr es war, aber es war mir auch egal.
„Hope, wir gehen schlafen.“, sagte eine tiefe Stimme hinter mir. Owen. Ich drehte meinen Kopf zu ihm. „Ich bleibe noch etwas draußen.“ Er nickte. „Es ist aber schon halb 2. Bist du sicher, dass du draußen bleiben willst?“ Ich nickte. Owen kam auf mich zu und strich mir über den Kopf. „Hey, Berlioz ist ja da.“, sagte er lächelnd und streichelte den dicken Kater. „Er war seit 4 Tagen weg. Schön, dass er wieder da ist. Von mir aus, kann er auch heute Nacht drinnen schlafen.“ Ich nickte lächelnd. „Schlaf gut, Dad.“ Ich schloss meine Augen. „Owen, meinte ich.“, sagte ich kleinlaut. Owen lachte leise. „Hab dich lieb, Hope.“ Als Owen wieder ins Haus ging, kam Amelia raus. „Sie kniete sich neben meinen Stuhl und als Berlioz sich auf meinem Schoß bewegte, zuckte sie zusammen. „Hi, Berlioz!“, sagte sie fröhlich. „Hope, ist alles okay? Hast du irgendwas genommen?“ Ich schüttelte meinen Kopf. „Nein.“ Ich machte eine kurze Pause. „Noch nicht. Das ist der Grund, warum ich nicht da oben sein kann. Unter meinem Bett liegt eine Tasche voller Morphin. Ich weiß, dass Morphin anders ist, als Oxy, aber komm schon, Hauptsache high.“ Amelia nickte. „Ja. Ich kann dich verstehen.“ Sie sah mich an. „Gute Nacht, Hope. Wir gehen dann so bald wie möglich zu einem Meeting. Du schaffst das. Oder willst du 2 145 Tage wegwerfen?“ Sie grinste mich an und ihre Grübchen ploppten auf. Ich lächelte sie an und sah, wie sie aufstand und die Veranda verließ.
Ich machte kein Auge zu, ich beobachtete den Sternenhimmel und das Nachtleben in diesem Garten. Glühwürmchen flogen durch den Garten, ich hörte Grillen zirpen und drückte Berlioz fest an mich.
Ich hatte mein Zeitgefühl verloren und stand irgendwann auf. Berlioz sprang von meinem Schoß und folgte mir in das Haus. Ich blickte auf eine Uhr. Halb 5. Ich atmete tief ein und beobachtete, wie Berlioz auf das Sofa sprang, sich einkugelte und weiterschlief. Ich stand lange in der Mitte des dunklen Wohnzimmers und dachte nach.
Ich entschloss mich dazu, hoch zu gehen. In meinem Zimmer war es leise. Chloe lag in meinem Bett und schlief tief und fest. Mein Blick wanderte unter mein Bett und mein Blick verhärtete sich. “Willst du 2 145 Tage wegwerfen?“ Amelias Worte schallten in meinem Kopf und ich setzte mich auf den Schaukelstuhl gegenüber von meinem Bett und blieb dort weiterhin wach. Ich beobachtete meine beste Freundin und ich hatte Angst vor ihrem enttäuschten Blick, wenn sie aufwachen würde. Sie war so stark. So viel stärker als ich. Ich spürte, wie mir eine einzelne Träne die Wange hinunterlief. Verärgert wischte ich sie mir mit meinem Ärmel weg und lehnte mich zurück. Ich beobachtete Chloe, wie sie schlief, doch kurz vor 8 Uhr schlief auch ich ein.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 9:25 pm

x Chloe Herman
Irgendwann um 10 war ich aufgewacht, indem mein Körper nach oben schoss und ich mir den Schweiß von der Stirn wusch. Der Schmerz, den ich im Unterleib verspürte, war noch immer da und ich überlegte kurz, mir eine weitere Spritze zu verpassen, doch ich entschied mich vorerst dagegen. Mein Blick wanderte zu Hope und meine Gesichtszüge lockerten sich, entspannten sich. Ich sah unter das Bett, stellte sicher, die Tasche war nicht bewegt worden, stand dann langsam auf und fuhr mit den Fingern über Hopes Arm, schob den Ärmel nach oben, um nachzusehen, ob sie es gewagt hatte. Doch wenn, hätte sie nicht im Sessel gesessen. Ich seufzte leise auf, legte meine Arme unter sie, hob sie vorsichtig hoch und überraschender Weise, mit Leichtigkeit, aufs Bett, deckte sie zu. "Danke.", murmelte ich, gab ihr einen Kuss auf die Stirn, griff unters Bett, nahm die Tasche und verschwand im Flur. Das Täschchen unter meinen Arm geklemmt, machte ich mich auf den Weg nach unten, wo ich das Radio spielen hörte. Von Amelia und Riley war weit und breit keine Spur, doch Owen stand in der Küche und machte Spiegeleier.
"Chloe! Ich hatte gedacht, ihr beide würdet gerne etwas essen, wenn ihr aufwacht, bevor ich zur Arbeit muss!", sagte er mit einem sanften Lächeln, als ich die Küche betrat und mich an den Küchentisch setzte. Ich nickte dankbar und gab mir eine weitere Spritze, diesmal mit einer höheren Dosis, wobei Owen mir half, weil meine Hände zitterten.

