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 1st Floor

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McKia
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BeitragThema: 1st Floor   Di Sep 01, 2015 12:53 pm

lafjkcasx

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 7:07 pm

> HOPE JOHNSON
Da mir der Aufzug zu lange gedauert hatte, hatte ich die Treppe genommen und als ich die Station betrat, empfing mich Kinderlachen und ich lächelte. Warum arbeitete ich eigentlich so wenig in der Pädiatrie? Die Station war schön hell und ich meine, es gibt nichts schöneres, als von Kinderlachen empfangen zu werden. Ich stand in der Mitte der Station und sah mich nach Chloe um.

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McKia
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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 7:09 pm

x Chloe Herman
Ich kam unten an, indem ich die Treppen gestiegen war, um meine Nervosität runterzuschrauben, doch es hatte wenig gewirkt. Mit den Augen durchsuchte ich die Etage, aber Hope war nirgendwo zu sehen. Nur die andere, mir bekannte Blondine stand vor einem Raum und notierte sich etwas in einer Akte, sah auf und erkannte mich.

x Charlotte Wilson
Als ich Chloe sah, lächelte ich auf. Die junge Dunkelhaarige hatte sich vor ein paar Tagen bei mir gemeldet und mir erzählt, dass sie schwanger war und gerne einen Termin bei mir hätte. Ich hatte mich darauf vorbeireitet, dass sie Abtreibung wollte, doch sie hatte mir noch Bescheid gesagt, das dem nicht so sei und dass sie lediglich sichergehen wollte, dass alles okay war mit ihrem Baby.
Aus dem Augenwinkel erkannte ich auch, wie Hope sich zu Chloe gesellte und öffnete dann die Tür zum Untersuchungsraum hinter mir, in dem Wissen, dass die beiden Frauen mir folgen würden.

x Chloe Herman
Ich sah Hope nervös an, ergriff dann schnell ihre Hand und zog sie mit in den Raum, in den Charlotte zuvor gegangen war.
Als wir dort ankamen, baute sie gerade ein Ultraschallgerät auf und setzte sich auf den blauen Stuhl neben der Liege. Ohne etwas zu sagen, legte ich mich hin, zog meine Oberteile hoch und wartete.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 7:18 pm

> HOPE JOHNSON
Ich folgte Dr. Wilson und Chloe in einen der Untersuchungsräume auf der Gynäkologiestation, direkt hinter der Kinderstation. Chloe lag auf der Liege und beobachtete alles, was die Kinderchirurgin tat. Ich stellte mich ein wenig entfernt hin und beobachtete alles. Als Wilson das Ultraschallgel auf Chloes Bauch schmierte und mit dem Ultraschallkopf darüber fuhr, blickte ich auf den Bildschirm, der das Bild des Babys zeigte. Ich hielt die Luft an. Doch dann war der gleichmäßige, starke Herzschlag des Babys zu hören. Ich lachte leise auf und blickte zu meiner besten Freundin, die lächelnd auf den Bildschirm blickte. "Sie sind etwa in der 8. Woche. Also, kann ich das Geschlecht noch nicht ausmachen, aber so wie es aussieht, geht es Ihrem Baby gut, Dr. Herman.", sagte die Blonde vor mir. Ich blickte Chloe an und lächelte glücklich.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 7:54 pm

x Chloe Herman & Charlotte Wilson
Ich lächelte Hope zu. "Danke, Dr. Wilson.", sagte ich. Sie fuhr mit dem Ultraschallkopf weiter über meinen Bauch und lächelte. Dann setzte sie ihn ab, drückte auf einen blauen Knopf der 'Drucken' sagte und wusch mit einem Tuch das Gel weg. "Dr. Herman, ich habe vorhin nochmal einen Blick in Ihre Krankenakte geworfen.", begann die Ärztin und holte die Ultraschallbilder aus dem Drucker, reichte mir die Bilder, die ich vorsichtig entgegennahm und ansah; "Ich habe gelesen, dass ihre biologische Mutter stark zu Spontanaborten, also Fehlgeburten, neigte. Dieser Chromosondefekt liegt sehr wahrscheinlich auch in Ihren Genen, doch ich würde nicht mit dem Schlimmsten rechnen." Charlottes Lippen verzogen sich zu einer schmalen Linie. "Doch da das Risiko sehr hoch ist und Sie ohnehin immer in diesem Krankenhaus sind, wäre es wichtig, dass Sie jeden zweiten Tag hier vorbeischauen und sich von mir oder einem anderen Arzt untersuchen lassen." Mein Gesicht verlor an Freude und ich spürte, wie meine Mundwinkel sich leicht nach unten zogen, doch nickte nur. Dr. Wilson sah zu Hope, dann wieder zu mir: "Ich muss Ihnen sagen, dass Sie sich Sorgen machen müssen. Es tut mir wirklich Leid. Aber bis jetzt geht es dem Baby, soweit ich erkennen kann, sehr gut und eine überraschend eintretende Fehlgeburt kann nicht vorhergesehen werden."

