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 Hope Johnson; Intern 1. Jahr

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AutorNachricht
Shepherdess
aka. Amelia Shepherd :D
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Anzahl der Beiträge : 385

BeitragThema: Hope Johnson; Intern 1. Jahr   So Aug 30, 2015 11:45 pm



Name: Mein Name ist Hope Johnson. Ich weiß nicht, ob meine Eltern mich so genannt haben, weil sie den Namen wirklich schön fanden, oder weil sie wollten, dass ich immer Sprüche über Hoffnung reingedrückt bekomme. Immerhin heiße ich nicht Melody, oder Faith.
Geschlecht: Ich bin weiblich und bin auch ziemlich froh darüber, auch wenn ich einmal im Monat alles dafür geben würde, ein Mann zu sein.
Alter: Ich bin 23 Jahre und 7 Monate.
Sternzeichen: Steinbock. Das meiste, was man über den Steinbock weiß, passt bei mir sehr gut.
Beruf: Nach 4 Jahren Medschool, bin ich endlich Intern in einem Krankenhaus, was den Namen Kirena Memorial Hospital trägt. Viele fragen mich, in welchen Bereich ich später gehen möchte und ich überlege noch zwischen Unfallchirurgie und Kinderchirurgie.
Sexualität: Ich bin heterosexuell, also stehe auf Männer. Ich bin aber nicht eine von denen, die sich bei dem Thema Frauen komplett raushalten.

Aussehen:
Ich bin nicht besonders groß. Gerade mal 1,64 cm. Meine Beine sind trotzdem relativ lang, im Gegensatz zu meinem Oberkörper jedenfalls. Viele denken, dass wenn Menschen klein sind, dass sie automatisch auch etwas molliger sind, das mag ich nicht, weil ich bin nicht wirklich mollig. Ich bin nicht dürr, aber schlank mit Kurven an den richtigen Stellen. Ich habe zwar nicht die typische 90-60-90 Figur - was mir auch relativ egal ist -  aber nah dran. Meine Hüfte ist ein wenig breiter, was meine Taille noch mehr betont. Mein Bauch ist relativ flach, auch wenn ich es persönlich nicht so sehe. Meine Beine sind etwas länger, aber nicht dünn, wie Stöcke, doch meine Oberschenkel sind etwas breiter, als mir lieb wäre. Meine Brüste sind nicht allzu groß und auch nicht zu klein, normal eben.
Ich hab blonde Haare, die bis unter meine Brust gehen. Meine Haare sind gewellt, ein wenig Beach-Waves mäßig, meistens hab ich meine Haare jedoch sowieso in einem unordentlichen Dutt, oder Pferdeschwanz. Da ich unfähig bin, mir Flechtfrisuren, oder etwas anderes aufwendiges zu machen, lass ich es lieber. Ich hab blaue Augen. Eigentlich bin ich sehr zufrieden damit, da ich helle Augen schöner finde, als dunkel. Jedoch hätte ich lieber grüne Augen, statt blaue. Aber naja, man will immer das, was man nicht haben kann. Mehr kann ich mich auch gar nicht beschreiben.

Charakter:
Puh. Ich bin ein bisschen kompliziert. Ich hab einige gute Seiten an mir, aber auch einige weniger gute.
Negative Eigenschaften:
- Angst davor, Menschen an sich ranzulassen
- Angst vor dem Verlust von geliebten Menschen
- Angst vor Enttäuschung
- Angst vor dem Versagen
- Schwach, was Drogen angeht
- Stur und sehr stolz
- Schlecht darin, über eigene Probleme zu sprechen


Positive Eigenschaften:
- Gute Laune verbreitend
- Gute Menschenkenntnis
- Fürsorglich
- Leidenschaftlich
- Ehrgeizig
- Sarkastisch

Geschichte:

Ich rede weder viel, noch gerne über meine Geschichte. Sie ist ein Teil von mir, den ich lieber für mich behalte. Eventuell, weil ich mich für die meisten Sachen schäme, vielleicht aber auch einfach nur, um nicht verurteilt, oder falsch eingeschätzt zu werden.
Ich bin 1998 hier – in Seattle – geboren. Ich hatte keine Brüder, oder Schwestern. Es waren nur meine Mutter, mein Vater und ich. Meine Mutter arbeitete nicht, sie war – oder ist – Hausfrau. Mein Vater war Anwalt, was der Grund war, dass wir ein großes Haus mit Pool hatten. Ich war ein Papa-Kind und verbrachte die meiste Zeit meiner Kindheit auf seiner Arbeit, oder mit ihm im Garten. Mein Vater und ich waren ein Herz und eine Seele. Für die ersten 6 Jahre meines Lebens, dachte ich nicht, dass sowas wie Schmerz existiert. Natürlich wusste ich was Schmerz ist, ich war schon immer ein wenig tollpatschig und lag die meiste Zeit eher auf dem Boden, als dass ich darauf stand. Physischen Schmerz kannte ich, aber ich dachte nicht, dass es den Schmerz gibt, bei dem sich dein Herz zusammenzieht und dein ganzer Körper schwer wird. Den Schmerz kannte ich nicht, denn alles war immer gut. Meine Eltern stritten sich so gut wie nie.
Das alles änderte sich, als ich 6 Jahre alt war. Mein Vater war noch auf der Arbeit und meine Mutter war im Keller, wo ich nie hindurfte. Sie sagte mir, sie mache die Wäsche und da wusste ich, dass ich nie stören darf, also saß ich mit all meinen Stofftieren und anderen Spielsachen auf der Dachterrasse und  beobachtete die Straße und hielt Ausschau nach dem Auto meines Vaters. Es wurde immer später und ich sah, wie der Himmel anfing zu dämmern. Es sah wunderschön aus. Es war eine dieser Dämmerungen, von denen professionelle Fotografen tausende Bilder machten und sie heutzutage auf irgendwelchen sozialen Netzwerken hochladen würden. Wie auch immer, ich wartete und wartete und irgendwann kam meine Mutter zu mir nach oben.