Den Nachmittag hatte ich damit verbracht, auf dem Sofa zu liegen und Fern zu sehen. Meine Hände auf meinem Bauch. Ab und zu redete ich mit meinem Baby, als würde es mich verstehen können. Irgendwann kam Arizona wieder vorbei, mit Sofia und fragte, ob alles okay wäre oder ob ich irgendwas brauchte, doch ich verneinte und sie verschwand.
Mit Hope hatte ich den Rest des Mittags nicht mehr geredet und nicht wirklich zu Gesicht bekommen.

Als es dunkel wurde, öffnete sich die Haustür und Amelia, Owen und Riley kamen herein und ich nahm den 1-Jährigen auf meinen Schoß, während Amelia und Owen sich fertig machten, redete mit ihm und erzählte ihm irgendwas, was er ohnehin nicht verstehen konnte, doch er hörte zu.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 9:55 pm

> HOPE JOHNSON
Ich wurde durch Amelia wach, die in mein Zimmer kam. Es war halb 12. „Hope. Wir müssen gleich los. Um halb 1 ist ein Meeting und ich muss um 15 Uhr bei der Arbeit sein.“ Ich streckte mich und ging auf meinen Kleiderschrank zu, der noch halb voll mit meinen Sachen war. Ich sollte die Sachen vielleicht mal in meine Wohnung bringen. Wie auch immer. Als ich die Küche betrat, saß Chloe auf dem Sofa und sah Fernsehen. Ich begrüßte sie lächelnd. Ich hatte noch immer ein schlechtes Gewissen. „Wir sind bei einem Meeting. Bis später.“ Ich winkte ihr zum Abschied und verließ mit Amelia das Haus.
Als wir bei dem Meeting ankamen, saß ich neben Amelia. Ein paar der Leute kannte ich noch, von früher, als ich noch regelmäßig zu Meetings gegangen bin. Ich erkannte einen Mann in meinem Alter. Er war abhängig von Speed gewesen. Er lächelte mich an und setzte sich neben mich. Wir  redeten ein wenig. Ich stand nach einer Zeit auf und ging nach vorne. Ich stellte mich vor die anderen und ich spürte, wie mein Herz schneller und heftiger begann zu klopfen. Ich war nicht gut darin, vor anderen zu sprechen und ich mochte es auch nicht. Schon in der Schule oder auf der Medschool bekam ich Schweißausbrüche, als ich ein Referat halten musste.
Ich stand dort vorne und blickte zu Amelia. Sie lächelte mich aufmunternd an. „Heute bin ich genau 2 146 Tage clean. Ich bin ziemlich stolz darauf, weil ich niemals gedacht hätte, dass ich es so lange schaffe. Es sind etwa 6 Jahre, in denen ich keine Drogen mehr angefasst habe. Ihr alle wisst, wie schwer der Anfang ist. Keiner weiß es besser als wir alle.“ Ich blickte einmal durch die Runde. „Ich habe in den 6 Jahren viel geschafft. Ich habe meine Schule nachgeholt, bin auf die Medschool gegangen und arbeite jetzt hier in einem Krankenhaus, als angehende Chirurgin. Ohne meine Adoptiveltern, Amelia Shepherd und Owen Hunt hätte ich das niemals geschafft. Ohne meine beste Freundin, Chloe Herman, hätte ich es auch nicht geschafft. Diese drei Menschen und mein kleiner Adoptivbruder sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben, die mir Halt geben und die mich stärken. Dank ihnen, habe ich nun ein wundervolles Leben. Das Leben, was ich immer haben wollte.“
Ich machte eine kurze Pause. „Aber es gibt ja natürlich einen Grund, dass ich wieder hier bin. I-Ich habe mich lange davor gedrückt, weil ich es selber nicht zugeben wollte aber ich möchte wieder anfangen, Oxy zu nehmen. Es macht mich verrückt und ich kann an kaum etwas anderes denken, nur daran, wie gerne ich wieder high sein möchte. Ich vermisse es. Ich brauche es und es ist schrecklich. Ich sage mir jeden Tag, dass es aufhört, aber es wird noch schlimmer. Und ich bin Ärztin. Ich lebe förmlich in einem riesigen Haus voller Pillen. Der Traum für jeden Süchtigen.“ Ich schluckte. „Ich rede mir ein, dass ich es nur einmal noch brauche und dann nie wieder, aber ich – wir alle hier – sind süchtig, also wissen wir, dass es nicht nur dieses eine Mal gibt. Ich wünschte, es wäre so, aber es ist nicht so. Ich hoffe, dass dieser Drang bald ein wenig zurückgeht. Danke, für’s Zuhören.“ Es wurde geklatscht und ich sah in die Augen der anderen Süchtigen. Ihre Augen zeigten genau das gleiche, was ich fühlte. Ich war also nicht alleine. Ich setzte mich wieder neben Amelia und hörte dem Mann, mit dem ich zuvor geredet hatte, zu, wie er begann zu sprechen.