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 9:05 pm

> HOPE JOHNSON
Ich blickte Wilson lange an, während sie sprach. Sie redete von Fehlgeburten, da Chloes Mutter öfter welche hatte. Ich schluckte und blickte auf den Bildschirm, der das Kind meiner besten Freundin anzeige. "Hey, hey, hey.", sagte ich schnell und trat direkt neben Chloe. Ich legte meine Hand an ihre Wange und lächelte sie warm an. "Wir wollen jetzt nicht davon ausgehen, dass etwas schlimmes passiert, okay? Wir brauchen positive Gedanken. Das stärkt. Außerdem, schau dir das kleine, starke Wesen mal an. Da kann gar nichts passieren. Und du wirst in 2 Tagen wieder hierhin kommen und du wirst wieder untersucht, bis die Gefahr auf eine Fehlgeburt vorbei ist, was ganz bald schon sein wird." Ich lächelte sie aufmunternd an und blickte zu der Kinderchirurgin.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 9:16 pm

x Chloe Herman
Ich sah Hope dankbar an, als sie mir Mut zusprach. Ich hob meine Hand und sah auf die kleinen Fotos das Babies. Natürlich war es stark, schließlich war es auch mein Baby. Doch diese Angst, dass etwas schiefgehen konnte, lag tief in mir und breitete sich schnell aus. Als Wilson den Raum mit einem "Wir sehen uns dann Sonntag" und Nicken verließ, atmete ich das erste Mal nachdem ich den Raum betreten hatte, wieder tief durch und legte meine Hand auf meinen Bauch. Ich bemerkte, dass sich tatsächlich eine kleine Kugel gebildet hatte. Es sah noch aus, als hätte ich nur zu viel gegessen, aber es war definitiv da. Aufeinmal machte sich in mir der Wunsch breit, es alles Dr. Chase zu erzählen und mir die Freude mit ihr zu teilen, doch ich war zu müde und wollte die Ärztin nicht wecken.
Ich richtete meinen Blick auf die Uhr. "Morgen ist Samstag... Weißt du schon, wann wir zu Amelia und Owen fahren? Ich bin heute Nacht On-Call.", fragte ich meine beste Freundin und richtete mich langsam auf.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 9:26 pm

> HOPE JOHNSON
Ich sah der Kinderchirurgin nach und drehte mich zu meiner besten Freundin. "Vielleicht sollte ich öfter in der Pädiatrie arbeiten.", murmelte ich. Als Chloe begann zu sprechen, legte ich meinen Kopf schief. "Morgen Abend um 18 Uhr sollen wir bei den beiden sein. Ich freu mich auf Riley und auf mein altes Zimmer." Ich lachte und sah auf die Uhr, die über der Tür hing. "Okay, Chloe. Ich habe frei. Wir sehen uns morgen um 8." Ich lächelte ihr zu. "Und pass auf meinen Neffen, oder auf meine Nichte auf!" Bevor ich den Raum verließ, drehte ich mich noch einmal um. "Auntie Hope, das klingt einfach toll." Mit den Worten verließ ich den Raum, die Station und das Krankenhaus.

>> NACH HAUSE

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BeitragThema: Re: 1st Floor   So Sep 06, 2015 10:02 pm

x Chloe Herman
Ich fragte mich, ob ich Amelia und Owen morgen wiedersehen würde. Zu Amelia hatte ich immer ein besonderes Verhältnis. Sie hatte zwar meine Mutter operiert, die später gestorben ist, doch sie war immer für mich da und hat mich in den Arm genommen, wenn es mir schlecht ging und Hope nicht Zuhause war. Owen lächelte mir immer zu und gab mir hier und dann einen freundlichen und hilfreichen Rat, doch weiter war er nie gegangen. Seine Umarmungen waren nicht so fest wie Amelias oder Hopes. Doch so war er schon immer, hatte Amelia mir gesagt, er war vorsichtig mit denen, die zerbrechen konnten unter Druck. So wie ich. Ich liebte Hopes Familie. Und meine auch.
Ich holte mein Handy hervor und schrieb eine Nachricht in den Gruppenchat:

Hey Mama & Mom.
Ich bin gerade in der Pädiatrie. Ihr könnt euch wohl denken wieso. Ich fahre morgen Abend zu Amelia und Owen mit Hope, um auf Riley aufzupassen. Vielleicht kommt ihr mal vorbei?

Hab euch lieb
Chlo


Ich versendete die Nachricht schnell und stand dann auf, um mich hinzulegen.

>> On-Call-Room

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Mi Sep 09, 2015 11:49 pm

x Chloe Herman {von Seattle, Omelia, direkt ins Kirena Memorial)
Es ging alles schnell. Nach ein paar Minuten waren wir am Krankenhaus und Ärzte holten mich aus dem Auto, in einen Rollstuhl. Ich wurde durch die Hallen geschoben - Leute sahen mich an, bekannte und unbekannte Gesichter starrten auf meins. Ich wusste nicht, ob wir an Megan oder Chris oder Maya vorbeifuhren, doch es interessierte mich nicht. Die Schmerzen waren schlimm und alles, das ich tun kannte, war mich darauf zu konzentrieren, nicht das Bewusstsein durch den hohen Blutverlust zu verlieren.
Ich wurde in einen abgedunkelten Raum gebracht und auf die Liege gehoben. Ich hatte Anschluss verloren und wusste nicht, ob Hope da war oder wartete, aufjedenfall hielt jemand meine Hand. Wilson redete mit mir und erklärte mir, dass es gleich sehr schnell gehen würde. Meine Beine fanden Halt an den zwei Fußdingern, die an den Seiten der Liege waren.
"Okay, Dr. Herman. Nur ein paar Mal pressen und dann ist es vorbei, okay? Dann ist es vorbei.", flüsterte eine Krankenschwester zur meiner Seite und ich sah Wilson nicken...

