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 Aufzug

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Shepherdess
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BeitragThema: Aufzug   Di Sep 01, 2015 2:03 pm


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Zuletzt von Shepherdess am Fr Jan 01, 2016 11:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shepherdess
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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 10:27 pm

> HOPE JOHNOSN

Ich betrat das Krankenhaus. Seit zwei Tagen wohnte ich wieder in unserem Apartment. Heute würden Chase, Chloe und Chris wieder kommen. Ich war nervös, hatte Angst. Keiner von ihnen wusste von meiner Schwangerschaft. Ich ging auf den Aufzug zu und fasste mir mit einer Hand auf meinen rund werdenden Bauch. Wie würden sie reagieren? Ich hatte wirklich Angst. Chloe hatte mich irgendwann angerufen, doch ich wollte ihre Anrufe nicht annehmen. Die Türe des Aufzugs ging auf und ein paar Krankenschwestern kamen hinaus. Ich begrüßte sie knapp und trat in den nun leeren Aufzug. Die Türe ging gerade zu, bevor zwei Hände sich zwischen den Schlitz schoben und die Türen sich wieder öffneten.

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McKia
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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 10:49 pm

x Christian Hoult
Ich rannte auf den Aufzug zu und steckte meine Hand zwischen die Tür, woraufhin sie sich wieder öffnete. Als ich eintrat, den Knopf zur Neurochirurgie gedrückt hatte, drehte ich mich um und sah Hope. Okay. War das wirklich Hope? Denn die Frau, die ich da vor mir sah, mochte zwar wie Hope Johnson aussehen, doch sie hatte einen großen, runden Bauch. Ich wusste nicht, wie ich auf den Gedanken kam, doch meine Hand griff nach hinten und betätigte den roten Knopf, der den Aufzug zum Stehen brachte. Als ich sie wieder ansah, in ihre Augen, versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging, klopfte mein Herz schneller und es tat weh. Es tat schrecklich weh. "Erklär es mir bitte...", flüsterte ich leise und lehnte mich an die Aufzugwand hinter mir.

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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 11:15 pm

> HOPE JOHNSON
Ich sah, wie die Türe sich wieder öffnete. Ich spürte, wie alle Farbe aus meinem Gesicht wich, als ich die Person sah, die in den Aufzug trat. Chris. Nein, nein, nein. Instinktiv legte ich auch meine andere Hand auf meinen Bauch. Er sah mich an, blickte kurz auf meinen Bauch und wieder in mein Gesicht. Mein Herz begann, schneller zu klopfen. Ich hatte Angst. Ich wollte nicht hier sein und als er den Knopf drückte, der den Aufzug zum halten brachte. Ich schloss meine Augen und öffnete sie wieder, als Chris begann zu reden. "Lass mich gehen.", sagte ich mit gepresster Stimme. Ich blickte auf den Boden.

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McKia
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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 11:31 pm