Als ich wieder nach Hause kam, lag Chloe noch immer an der gleichen Stelle, wie zuvor, doch nun waren Sofia und Arizona da. „Hallo Hope!“, begrüßte Sofia mich. „Hi, Sof.“ Ich ließ die drei alleine und ging wieder in den Garten. Ich saß wieder auf dem Stuhl von letzter Nacht und genoss die frische Luft. Ein Kinderlachen aus dem Nachbargarten war zu hören.
Als es dunkel wurde und Owen und Amelia sich fertig machten, saß ich auf der Kücheninsel und ließ meine Beine herunterbaumeln, während Chloe mit Riley auf dem Sofa saß. Meine Eltern kamen die Treppen runter. Amelia hatte ein schickes, enges, schwarzes Kleid an. Owen trug einen schicken Anzug. „Ich dachte, das wird nur ne Sex-Nacht.“, sagte ich laut und mit einem amüsierten Unterton in der Stimme. „Wir gehen zuerst etwas essen.“, sagte Owen und ging auf Chloe und Riley zu. Er verabschiedete sich von den beiden, genau wie Amelia. Ich sprang von der Insel und ging noch mit zur Haustür. „Wir sind morgen früh wieder da. Ist es wirklich okay, wenn wir gehen?“, fragte Amelia. Ich nickte. „Ja und jetzt geht essen und habt Spaß.“, sagte ich mit einem Zwinkern, umarmte die beiden noch einmal und schloss die Tür.
Ich ging wieder in die Küche, holte zwei Weingläser aus dem Schrank und schenkte uns beiden Wein ein. Als mir einfiel, dass Chloe schwanger war, trank ich ihr Glas schnell in einem Zug leer. Auch wenn ihr Kind sterben würde, sie sollte lieber keinen Alkohol trinken. Also schüttete ich ihr stattdessen Wasser ein und ging wieder ins Wohnzimmer. „Für dich.“, sagte ich mit einem schiefen Lächeln und setzte mich im Schneidersitz neben sie.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 10:10 pm

x Chloe Herman
Ich nahm das Weinglas mit Wasser dankbar entgegen und trank einen Schluck. Riley hatte es sich auf meinem Schoß gemütlich gemacht und seine Arme um meinen Bauch geschlungen, den Kopf auf meinen Beinen abgelegt. Also brachte ich ihn nach oben und legte ihn in sein kleines Bett, nahm das merkwürdige weiße Babyphon mit, das Hope mir gezeigt hatte und ging wieder nach unten, um mich in den Sessel vor meine beste Freundin zu setzen. Ich beobachtete sie. Sie und Amelia waren zu einem Meeting gegangen und ich hoffte, dass es ihr geholfen hat. Ich setzte mich in den Schneidersitz und wärmte mit meinen Händen mein Bäuchlein. "Du warst bei dem Meeting. Und du wolltest sicherlich gestern nicht bei mir schlafen, weil ich das Morphin unterm Bett hatte. Hope, du bist meine beste Freundin, wenn nicht einzige und du redest nicht mit mir.", sagte ich nach einer Weile. "Ich kann verstehen, dass ich dir nicht wirklich helfen kann, aber du scheinst ja mehr Interesse daran zu haben, es deinen Kumpels beim Kummerkasten-Drogen-Scheißleben-Meeting zu saben, als mir. Ich zwinge dich nicht dazu und so, aber trotzdem halte ich es für angemessen, wenn wir miteinander... kommunizieren." Meine Hände verließen meinen Bauch, ich überkreuzte sie auf meinen Beinen. "Ich mach mir echt Sorgen. Ich liebe dich echt. Und das weißt du und ich hoffe, das schätzt du. Aber ich kann dich nicht nochmal mit diesen verquollenen, roten Augen sehen, wenn deine Pupillen riesig sind und das Lächeln auf deinen Lippen zu breit und du Scheiße laberst und dich freust wie toll der Rausch ist, oder whatever. Du bist seit... keine Ahnung... 5 oder 6 Jahren clean. Und du bist eine junge, reife Frau. Reiß dich zusammen, Johnson."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 10:39 pm