Es dauerte keine zwei Minuten. Der Schmerz loderte wie Feuer in meinem Körper und ebbte viel zu langsam ab, als ich Wilson wieder reden sah. Sie hielt ein kleines Geschöpf in der Hand, eingewickelt in ein blaues Tuch. Die Menschen um mich herum seufzten leise, schlossen mich an irgendwelche Sachen an. Die Nadel an meiner Hand füllte sich mit einem Schmerzmittel - ich konnte nicht ausmachen welches und meine Gedanken beruhigten sich lansgam, sortierten sich. Wilson hielt mein Baby in der Hand.

"Okay, Chloe... Hier.", flüsterte sie und legte mir das kleine Wesen in den Arm. Es irritierte mich innerlich, wieso ich kein Babygeschrei hören konnte, doch mein Herz spürte den Verlust. "Es ist so schrecklich klein.", murmelte ich. Die Arme und Beine waren nicht mal gebildet und der Kopf hatte kaum die runde Form, doch ich spürte so viel Liebe für mein Kind.
Tränen rollten über meine Wangen und ich drückte Nicci vorsichtig gegen meine Brust. "Ich liebe dich so sehr, Baby.", brachte ich mit zitternder Stimme raus, "Du brauchst keine Angst haben." Mir fielen die schwarzen Haare über die Schultern, klebten in meinem Gesicht. Ich fühlte mich schrecklich schwach und erschöpft, doch in meiner Brust war es warm und angenehm und ein wenig Erleichterung war mit eingemischt.

Irgendwann hatte auch Hope das Baby gesehen. Und nachdem das erledigt war, kam Wilson in den Raum, gefolgt von Dr. Anumba und einer Kinderärztin. Sie holten Nicci von meinen Armen. Ich hatte mich schon vorher gegen eine Beerdigung entschieden und wollte nichts damit zutun haben, was mit dem Baby geschieht.

Und dann lag ich irgendwann in einem Krankenhausbett, in einem hell erleuchteten Raum und sah aus dem Fenster. Die Schmerzen waren weg, das Blut war keine schlimme Angelegenheit mehr und meine Muskeln waren locker, entspannt. Ich war Mutter. Von einem kleinen Baby. Ich war zwar keine Mutter in diesem Moment, doch von einem kleinen Geschöpf, oben im Himmel, war ich die Mutter. Dieser Gedanke brachte mich zum Lächeln.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 7:27 pm

> HOPE JOHNSON
Ich war die ganze lange, qualvolle Zeit bei Chloe gewesen. Meine Probleme und Gedanken waren für die Zeit komplett verschwunden. Mein ganzer Fokus lag auf Chloe und ihrem toten Baby.
Es war ein furchtbarer Tag und ich stand vor Chloes Zimmer. Ich sah von dem Fenster aus hinein und seufzte. Irgendwann drehte ich mich um und entfernte mich von ihrem Zimmer. Ich sah, wie die Kinderchirurging durch den Flur ging und ich lief ihr schnell hinterher. "Dr. Wilson!", rief ich und holte die blonde Ärztin ein. "Ich interessiere mich für die Pädiatrie, ich würde gerne mal mit Ihnen hier arbeiten." Ich ging neben ihr her und blickte sie geduldig an.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:02 pm

x Charlotte Wilson
Nachdem ich nochmal nach Chloe gesehen und mich versichert hatte, dass das Schmerzmittel wirkte, drehte ich mich um und ging den Flur entlang. Rundherum waren Patientenzimmer und wenn man genau zuhörte, konnte man sogar das Babygeschrei ausmachen aus dem Kreisaal. "Dr. Wilson!", rief Hope Johnson und ich drehte mich im Gehen um. "Ich interessiere mich für die Pädiatrie, ich würde gerne mal mit Ihnen arbeiten." Ich lächelte auf und ging trotzdem weiter, bis ich mein Büro erreichte - Chief Resident zu sein hatte seine Vorteile. Ich öffnete die Tür und wartete, bis Dr. Johnson eintrat. "Wirklich?", fragte ich mit einem Lächeln, "Das freut mich, Dr. Johnson. Ich denke sie wären gerade die richtige Person für diesen Job." Ich setzte mich auf meinen Stuhl und sah die Blondine an. Sie hatte ihre Vorteile als Peds Surgeon. Sie war freundlich und nett und stets in ihrem Element, wenn es um die Arbeit ging. "Wenn Sie das wünschen, dann kann ich Sie gerne morgen bei mir eintragen - ich bekomme selten Interns, weil ich das nicht so gerne hab, wenn Leute an meinen kleinen Wunderpatienten rumfuchteln." Ich fuhr mir mit den Fingern durch meine aschblonden Strähnen und nickte.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:17 pm