„Hope, ich muss mit dir reden, Süße.“ Das kleine blonde Mädchen drehte sich um und sah zu ihrer Mutter hoch, die an der Schiebetür zur Dachterrasse stand. Tränen waren in ihren Augen und ihr Blick war besorgt. Hope runzelte die Stirn und nahm ihr Lieblingsstofftier in die kleinen Hände. „Mommy! Du weinst ja. Was ist denn los?“ Hopes Mutter bückte sich, um in der gleichen Augenhöhe mit ihrer Tochter zu sein. „Hope, du musst jetzt ganz stark sein, okay?“ Das kleine Mädchen nickte mit großen Augen. „Daddy kommt nicht wieder nach Hause.“ Hope sprang zurück und hielt ihren Stofftiger dichter an sich dran. Sie war sich nicht sicher, was ihre Mutter damit meinte, sie wusste auch nicht, was das für sie nun bedeutete. „Aber Daddy ist immer bei dir, er wird auch immer bei dir sein. Du kannst ihn nur nicht sehen.“ Das Mädchen, mit den beiden langen Flechtzöpfen, begann zu weinen. „Warum kommt Daddy denn nicht wieder? Mag er mich nicht mehr?“, fragte sie schluchzend. „Doch, er liebt dich und er wird dich immer lieben. Dein Daddy hatte einen Autounfall und er ist jetzt da oben.“ Die Mutter des kleinen Mädchens zeigte in den Himmel. „Siehst du den großen, hellen Stern da oben? Von diesem großen, hellen Stern schaut Daddy auf dich hinab und passt für immer auf dich auf.“

Meine Mutter brachte mich danach ins Bett und als ich aufwachte, war sie weg. Ich suchte im ganzen Haus nach ihr, auch im Garten und im Keller, wo ich nie hin durfte. Sie war nirgendwo und all ihre Klamotten waren weg. Im Kindergarten hatte mir ein Mädchen erzählt, dass ihre Eltern gestorben waren und sie in eine andere Familie, in eine andere Stadt und in ein anderes Haus musste. Ich wollte das nicht, also versteckte ich mich im Haus. Es klingelte oft, ich machte jedoch nicht die Türe auf. Ich weiß nicht wie sie reingekommen sind, aber plötzlich standen am fünften Tag, den ich alleine in unserem Haus verbrachte, zwei Männer und eine Frau in unserem Wohnzimmer. Sie waren sehr nett und baten mich meine Sachen zu packen, damit ich in eine andere Familie kommen kann. Ich kann mich nicht genau an alles erinnern, nur das ich mich stark gewehrt hatte. Die Frau half mir später damit, meine Lieblingssachen einzupacken. Sie packte auch alle Fotoalben ein, die ich eigentlich gar nicht mitnehmen wollte. Es war ein langes hin und her, ob mich Verwandte nehmen würden, oder ob ich in eine fremde Familie kommen würde. Meine Verwandten weigerten sich, mich zu nehmen, also kam ich in eine Pflegefamilie.
Die Familie hatte 5 weitere Kinder, die ebenfalls nur Pflegekinder waren. Sie waren alle wirklich nett und meine Pflegemutter war eine tolle Köchin. Sie machte wirklich verdammt gutes Essen. Ich hätte dort bleiben können, doch ich war ein 6-jähriges, verängstigtes Mädchen, was nichts lieber wollte, als zurück nach Hause zu ihrem Vater. Also tat ich in dieser Familie nichts, außer schreien, Sachen um mich werfen, verschwinden und um mich schlagen. Die Familie konnte, oder wollte mich nicht mehr ertragen und gab mich wieder weg. Nun ja, ich kam in eine andere Familie. Zu Mr. und Mrs. Miller. Sie waren sehr liebe Menschen, das dachte ich anfangs jedenfalls.
Das erste Jahr, wo ich dort lebte, war sehr gut. Sie gaben mir meinen Freiraum und waren doch da, wenn ich sie brauchte und es nicht zugeben wollte. Ich kam in die Familie als ich kurz vor meinem 8. Lebensjahr stand. Als ich 9 Jahre alt war, hörte ich, wie die beiden sich immer öfter stritten und Mrs. Miller war oft verletzt. Ich war damals gerade erst 9 Jahre alt und hatte keine Ahnung davon wie schrecklich Menschen sein konnten, also glaubte ich ihr jedes Mal, wenn sie sagte, sie wäre gefallen. Es ging Jahre so weiter und dann war ich fünfzehn. Ein junges Mädchen, was noch immer nicht über den Tod ihres Vater und das Verschwinden ihrer Mutter hinweg gekommen ist, ein Mädchen, dass damit kämpfte, andere nah an sich ran zu lassen. Und dazu kamen noch die Probleme von zu Hause, das Alkoholproblem meines Pflegevaters, welches er vor anderen gut verstecken konnte. Mit etwa 12 hatte ich herausgefunden und gesehen, dass er Mrs. Miller schlägt. Ich hatte Angst, dass er mich auch schlagen würde, doch das tat er nicht.
Mein Leben veränderte sich, als ich an einem Tag nach Hause kam und Mrs. Miller fand.