> HOPE JOHNSON
Chloes Worte trafen mich. Ich stand von dem Sofa auf und legte meinen freien Arm um meinen Körper. Den anderen legte ich darüber, vorsichtig, dass das Glas nicht umkippte. Kummerkasten-Drogen-Scheißleben-Meeting? Ich schluckte und biss mir in die Innenseiten meiner Wangen, sodass mein Blick härter wurde. Ich nahm einen Schluck von dem Wein und ließ sie ausreden. Ich blickte mich um. Ich fühlte mich hilflos. Ich fühlte mich in diesem Moment wieder wie die 17-jährige die genau in diesem Wohnzimmer Owen angefleht hatte, ihr das Päckchen Oxy wieder zu geben und kurz danach auf dem Boden zusammen gebrochen ist. Genauso fühlte ich mich in diesem Moment, nur dass ich einen innerlichen Zusammenbruch hatte. Meine Gesichtszüge waren hart und ich blickte Chloe an. Ich ging vor dem Fernseher hin und her und irgendwann blieb ich stehen und blickte Chloe direkt an.
„Du hast Recht. Du hast keine Ahnung, wie ich mich fühle. Amelia weiß, wie ich mich fühle und meine Freunde aus dem – wie hast du es genannt? – Kummerkasten-Drogen-Scheißleben-Meeting, die wissen auch wie ich mich fühle, weil wir alle das Selbe durchgemacht haben.“ Ich wurde bei jedem Wort wütender, ich schrie jedoch nicht, sondern zischte nur. „Ich finde es halt schwer mit dir darüber zu reden, weil du keine Ahnung hast, wie es ist, wenn man hilflos ist, weil man nicht aufhören kann, weil man es so liebt und trotzdem weiß wie verdammt scheiße gefährlich es ist.“ Ich atmete tief ein, sodass meine Brust sich stark hob und senkte. „Du weißt nicht, wie schwer es ist in einem Zimmer mit dem zu sein, was du so abgöttisch liebst und hasst, was du brauchst, um zu überleben, aber weißt, dass du es nicht haben darfst.“ Ich schloss meine Augen für einen kurzen Moment und ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich Oxy genommen hatte. Es war nach dem Tod von Mrs. Miller und ich war mit Nolan und seinen zwei Freunden in Nolans Wohnung. Für seine zwei Freunde war es auch das erste Mal. Ich hatte mir gedacht, es wäre das erste und letzte Mal, aber… nun ja.
Ich atmete zitternd ein. „Du bist auch meine beste Freundin, aber ich kann mit dir nicht darüber reden. Vor allem jetzt nicht. Du verlierst dein Baby und ich kann mit dir nicht über meine kleinen Probleme reden. Ich habe die Meetings, um dort mit denen zu reden, die…“ Ich merkte, dass ich mich wiederholte und hörte auf, zu reden. „Ich wünschte, ich könnte mit dir reden, aber ich kann es nicht. Es ist schwierig für mich und…“ Ich machte eine Pause, nahm noch einen Schluck von dem Wein. „Und weil es mir peinlich ist.“