> HOPE JOHNSON
Ich folgte der pädiatrischen Chirurgin und hörte ihren Worten zu. "Wenn Sie das wünschen, dann kann ich Sie gerne morgen bei mir eintragen." Ich lächelte sie mit funkelnden Augen an. "Dankeschön!", sagte ich euphorisch - vielleicht etwas zu euphorisch und laut. Ich sank ein bisschen in den Stuhl und räusperte mich. "Danke, Dr. Wilson.", sagte ich etwas ruhiger.
Ich sah mich um und biss mir auf die Unterlippe. Ich war mir unsicher, ob ich bleiben sollte, oder nicht. Ich blickte sie an. Es herrschte eine kurze, peinliche Stille. "Haben Sie schon Akten, die ich durchschauen kann, um vorbereitet zu sein?", fragte ich und fummelte an dem schwarzen Haargummi an meinem rechten Handgelenk rum. "Und haben Sie Dr. Hoult gesehen? Ich war bis jetzt immer in der Neuro."

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:28 pm

x Charlotte Wilson
Ich lächelte Dr. Johnson an. "Ein paar vielleicht.", bestätigte ich, ließ meinen Stuhl zur Seite rollen und griff in ein Fach, wo ich die aktiven Fälle einsortiert hatte. "Morgen habe ich eine OP an einem Säugling. Mrs. Flyder erwartet ein Mädchen, deren Füße zusammengewachsen sind im Mutterleib. Mrs. Flyder bekommt in ungefähr vier Stunden die medizinische Geburtseinleitung und das Baby wird direkt nach der Geburt in OP gebracht. Es wird allerdings ein sicherer Eingriff. Nach Protokoll und Erfahrung, ein ziemlich unriskanter Einsatz.", erklärte ich Hope und hielt ihr die Akte hin. "Und hier sind noch drei oder vier andere Fälle, die aktiv sind und in Behandlung sind. Lassen Sie sich Zeit." Bei der Erwähnung von Christian, lächelte ich schnell auf. "Uh, ja. Christian ist mit Benjamin - Dr. Biever irgendwo unterwegs. Sie sind gerade aus dem OP gekommen, glaube ich, leider ohne Erfolg. Wieso fragen Sie, Johnson?"

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:33 pm

> HOPE JOHNSON
Ich hörte ihr gespannt zu und nahm die Akte an mich. Sofort begann ich, sie durchzublättern. Sah mir die Ultraschallbilder an und begann zu lesen. Als sie wieder begann zu sprechen, biss ich mir auf die Zunge und sah auf.
Ich blickte sie erst nur schweigend an und wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich räusperte mich wieder und begann zu sprechen. "Das tut mir Leid, für die beiden." Auf ihre Frage antwortete ich zuerst nicht. Ich schluckte kurz. "Naja, Hoult muss ja Bescheid wissen, dass ich nicht mehr bei ihm arbeite, sondern bei Ihnen.", sagte ich trocken und lächelte die Ärztin vor mir leicht an.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:39 pm

x Charlotte Wilson
Ich grinste und griff nach dem Handy in der untersten Schublade. "Das stimmt allerdings. Warten Sie mal.", sagte ich, während ich nach Chris Hoult Neuro in meiner Kontaktliste suchte und ihn fand. Ich drückte auf den grünen Hörer, machte auf Lautsprecher und legte das Smartphone vor mir auf dem Tisch. "Charly.", begrüßte Chris mich mit leiser Stimme. "Ja, hey Chris. Ich wollte dir nur sagen, dass Dr. Johnson jetzt bei mir ist." "Oh. Echt? Das freut mich für dich, sie wird dir sicherlich eine gute Stütze sein. Sie ist ziemlich begabt.", antwortete er und ich hörte, wie er sich ein Kleidungsstück über den Kopf zog, "Ich werde einfach mal vorbeischauen, wenn ich Zeit hab. Charlotte, mit Hope hast du die #1 getroffen." Ich lachte und hob den Blick, um den Augen des Interns zu begegnen. "Okay, gut, Chris. Wir sehen uns später, okay? Bis dann." "Bye." Wir legten auf und ich legte das Handy zurück in die Schublade. Mit lächelndem Blick sah ich Dr. Johnson an - sie sah verdächtig verlegen aus.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 9:50 pm

> HOPE JOHNSON
Als die ältere Ärztin ihr Handy auf den Tisch legte und den Lautsprecher anmachte, schloss ich kurz meine Augen. Ich wollte das Gespräch nicht mitbekommen. Egal, ob er etwas positives, oder negatives sagte. Ich wollte es nicht mitbekommen.
Ich spürte, wie ich rot wurde und mir wurde heiß, als er über mich redete. Ich biss mir auf meine Unterlippe und starrte in die Akte, die Wilson mir gegeben hatte. Ich starrte die ganze Zeit auf ein einziges Wort. Sirenomelie. Als sie auflegte, blickte ich die Chirurgin vor mir an. Ich setzte mich gerade hin und hustete leise.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Do Sep 10, 2015 10:05 pm