x Christian Hoult
Ich sah sie an. Eigentlich bin ich eine Person, die nachgibt. Eigentlich würde ich sie gehen lassen. Doch nicht heute. Ich sah Hope einfach an. "Ich... dachte..", begann ich, doch schloss meinen Mund wieder. Hope hatte einen runden Bauch - sie war nicht fett, sie war schwanger. Ein paar Wochen bevor ich gegangen bin, hat sie mir eine Abfuhr erteilt, die ich angenommen und respektiert habe. Es war leichter für mich, mich für Cristinas Angebot zu entscheiden und ein Forschungsprojekt zu leiten. Ich konnte sie nicht anrufen. Denn ich hatte nicht ihre Nummer, weder vom Handy, noch vom Haustelefon. Und ich habe durchgehend an sie gedacht. Mir hatten die Worte leid getan, die ich gesagt hatte und wir waren in Frieden auseinander gegangen. Als ich in Zürich landete, hoffte ich zurückzukommen und von Hope empfangen zu werden. All diese Gedanken und Gefühle wurde mit einem Ruck nach hinten geschoben und ein großes Fragezeichen nahm den Platz ein. Wäre ich der Vater von diesem Kind - von dem Baby, das in ihrem Bauch ist, dann hätte sie es mir gesagt, oder? Wenn es aber nicht von mir ist, dann wohl eher nicht. Ich nahm meinen Kopf in beide Hände und presste meine Zähne aufeinander. Ich wusste nicht, was mich so wütend machte. Es war ja nicht mal so, als würden Hope & ich ein Paar sein. Als sollte mich das interessieren... Es ging mich nichts an. Es ging mich einfach nichts an. Ich drückte den Knopf und der Aufzug machte einen Ruck - es würde ein paar Minuten dauern, bis er wieder losfahren würde. Ich wollte heute nicht mal arbeiten. Ich wollte nur meine Sachen abholen, ein paar Akten, um Zuhause arbeiten zu können. Weil mein Sohn am nächsten Tag zu mir kommen würde... Und ich nicht im Krankenhaus sein wollte, während er sich an mich gewöhnt. An seinen Vater. Seinen Vater kennenlernt. Mein Blick wanderte wieder zu Hope. Sie hatte mir ernsthafte Hoffnungen gegeben - auf etwas Gemeinsames. Und nun war sie schwanger. Ich war kein Egoist... Kein verdammter Egoist. "Verdammt.", schrie ich aufeinmal und atmete zischend durch. "Verdammt, Hope...", sagte ich etwas leiser und sah sie aus traurigen Augen an. "Wieso schläfst du mit einem anderen Typen? Wieso hast du mir nicht einfach gesagt, dass du das mit mir nicht willst?! Ich hätte es verstanden... Aber... Ich habe die ganze Zeit über in Zürich gesessen und an DICH gedacht! An dich! An uns... Ich weiß, dass du es nicht willst. Ich weiß, dass du nicht bereit bist. Aber ich hatte Hoffnungen! Große, mächtige Hoffnungen! Und anstatt dass du einfach deinen Mund öffnest und mir sagst, was Sache ist, lässt du mich mit all meinen Hoffnungen zurückkehren und zerstörst alles mit nur einem... Baby.. Du bist schwanger." Ich starrte auf ihren Bauch. "Das Baby hat keine Schuld. Wenigstens hat es eine tolle Mutter. Was den Vater angeht - ich will es gar nicht wissen. Schönen Tag noch Hope." Ich kehrte ihr den Rücken zu und wartete darauf, dass der Aufzug endlich wieder einsetzte.

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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 11:45 pm

> HOPE JOHNSON
Ich blickte ihn an. Die Angst stand mir wahrscheinlich im Gesicht geschrieben. Ich sah in seine Augen und ich sah die Definition von Enttäuschung. Als er mich anschrie, zuckte ich zusammen und spürte, wie mir Tränen die Wangen hinunter liefen. Ich hatte seit einem halben Jahr Angst vor genau diesem Moment. Und noch mehr Angst, hatte ich davor, ihm zu sagen, dass es sein Kind war. Ich müsste es ihm nicht sagen, ich könnte es ihm verheimlichen. Es würde ihm zwar weh tun, aber es würde nicht so sehr schmerzen, wie der Gedanke, dass ich ihm ein Kind verheimlichen wollte. Ich musste mich entscheiden. Jetzt.

Ich schluckte und wischte meine Tränen weg. "Es ist deins, okay?", sagte ich leise, mit bebender Stimme. "Es ist ein Junge und der Geburtstermin ist Ende Oktober.", sagte ich ängstlich. "Ich weiß, du bekommst gerade erst einen Sohn, der dich kaum kennt. Du kannst von ihm", ich deutete auf meinen Bauch, "auch einfach nur der coole Onkel sein, oder ich halte dich ganz daraus. Ich habe da kein Problem mit. Ich habe meine Familie, die sich kümmert." Die Worte sprudelten nur aus mir raus und ich drückte mich fester gegen die Wand.