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 10:55 pm

x Chloe Herman
Hopes 'Wutanfall' hatte ich über mich ergehen lassen. Natürlich konnten die Menschen, die das selbe durchgemacht hatten, sie besser verstehen, aber ich konnte das doch auch? Ich hob mein Kinn und seufzte genervt - eine Geste, die ich mir leider von Megan Chase abgeguckt hatte. "Ich glaube du schätzt mich ein wie ein kleines Kind.", sagte ich und stand auf, kreuzte die Arme vor meiner Brust. "Hör mir mal zu. Ich will kein Mitleid, ich will nur, dass du verstehst. Mein Vater ist gestorben. Und ich wäre beinahe gelähmt worden. Dann musste ich zu meiner Mutter, die ich abgrundtief hasste. Und gerade, als ich anfing, sie zu lieben, starb sie an einem scheiß Hirntumor. Wegen deiner Adoptivmutter, by the way, aber damit habe ich abgeschlossen. Während dieser ganzen Zeit, war es für mich beinahe ein Privileg, high zu sein, betrunken und mir selber Schmerzen zuzufügen. Am Ende des Tages, wenn es mir so richtig scheiße ging und doch wieder supi, gab ich mir eine imaginäre Urkunde dafür, den Schmerz wieder zu vergessen. Irgendwann hab ich aufgehört. Und ich will heute noch, jedes Mal wenn ich frustriert oder sauer oder traurig bin, nach einem Messer fassen und mir wehtun. Manchmal will ich sogar sterben, weil ich suizidgefährdet bin. Ich weiß, dass wir uns unterscheiden und dass du ja sozusagen immer damit kämpfen musst, aber du behandelst mich hier gerade, als wäre ich eine Spießerin, die immer nur die guten Seiten des Lebens kannte.", ich beendete meine Rede mit einem lauten Seufzer, setzte mich dann wieder hin und massierte mir mit den Zeigefingern die Schläfen. "Und ich würde mich lieber auf deine Probleme konzentrieren, als mit dem dauernden Gedanken und Gefühl zu leben, dass gerade mein Baby in mir stirbt." Ich sah auf und ich sah Hope fest in die Augen, Schmerz lag in meinen und Wut und Trauer. "Du kannst gerne Drogen nehmen und ich werde dich ohnehin dabei unterstützen und sowieso alles tun, um dir das Leben recht zu machen, doch irgendwann hats auch ein Ende. Du wirst für immer süchtig sein. Und die Sucht wird immer Höhen und Tiefen haben, darauf musst du dich einstellen. Du musst deinen Körper nur so unter Kontrolle haben, dass du nicht ausversehen daneben greifst. Okay?" Meine Stimme verlierte an Halt und brach am Ende ab. Ich machte mir ehrliche Sorgen um meine Freundin. Ich war traurig für sie und mit ihr und ich wollte ihr all diese Gefühle nehmen, die ihr auf dem Herzen lagen. Doch was sollte ich anderes tun? Ihr zusehen? Zusehen, wie sie gegen etwas ankämpfte, dass sie nicht bekämpfen konnte, weil sie so schwach war?

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 11:15 pm

> HOPE JOHNSON
„Oh bitte, Chloe. Sink nicht auf das Niveau das wir uns unsere abgefuckten Vergangenheiten erzählen.“, zischte ich. „Ich weiß genau was dir passiert ist und du weißt, was mir passiert ist. Du musst mir nicht nochmal alles davon erzählen.“ Ich schauderte. „Und wage es noch einmal Amelia die Schuld für den Tod deiner Mutter zu geben…“, drohte ich und kniff meine Augen wütend zusammen. Sobald irgendwer irgendwas gegen Amelia sagte, wurde ich unfassbar wütend. „Du weißt, dass sie über 19 Stunden in dem OP stand und versucht hat deine Mutter zu retten. Du weißt, wie sie darunter gelitten hat, dass diese OP kein gutes Ende hatte.“, fauchte ich beinahe und drehte mich von ihr weg.  
Ich schloss meine Augen und spürte, wie mir Tränen die Wangen hinabliefen, als ich bemerkte wie schwach ich in den letzten Monaten geworden bin. Ich war immer die starke Hope, die eine verdammte scheiße erlebt hat und es trotzdem geschafft hat, die die zwar Menschen nicht allzu schnell an sich ranlässt, aber trotzdem überall gute Laune verbreitet und versucht, jedem alles recht zu machen. In den letzten Monaten hatte es sich plötzlich geändert. Ich hatte kaum noch gute Laune, die ich verbreiten konnte, mein Lächeln war meistens nur ein Aufgesetztes, aber ich versuchte mich durchzuboxen.
„Ich will das nicht mehr, ich will das alles nicht. Ich wünschte, ich hätte nie damit angefangen, oder ich wäre einfach an einer verdammten Überdosis gestorben!“, zischte ich unter Tränen und wischte sie mir mit meinen Ärmeln weg. Ich stellte das Weinglas auf die Kommode neben mir. Ich blickte zu Chloe. „Chloe, es tut mir Leid. Ich weiß einfach nicht was mit mir im Moment los ist und warum und ich versuche mich zusammen zu reißen und es rauszufinden, aber ich weiß nicht wie.“