x Charlotte Wilson
"Ist okay.", sagte ich ehrlich, "Ich konnte seinem Charme auch nie widerstehen." Ich lächelte Dr. Johnson sanft an. Sie wirkte so klein und knuffig und süß und trotzdem war sie nur ein paar Jährchen jünger als ich. Ich wusste aber auch, wie ich damals als Intern am Grey Sloan gewirkt haben musste. Ich kannte Hope - und ihre Eltern und Freunde. Als Intern war ich oft bei Amelia. Und bei Alex, meinem Schwager. Doch die letzten Wochen meiner Internzeit waren in der Pädiatrie bei Dr. Arizona Robbins - deswegen kannte ich auch Chloe Herman. Ihre Adoptivtochter. Deswegen war ich auch die erste, die Arizona Bescheid sagte.
Hope war noch immer, anscheinend, in die Akte vertieft und ich beobachtete sie dabei. Sie saß gerade und hüstelte etwas verlegen. "Hoult ist mein Ex. Wir sind noch Freunde. Er erzählt mir oft Sachen über dich, wenn wir zusammen in der Bar sind oder On-Call. Er scheint dich wirklich zu mögen." Ich griff selber nach eine der unüberarbeiteten Akten und öffnete sie. "Ich hoffe, Sie nutzen das nicht aus. Christian ist wirklich ein wundervoller Mensch... Und er liebt Kinder. Das schätze ich besonders an ihm. Manchmal kommt er, wenn er frei hat, hierher und hilft ein bisschen mit. Das solltest du mal erleben." Ich verzog meine Mundwinkel leicht, als ich mich daran erinnerte, was Benjamin mir mal erzählt hatte. "Aber jetzt ist alles okay zwischen Chris und mir - das läuft nichts mehr. Ich bin glücklich in meiner Beziehung mit Dr. Biever." Ich zwinkerte ihr zu, bei dem Gedanken, dass sie mal mit ihm geschlafen hatte. Wobei mich das nicht störte, denn ich tat das selbe - während wir zusammen waren.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 12:02 am

>HOPE JOHNSON
Ich blickte zu Dr. Wilson. Sie war mit Biever zusammen. Ich dachte kurz an den gut aussehenden Arzt. Er war ein Gott. „Freut mich, für Sie und Biever.“, sagte ich freundlich und lächelte höflich. Ich antwortete nicht, auf ihre Worte über Hoult, sondern lächelte bloß. Ich blätterte durch die Akte des Säuglings. Ich stoppte, als ich mir die Unterakte der Mutter durchlas. Während der Schwangerschaft hatte sie Crack genommen. Ich stoppte und runzelte die Stirn. Wie konnte man das seinem Baby antun, das man während der Schwangerschaft nicht aufhört, Drogen zu nehmen. Meine Gedanken schweiften zu mir selber und mein Magen drehte sich um, als ich darüber nachdachte, dass ich selber nicht aufgehört hätte, Oxy zu nehmen, auch wenn ich schwanger gewesen wäre. Vielleicht war ich es auch und hatte es nicht bemerkt. Ich spürte, wie ein Schauer meine Wirbelsäule hinunter lief. Ich blickte auf und sah Wilson an. „Ehm.. hier steht, dass die Mutter während ihrer Schwangerschaft Crack genommen hat. Ist das der Grund für die Sirenomelie?“, fragte ich und legte meinen Kopf schief. Ich dachte über Crack nach. Ich hatte es nie ausprobiert, aber Nolan. Er war kein Fan davon.

> MEGAN CHASE
Ich lag wieder in dem On-Call Room, in dem ich gestern noch mit Chloe Herman war. Ich lag auf dem oberen Bett, des Hochbettes und starrte an die weiße Decke. Ich wollte nicht an Chloe denken, weil es mich nicht interessieren sollte und weil mir dann klar wurde, dass mir die Assistenzärztin zu viel bedeutete. Ich stöhnte und schloss meine Augen. Meine rechte Hand landete auf meiner Stirn und ich verharrte so für einen kurzen Moment, alleine um meine Gedanken zu sammeln. Verliebt in eine Assistenzärztin? Verliebt ist ein großes Wort, nicht verliebt. Ich weiß nicht, was die Dunkelhaarige an sich hatte, was mich so anzog, aber da war was. Auch wenn ich es noch nicht finden konnte.
Ich öffnete wieder meine Augen und starrte weiter an die weiße Decke. Und was störte mich so daran, dass sie schwanger gewesen ist? Dass sie mit einem Mann geschlafen hat? Das kann nicht sein, denn ich habe es auch getan, oft genug in meiner Jugend. Ich biss mir auf die Zunge und runzelte die Stirn. Ich verhärtete meinen Blick. Ich wusste, was mich störte. Dass sie sich auf das Kind gefreut hatte. Genau das war die Sache, die mich störte. Ich mag keine Kinder, habe sie auch noch nie gemocht. Nach drei jüngeren Geschwistern will man einfach nichts mehr mit Kindern zu tun haben. Wenn einer meiner Patienten mal ein Kind ist, kann ich nichts dagegen machen, bin nett zu dem Kind, aber ich habe keine wirkliche Bindung zu Kindern. Das habe ich an Hoult und Wilson noch nie verstanden. Ich verdrehte meine Augen und ballte meine Hände zu Fäusten.
Als ich anfing, über meine drei jüngeren Geschwister nachzudenken, zog sich mein Herz zusammen. Ich dachte an meine kleine Schwester. An meine kleine Mary, die mit gerade mal 14 Jahren ihr Leben verlor. Ich glaube nicht an Gott, oder an den Himmel, also bete ich nicht zu ihr, oder ähnliches. Ich glaube auch nicht, dass sie mich beobachtet. Es wäre einfach gruselig, von Toten beobachtet zu werden.  Ich schauderte. Mir fiel auf, wie wenig Kontakt ich nur noch zu meinen Brüdern hatte. Ich musste sie mal anrufen. Vor allem Ryan, meinen Lieblingsbruder. Ich holte mein Handy raus und öffnete den Chat mit meinem Bruder. Das letzte Mal hatten wir vor 2 Monaten geschrieben. Hi, Ry. Ich hoffe, dir geht es gut. Ich vermisse dich. Wollen wir uns nicht mal treffen? Mit Jack und Luke.“ Ich schickte die Nachricht ab.
Irgendwann stand ich von dem Bett auf und sprang herab. Ich nahm mir meinen weißen Kittel und zog ihn schnell über. Meine Füße trugen mich auf die Kinderstation, wo ich Wilson und Johnson sah, wie sie in das Büro der Kinderchirurgin gingen. Ich ging durch die Kinderstation auf die Gynäkologie zu. Dort angekommen, sah ich durch die Fenster in jedes Zimmer. Am Ende des Ganges blieb ich stehen und blickte in das Zimmer meiner Assistenzärztin. Ich zögerte kurz, während ich die dunkelhaarige Schönheit beobachtete. Ich öffnete schließlich die Tür und ging auf das Bett der jungen Ärztin zu. Ich wollte es nicht tun, tat es aber trotzdem, also setzte ich mich auf einen Stuhl neben ihrem Bett. Ich legte meine Hand auf ihre rechte Wange und lächelte sie an. „Wie geht es dir?“