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BeitragThema: Re: Aufzug   So Okt 04, 2015 11:55 pm

x Christian Hoult
"Es ist deins, okay?" Der Satz veränderte meine komplette Fassade. Meine Fäuste lockerten sich, meine Gesichtszüge entspannten sich. Dieses Gefühl erinnerte mich so sehr an damals - damals, als Lisa mir erzählte, sie wäre schwanger. Es machte mir Angst und brachte mein Herz zum Schlagen. Ein Sohn, ein kleiner Junge. Und Hope war seine Mutter. Ich dachte, sowas würde erst in ein paar Jahren passieren. Vor kurzem dachte ich auch, sowas würde nie passieren. Und dieses Glücksgefühl traf mich so aus dem Schwarzen, dass ich nach Luft schnappte und mich zu Hope umdrehte, sie aus geschockten Zügen ansah. Sie bat mir an, mich von meinem Sohn fernzuhalten. Noch ein bekanntes Gefühl. Aaron wurde mir damals weggenommen und ich ließ es zu, doch innerlich hatte ich Panik und schreckliche Angst. Ich konnte kein Leben leben, in dem ich mich als eine fremde Person zeigen und ändern müsste. Nicht mit Hope - dem Baby, und auch Aaron. "Ich liebe dich, Hope. Wirklich.", sagte ich aus zusammengepressten Zähnen und legte meine Hände auf mein Gesicht, "Es tut mir Leid. Es tut mir Leid, dass ich das alles gesagt hab. Es tut mir Leid, dass ich dich liebe, okay?" Ich wollte sie anfassen, doch ich hielt mich zurück. "Bitte nimm mir das Baby nicht weg, Hope.", fügte ich am Ende hinzu und sah ihr in die Augen.

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BeitragThema: Re: Aufzug   Mo Okt 05, 2015 12:16 am

> HOPE JOHNSON
Ich blickte ihn an. Er liebte mich. Er liebte mich wirklich, doch ich konnte nichts sagen. Ich wollte nichts sagen. Ich nickte. "Das werde ich nicht.", sagte ich leise und sah zu ihm. "Es ist schön, dich wieder zu sehen." Ich sah zu ihm hoch. Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, dass ich ihn liebte, doch ich wusste es nicht. Es war so viel Zeit vergangen. Also blickte ich ihn nur an und lächelte matt.

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BeitragThema: Re: Aufzug   Mo Okt 05, 2015 10:45 pm

x Christian Hoult
Ich sah sie mit einem ehrlichen Lächeln an, ging dann einen Schritt vor und umarmte sie. Zwischen uns lag das Baby, in ihrem Bauch und es ging eine unbeschreibliche Wärme von ihr aus. Ich vergrub mein Gesicht in ihren Haaren und atmete tief durch. "Tut mir leid, dass ich gegangen bin.", sagte ich, als ich mich von ihr lößte und mit dem Daumen vorsichtig über ihre Wange strich. "Ich verspreche dir, ab jetzt bin ich brav." Mit den Worten öffneten sich die Aufzugtüre. "Ich habe übrigens ein Haus gefunden. Nur damit du's weißt... Es ist allerdings noch nicht gekauft, nur reserviert.", bemerkte ich, als ich den Aufzug langsam verließ, "Ich habe dir per E-Mail einen Link geschickt. Bis dann, Johnson." Und schon war ich verschwunden. Beim Herausgehen, sah ich Chloe aus der Umkleide kommen. Ob wenigstens sie Bescheid wusste?

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BeitragThema: Re: Aufzug   Mo Okt 05, 2015 10:51 pm

> HOPE JOHNSON
Ich erwiderte seine Umarmung nicht. Ich wollte es. Ich wollte es so sehr, aber ich konnte nicht. Jedoch lächelte ihn ehrlich und warm an. Er verließ den Aufzug. Ich verließ den Aufzug ebenfalls und sah mich um. Chloe kam auf mich zu. Sie sah mich nicht, da sie auf ihr Handy starrte. Weglaufen? Wieder in den Aufzug? Oder an ihr Vorbeigehen und hoffen, sie würde nicht aufschauen? Ich entschied mich für letzteres.

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