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Mo Sep 07, 2015 11:26 pm

x Chloe Herman
"Hey!", schrie ich beinahe. Inzwischen liefen mir bereits selber Tränen über die Wange und mein Kopf glühte vor Anstrengung, denn das Morphin ließ durch den Aufwand bereits nach und mein gesamter Körper schmerzte, meine Hände zitterten. "Du bist Hope. Du verdienst ein erfülltes Leben und wenn du stirbst, Ehre und Trauer. Du hast noch Zeit. Und du bist... Du bist Hopy Dopy, okay? Du bist meine Hopy Dopy. Ich liebe dich. Mehr als alles andere!" Ich will sie umarmen, doch mein Körper protestiert, also lasse ich mich nach unten auf die Knie sinken und verstecke mein Gesicht in meinen Händen. "Es ist alles okay. Es wird alles okay. Mit dir wird alles okay und mit mir wird alles okay. Alles. Ist. Okay.", flüstere ich und sehe wieder auf. Vorsichtig griff ich nach der Lehne des Sessels, zog mich hoch und nahm meine beste Freundin in den Arm. "Wir schaffen das schon. Wir stehen das durch. Du bist stark. Und zusammen sind wir Superhelden.", hauchte ich und vergrub mein Gesicht in ihren blonden Locken. Ich fühlte mich zerbrechlich und schuldig. Wieso musste sowas passieren? Alles davon? Hope stand beinahe vor einem Rückfall und ich hatte mein Baby verloren, und war noch dabei. Das Leben war so... nutzlos. Es fühlte sich so schrecklich an. Zu wissen, dass alles den Bach runter ging. Ich drückte mich von Hope weg und sagte: "Ich bin für dich da, okay? Selbst wenn es nur Umarmungen sind, mit denen ich helfen kann."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 9:05 pm

> HOPE JOHNSON
Ich beobachtete Chloe mit aufeinandergepressten Lippen und Tränen in den Augen. Ich beobachtete, wie sie auf ihren Knien war, doch beugte mich nicht hinab. Ich stand einfach nur da und blickte die Dunkelhaarige an. Als sie wieder aufstand, um mich zu umarmen, schloss ich meine Arme um sie und weinte. Mir liefen dicke Tränen die Wangen runter und ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Das war der Grund, warum ich es nicht oft tat, wenn ich einmal anfing, konnte ich nicht aufhören. Fast wie bei Drogen – ha.
Als sie sich wieder von mir gelöst hatte, sah ich ihr in die blauen Augen. Auch sie hatte Tränen in den Augen. „Ich bin auch für dich da.“, sagte ich mit zitternder Stimme. Ich lächelte. Es war ein ehrliches Lächeln. Ein wirklich ehrliches Lächeln. Ich schüttelte meinen Kopf, sodass meine blonden Haare durch die Luft wehten. Ich machte einen kleinen Schritt zurück und trocknete meine Tränen wieder mit meinem Ärmel. „Wer hätte es gedacht, dass du es Mal sein wirst, die uns aufbaut.“, sagte ich mit einem kleinen Lachen und blinzelte. Ich blickte mich um und machte den Fernseher an. Es lief irgendeine Talentshow, niveaulos, aber unterhaltsam. Ich setzte mich langsam auf das Sofa und klopfte auf den Platz neben mir. „Wenn du möchtest und Lust und Zeit hast, kannst du mich ja vielleicht mal zu einem Meeting begleiten. Ich weiß, dass du das alles nicht so magst, aber es wäre schön.“, sagte ich leise und blickte starr auf den Fernseher. Ich sah kurz zu Chloe und lächelte sie matt an.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 9:13 pm