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 4:22 pm

x Charlotte Wilson
Ich sah überrascht auf. Okay, Dr. Johnson kannte sich aus. "Nun... Ja. Die Kleine hat durch die Sucht ihrer Mutter leider diesen Defekt. Ich will sie davor bewahren, in der Schule wegen ihrer Beine gemobbt zu werden und keinen allzu schweren Alltag zu haben, doch sie wird ihre Füße und Beine trotzdem nie so nutzen können, wie ein normales Kind. Leider hat sie das ihrer Mommy vorzuwerfen, doch Mrs. Flyder hat auch nicht aufgehört, bis ich ihr erzählt hatte, dass sie sich glücklich schätzen kann, es wären 'nur' die Beine und nicht das Hirn, das Herz oder der ganze Körper. Sie ist unter strenger Beaufisichtigung und sobald das Baby geboren ist, kommt Mrs. Flyder in eine Entzugsklinik. Ohne ihr Kind." Das Lächeln auf meinem Gesicht wurde schmal. "Sie wird sich das nie verzeihen."


x Chloe Herman
Ich sah aus dem Fenster und beobachtete, wie vereinzelte, kleine Flocken den Boden berührten und dann wieder zu Wasser wurden. Als sich die Tür öffnete, dachte ich, es wäre Hope und mein Blick war weiterhin nach draußen gerichtet.
Bis sich eine warme Hand an meine Wange legte und ihre Stimme mich aus den Tagesträumen weckte. "Wie geht es dir?", fragte Megan Chase mit leiser Stimme und sah mich an. Ich erwiderte ihren Blick und lächelte vorsichtig auf. Was sollte ich antworten? Dass es mir gut ging? Das war eine Lüge. Doch es ging mir auch nicht schlecht, jedenfalls nicht so, dass ich nicht ehrlich lächeln konnte. Ich legte meine Finger an ihre Hand und seufzte leise, wenn auch wohlig, auf. "Es geht mir... besser.", antwortete ich und ließ ihre Hand mit meiner von meiner Wange gleiten. Mein Herz schlug schnell und unregelmäßig, was meine Herzrhythmusstörungen mit sich brachten. Das erste Mal war ich glücklich darüber, keine Herzfrequenz-Maschine neben mir stehen zu haben. "Bin nur etwas müde.", fügte ich wahrheitsgemäß hinzu und verschränkte unsere Hände kurz ineinander, ließ sie dann wieder los. Wieso war sie hier? Weil sie sicher gehen wollte, wann ich wieder arbeitete, aus reiner Höflichkeit oder weil sie sich um mich kümmerte? Ich ließ Letzteres in meinem Hirn haften und löschte die anderen Theorien aus meinen Gedanken. Ich hob meinen Blick und sah ihr in die Augen.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 6:16 pm


> HOPE JOHNSON
Ich sah zu der Ärztin auf und legte meinen Kopf schief. „Vielleicht wollte sie aufhören und konnte es nicht.“, murmelte ich leise und las wieder in der Akte. „Crack ist scheiße.“, sagte ich etwas lauter. Nach einer kleinen Pause fügte ich noch hinzu: „Drogen sind scheiße.“ Es tat mir gut diese drei Worte zu sagen. Es tat mir sehr gut. Ich atmete tief ein und sah wieder zu der blonden Ärztin. „Der Eingriff wurde noch nicht allzu häufig durchgeführt, oder? Wie lange dauert er?“ Ich sah zu ihr und lächelte sie höflich an. Meine Gedanken schweiften ab und ich stellte mir die junge Mutter vor, die verzweifelt war, da das was sie am meisten liebte, das töten würde, was sie am meisten lieben wird. Vielleicht würde sie nach dem Entzug die Chance haben, ihr Baby zu besuchen und wenn sie Glück hat, wird sie es wieder haben dürfen, aber vielleicht auch nicht. Vielleicht würden ihre neuen Eltern nicht wollen, dass sie Kontakt zu dem Baby hat. Sie würde zwar clean sein, aber sie würde nie wieder glücklich werden, jedenfalls so richtig glücklich. Ich zog meine Augenbrauen zusammen und schluckte.

> MEGAN CHASE
Ich lächelte, ehrlich und warm. „Es freut mich, dass es dir besser geht, Chloe.“, sagte ich mit warmer Stimme und blickte kurz auf ihre Hände, die ineinander lagen. Ich zog meine Hand jedoch wieder zurück und beobachtete sie. „Und es tut mir wirklich leid.“ Und ich meinte es ehrlich. Mir tat es leid, dass ihr Baby gestorben war. In ihr. „Jetzt kommen Sie bald wieder auf die Beine, damit ich sie wieder in der Kardiologie habe.“ Ich stand auf, legte meine Hand auf ihre Schulter und zwinkerte. „Denn du bist die Beste von euch, Chloe.“, flüsterte ich und strich ihr noch einmal über die Schulter, bevor ich auf die Türe des Raumes zu ging.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 6:32 pm

x Chloe Herman
Ich lächelte dankbar, als Megan mir ihr Beileid gegenüber meines Verlustes aussprach. Ich lachte leise, als sie ihre Gedanken über die Kardiologie aussprach. Ich wollte wirklich zurück, wenn nicht jetzt gleich. Vielleicht würde ich später einfach nochmal mit einem Rollstuhl in der Kardiologie rumcruisen und Aktenarbeit durchführen, da mich das gerade wirklich beruhigen konnte.
Und als Dr. Chase sich dann umdrehte und auf die Tür des Raumes zusteuerte, bekam ich Panik. Ich wusste nicht, woran es lag, doch es brachte mein Herz wieder schneller zu schlagen und es war... als würde ich sie nicht verlieren wollen. "Megan! Warte.", sagte ich. Ich wusste nicht mal, was ich sagen wollte. "I-ich... Ehm..", murmelte ich und sah zur Seite. Oh. Mach es nicht peinlich, Herman. "D-danke...? Dass du mich besucht hast. Es hat... geholfen. Ja. Danke." Ich lächelte matt und sah ihr ins Gesicht. Ich sollte diese Gedanken nicht haben, aber ich konnte mich nicht zügeln. Ihre Lippen. Schnell schloss ich meine Augen und versuchte, meine Gedanken auf etwas anderes zu richten. Ohne Erfolg, um ehrlich zu sein.


x Charlotte Wilson
Ich hörte Hope skeptisch zu. Sie wirkte, als würde sie die Mutter verteidigen wollen oder würde ihr nachempfinden können - und das konnte nur ein Drogenabhängiger oder jemand auf Entzug. Doch ich hakte nicht weiter nach, da mich das nichts anging. Solange der Intern nicht high auf der Arbeit auftauchte und versehentlich nach einem Medikament griff, waren sie und ich im Reinen. "Mrs. Flyder wird die Möglichkeit haben, ihr Baby wiederzusehen, doch das wird erst sein, wenn sie eine ganze riesen Weile clean ist. Und was die Op angeht-", ich nahm Hope vorsichtig die Akte aus der Hand und sah mir sie selber an, "Es wird nicht nur eine Op sein. Am Anfang werden wir versuchen, die Venen und das Nervensystem im Blick zu haben. Der erste chirurgische Eingriff wird dann sofort sein - ein kleiner Stück der Wade muss getrennt werden und dann nachdem alles vorbei ist - Rest der Wade und die Fußsohlen - wird ein plastischer Chirurg die Arbeit übernehmen und alles so operieren, dass es normal aussieht. Die Kleine hat ziemlich Glück, denn sie hat wirklich eine schwache Form der Sirenomelie und es ist uns noch möglich, ohne allzu hohe Risiken einzugreifen. Die erste OP wird so um die 6-8 Stunden dauern. Und dann muss das Baby sich ausruhen. Kurz vor Weihnachten ist die Zweite und die Dritte und Letzte wird dann Ende Januar sein."

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 9:49 pm

> HOPE JOHNSON
Ich sah die Skepsis in den Augen der Kinderchirurgin. Doch das war mir egal. Nur weil ich eine arme, hilflose Frau verteidige, kann sie nicht davon ausgehen, dass ich… wie auch immer. Ich hörte ihr zu und lächelte bei ihren Worten. „Okay, ich freue mich darauf, in der Pädiatrie zu arbeiten.“, lächelte ich und stand auf. Ich ließ die Akte auf dem Tisch liegen und verabschiedete mich, bevor ich das Zimmer verließ. Ich ging noch einmal an Chloes Zimmer vorbei, doch Dr. Chase war gerade bei ihr. Ich beobachtete die beiden kurz, ging dann jedoch auf die Aufzüge zu. Vielleicht fand ich ja Hoult.
> 2ND FLOOR