x Chloe Herman
Ich setzte mich neben sie und zog die Knie an meinen Körper. "Kann ich machen.", sagte ich aus zusammengepressten Zähnen und lächelte umständlich, "Würde ich sogar gerne. Für dich. Und um zu wissen, wie das da so ist." Mein Blick glitt zur Küche, wo Owen die Tasche mit dem Morphin in einen Schrank getan hat. "Uh... bin gleich wieder da, okay?", sagte ich, stand auf und betrat die Küche. Ich betätige das Licht und holte die Tasche aus dem Schrank über dem Kühlschrank, bevor ich mich an den Tisch setzte, mit dem Rücken zu Hope und anfing, mir wieder eine Spritze zu geben. Meine Stimmung würde sich gleich automatisch wieder bessern und die Schmerzen würden schwinden. Es fühlte sich falsch an, mit dieser, wenn auch leichten, Droge zu hantieren, während Hope ein paar Schritte von mir entfernt war, doch mir blieb nichts anderes übrig. Ich schüttelte mein Handgelenk und schloss die Augen. Das Morphin schoss durch meine Adern und der Schmerz in meinem Unterleib war nur noch ein kleiner, erträglicher Stich. Mit Mühe räumte ich die Tasche weg, ging dann wieder ins Wohnzimmer und ließ mich neben Hope aufs Sofa fallen. "Ist es schlimm, wenn ich sage, dass ich jetzt gerade gerne... Arbeiten würde?", fragte ich, gab etwas Wein in Hopes Glas und nippte wieder an meinem Wasser, "Ich meine, hier zu sein, mit dir, ist toll und angenehm ruhig, doch irgendwie brauche ich wieder diese strikte Ablenkung."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 10:31 pm

> HOPE JOHNSON
"Hey, du musst nicht hier bleiben. Du- wenn du willst, kannst du auch gehen und ins Krankenhaus." Ich sah zu ihr und biss mir auf die Unterlippe. "Ich kann es verstehen, das Krankenhaus tut gut." Ich lächelte. "Hier komme ich persönlich aber besser zur Ruhe. Nun ja, wahrscheinlich, weil das hier mein.. mein zu Hause ist, mit meiner Familie." Ich lächelte.
Mein Blick wanderte zu Chloes Bauch. "Aber du wirst nicht arbeiten dürfen, wenn du bis zu Einleitung high bist." ich sah lächelnd zu ihr. "Das heißt dann wohl, mehr OPs für Hopy Dopy."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 10:47 pm

x Chloe Herman
Ich seufzte genervt. "Nur weil ich ein bisschen angeschlagen bin, bin ich ja nicht weniger konzentriert.", sagte ich mit ernster Miene, "Ich bin eine brilliante Chirurgin, Hopy Dopy, wenn nicht besser als du." Das Grinsen auf meinem Gesicht wurde breiter. Doch es verschwand, als ich eine minimale Bewegung im Bauch spürte, die abrupt endete. "Ich kann nicht glauben, dass-", ich stoppte und hob den Kopf, um Hope anzusehen, "-ich gerade wirklich ein Baby verliere. Mein Leben ist... einfach nur.. uh.. Chaos." Seufzend ließ ich mich nach hinten fallen, "Deins auch. Megan würde jetzt sagen, ich soll mich zusammenreißen und nicht in meinem Kummer ertrinken, weil sie solche Gesichter annerven. Ugh, Hope, du hättest das sehen müssen gestern. Sie hat so damit gekämpft, mich zu unterstützen, während Wilson auf dem Weg war. Ich weiß nicht, wieso und warum, aber Dr. Chase hat einen Teil von mir genommen und es ist so, als würde sie ihn fest in ihren Händen halten und nicht loslassen wollen. Und ohne diesen Teil will ich nicht weitermachen." Ich schüttelte den Kopf. "Aber jetzt zu dir." Meine Lippen verzogen sich wieder zu einem Lächeln. "Was war da mit Hoult?"