> MEGAN CHASE
Ich hatte gerade die Türe und hob meinen Arm, um die Türklinke zu betätigen, als ich Chloes Stimme hörte. Sie hat eine wunderschöne Stimme. Ich könnte ihrer Stimme stundenlang zu hören. Mir war klar geworden, dass ich diese Stimme liebte. Ich drehte mich um und sah in ihre traurig aussehenden, aber trotzdem wunderschönen blauen Augen. Wie war es möglich, dass ein Mensch in diesem lächerlichen Krankengewand so gut und elegant aussehen konnte. „Immer.“, antwortete ich. „Für dich, immer.“, hauchte ich, sodass man diese drei Worte kaum verstehen konnte. Ich spürte, wie mein Herz schneller begann, zu schlagen, als ich realisierte, was ich da gerade tat. Ungewollt, ging ich auf die junge Ärztin zu, die mich noch immer ansah. Sie hatte diese Augen, bei denen man nicht nein sagen konnte. Wie hätten ihre Eltern ihr jemals einen Wunsch abschlagen können? Ich atmete tief ein und wieder aus, als ich mich über sie beugte und jeweils einen Arm neben ihr abstützte (u know what I mean. :DD). Als unsere Gesichter nur Millimeter voneinander entfernt waren, schloss ich meine Augen. Warum tat ich das eigentlich? Fragte ich mich, als sich unsere Lippen berührten. Wieso war das eigentlich so? Das man beim Küssen nicht darüber nachdachte, was man gerade tat? Das einzige, woran ich in dem Moment denken konnte, waren ihre weichen Lippen und ihr Geruch. Ihre langen Haare, die ihr ungefähr bis zur Brust reichten, rochen nach Aprikose und es war, wie als wäre ich von ihr und von ihrem Duft eingehüllt. Eine meiner Hände, war wieder auf ihre Wange gewandert und als ich meinen Kopf wieder zurück zog und mich hinstellte, lächelte ich sie an. „Ich dachte, wir müssen das jetzt hinter uns bringen. Und freut mich, wenn ich dir helfen konnte, Herman.“ Ich nickte ihr zu und ging wieder auf die Türe zu. „Wir sehen uns bald wieder. Auf meiner Station und vollkommen arbeitsfähig, bitte.“ Ich grinste sie an und verließ ihr Zimmer.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Fr Sep 11, 2015 10:01 pm

x Chloe Herman
Ich hatte gedacht, sie würde einfach den Raum verlassen und ich würde sie das nächste Mal wiedersehen, wenn ich zur Arbeit oben auftauchte. Doch stattdessen blieb sie stehen. "Immer. Für dich, immer.", hörte ich sie flüstern - nein... sie hauchte es. Leise und kaum hörbar, aber sie sagte es. Und erneut, hatte ich Angst, sie würde den Raum verlassen. Diesmal aber, drehte sie ihren ganzen Körper mir entgegen, setzte dann zum Schritt an und ging auf mich zu. Ich sah sie aus großen Augen an, doch alle Gedanken verschwindeten, als sie sich nach unten beugte und nach einem kurzen Zögern, kaum merkbar, ihre Lippen auf meine presste. Ich seufzte zufrieden und erwiderte den Kuss mit ein wenig Druck, bevor sie ihren Kopf wieder hob und mich aus diesen blauen, hypnotisierenden Augen ansah. Ich strich ihr vorsichtig über den Arm, bevor sie sich wieder zurückzog. "Vollkommen arbeitsfähig.", bestätigte ich mit einem Zwinkern und zog meine Beine an mich heran. "Bis dann, Megan.", rief ich ihr leise hinterher und die Tür schloss sich. Die Finger meiner rechten Hand fuhren vorsichtig über meine Lippen und ich atmete tief durch. War das gerade wirklich passiert? Ich lachte. Und ich konnte nicht aufhören. Glücksgefühle prasselten durch meinen gesamten Körper - eine Mischung aus dem wenig dosierten Morphin, das mir gegeben wurde und aus ihren weichen Lippen. Ich presste mein Gesicht in meine Beine und schrie wie ein kleines pubertierendes Mädchen, das gerade ihren ersten Kuss mit ihrem Schwarm hatte.

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BeitragThema: Re: 1st Floor   Sa Sep 12, 2015 1:17 pm

x Chloe Herman
Ich saß in meinem Bett, im Schneidersitz und sah mich in meinem Zimmer um. Natürlich hatte ich erst vor wenigen Stunden mein Baby verloren und viel Blut verloren, doch ich wollte nicht mehr rumsitzen. Die Uhr über der Tür deutete mir, dass es gleich Mitternacht war. Ich hatte Wilson gebeten, dass ich mir die Schmerzmittel wieder selber gab und ich habe seit einigen Stunden keine mehr genommen, da ich nur leichte, kaum spürbare Krämpfe hatte. Ich stieg aus dem Bett, griff in die Tasche, die Hope mir gebracht hatte und griff nach einer engen Jeans - in schwarz - und ein weißes Top. Ich zog mich um, zog mir dann noch weiße Chucks an und streckte mich. Vielleicht nicht unbedingt die Krankenhaus-Kleidung, die man so erwartete, aber wen störte das schon? Ich wollte mich ja nur mal umsehen. Ich band meine schwarzen Haare schnell zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen und verließ den Raum dann leise.

>> 3rd Floor, Kardiologie

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