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 11:04 pm

> HOPE JOHNSON
"Du bist nicht angeschlagen, du bist high. Durchgehend.", sagte ich mit gepresster Stimme und spannte mich an. Ich blickte sie an und hörte ihr zu. Ich entspannte mich, als ich einfach nur die Stimme meiner besten Freundin hörte. Sie redete von Chase, der Oberärztin, in die sie schon länger 'verliebt' war. Ich zog einen Mundwinkel hoch und lächelte sie schief an. Ich habe nur ein, zweimal mit Chase gearbeitet. Sie war meiner Meinung nach eine tolle Chirurgin, aber ich kannte sie nicht persönlich.
Als Chloe von Hoult anfing, öffnete ich meinen Mund, schloss ihn aber schnell wieder. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, also flossen Worte aus meinem Mund, die unbedacht waren. "Ich hab mit ihm geschlafen, oder er mit mir? Oh- Oh mein Gott, nein. Nein, so meinte ich das nicht. Kein Sex. Nein.", stotterte ich. "Nein.. Komplett bekleidet, aber in einem Bett. Und ich wollte nicht mal Sex. Ich. Ich, Hope Johnson. Was ist los mit mir?", jammerte ich. "Ich muss wirklich wieder mit den Drogen anfangen, dann werde ich wieder normal.", sagte ich scherzhaft und lachte leise. "Aber mal im Ernst. Ich lag in einem Bett mit Christian freaking Hoult und ich wollte nicht mit ihm schlafen. Wie tief bin ich eigentlich gesunken?" Ich begann, mit meinem Haargummi an meinem Handgelenk zu spielen. "Aber es tat trotzdem gut, seine Nähe, weißt du." Ich war mir nicht sicher, ob ich ihr von seinem Drogenproblem erzählen sollte. Ich überlegte kurz, ließ es jedoch, da er es mir im Vertrauen erzählt hatte. Natürlich, ich konnte Chloe vertrauen, aber es fühlte sich falsch an, ihr seine Probleme zu erzählen.

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 11:10 pm

x Chloe Herman
Ich grinste sie an. Okay. Irgendwie war das Morphin doch so hoch dosiert gewesen, dass in mir Glücksgefühle lagen, die ich sonst nicht hatte. "Uh. Hope fucking Johnson möchte keinen Sex?", fragte ich mit gespielt ernster Stimme. Ich richtete mich auf und setzte mich etwas näher zu Hope. "Okay, das wollen wir mal ändern. Schließ deine Augen, Hopy Dopy." Ich fuhr mit den Fingern über ihr Gesicht und sie tat es automatisch. "Stell dir Christian Hoult nackt vor. Man sieht ja alleine an seinen Oberarmmuskeln, dass der Rest seines Körpers ebenso traumhaft sein muss... Und der Arsch. Hope, denk nach! Stell dir vor, du könntest den einmal so richtig... so richtig... squeezen. Weißt du? Und der Sex wäre wahrscheinlich der Hammer. Ich glaube, wenn du mit jemandem Sex haben willst, dann Hoult. Der Meister des Liebesaktes." Ich bat um Stille und atmete tief durch, bis ich mit leiser Stimme sagte: "Du kannst jetzt wieder deine Augen öffnen, Hopy."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 11:25 pm

> HOPE JOHNSON
Ich hatte meine Augen während Chloes Worten offen. Ich blickte sie genervt an. Genau das war der Grund, warum ich nicht mit Leuten die high waren war, sondern selber high war. Um genau so Reaktionen nicht mitzubekommen.
Ich verdrehte meine Augen. "Jetzt kann ich garantiert niemals mit ihm Sex haben. Weil ich dann deine Stimme in meinem Kopf haben würde und tut mir Leid, das will ich beim Sex wirklich nicht." Ich lachte kurz auf, nahm mir mein Weinglas vom Sofatisch, lehnte mich zurück und trank einen großen Schluck. Ich schloss kurz meine Augen und setzte mich wieder auf. "Vielleicht sollte ich seine Adresse raus finden und mal abends zu ihm fahren.", sagte ich und blickte das Weinglas in meiner Hand an. "Oh Gott, Chloe. Wenn ich jemals Anzeichen dafür mache, abhängig vom Alkohol zu werden, erschieß mich bitte. Ohne Alkohol schaffe ich es nicht lange.", lachte ich und bemerkte, dass ich wie eine süchtige klang. "Du weißt, was ich meine."

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BeitragThema: Re: Haus von Owen und Amelia   Di Sep 08, 2015 11:34 pm

x Chloe Herman
Ich lachte. "Ich werde dich sogar selber hinfahren, wenn es sein muss, Hope. Nur zu deinem Besten - und zu seinem. Er steht auf dich." Ich fuhr mit den Fingern durch Hopes blonde Locken. "Wärst du lesbisch, wären wir schon lange zusammen und hätten geheiratet und hätten kleine süße Babies um uns herumlaufen, Hopy Dopy.", flüsterte ich und ließ sie wieder los, "Glaubst du, Megan und ich werden irgendwas soweit kommen, dass wir miteinander schlafen oder wird es auf ewig eine hoffnungslose Liebe für mich sein?" Ich schlug mir mit den Fingern an den Kopf. "Shit, was geht ab bei mir? Wieso denke ich so komische Sachen, Hope? Hilfe."

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