Hope schloss die Haustür auf und zog ihre schwarzen Converse und ihre Jacke aus. „Ich bin zu Hause. Es ist sau kalt draußen!“, rief sie als sie ihre Mütze vom Kopf strich. Hope runzelte die Stirn, da sie keine Antwort von ihrer Pflegemutter bekam. Sie warf ihren Rucksack über ihre rechte Schulter und ging ins Wohnzimmer. Keiner dort. Sie sah durch die Glastür, die in den Garten führte und dort saß Mr. Miller, der sich wieder volllaufen ließ. Hope seufzte und lief die Treppen hoch. Sie warf ihren Rucksack auf ihr Bett und sah sich weiter nach Mrs. Miller um. Ihr Auto stand in der Garage, also musste sie irgendwo sein. Als das blonde Mädchen das Zimmer ihrer Pflegeeltern erreichte, schreckte sie zurück. Sie wusste nicht, ob sie schreien, weinen, oder überhaupt etwas machen sollte. Mrs. Miller lag auf dem Ehebett. Ihre Augen waren offen, doch glasig und starr. Ihre Haut war schneeweiß und kalt, als Hope sich dazu entschloss, sie an zu fassen. Auf dem Nachttisch stand eine Dose Tabletten. Hope nahm sie in die Hand und drehte die kleine Dose um, um den Namen der Pillen zu erfahren. Oxycodon. Ein Schmerzmittel, was manche auch als Droge einsetzten, oder eben um durch eine Überdosis zu sterben. Woher Mrs. Miller die Tabletten hatte, wusste Hope nicht. Sie litt weder unter starken physischen Schmerzen, noch war sie abhängig. Hope blickte das Döschen lange an und öffnete es. Es war noch halb voll. Sie überlegte kurz, bevor sie es in ihre Tasche steckte. Neben der Dose lag ein Brief mit Hopes Namen drauf. Die Blonde zögerte kurz, bevor sie den Brief anfasste und öffnete.

„Liebste Hope,
Es tut mir Leid, dass du diesen Brief lesen musst und mich so siehst, aber ich hatte keine andere Wahl. Es tut mir unendlich leid, aber ich konnte es nicht mehr ertragen jeden Tag von ihm geschlagen zu werden.
Ich musste etwas dagegen tun. Ich konnte nicht zur Polizei, sie würden dich ebenfalls wegnehmen und ich möchte dir nicht antun in eine andere Familie zu müssen, also nehme ich nun die Tabletten und befreie mich von ihm. Ich weiß, es ist sehr egoistisch von mir. Ich weiß mir nur nicht anders zu helfen.
Polly.“


Hope verließ das Zimmer und ging in den Garten wo ihr Pflegevater sich die nächste Flasche aufmachte. „Mr. Miller. Polly ist tot. Sie hat sich umgebracht, ich rufe jetzt die Polizei. Es wäre toll, wenn du dich im Keller verstecken, oder das Haus und Grundstück für die nächsten Stunden ganz verlassen könntest.“ Mr. Miller schien gar nicht mit zu bekommen, was Hope gerade sagte, er stand einfach auf und verließ den Garten.

Ab da war ich alleine mit Mr. Miller. Anfangs klappte es ganz gut, er hatte seinen Alkohol und ließ mich in Ruhe. Abends, als ich in meinem Bett saß und ihn unten im Wohnzimmer hörte, wie er es mit irgendwelchen Frauen aus irgendwelchen Bars trieb, holte ich die Dose mit den Oxycodon Tabletten raus. Jedoch nahm ich nie eine. Irgendwann, als Mr. Miller keine Frauen, egal wie betrunken sie waren mehr aufreißen konnte, da er mehr als nur ekelhaft geworden war, brauchte er woanders seine Befriedigung. Da ich die einzige Frau in unserem Haus war… naja, es ist wahrscheinlich klar, was passiert. All das, was er mit Mrs. Miller gemacht hatte, machte er  mit mir. Es war ekelhaft und ich hatte Angst, doch ich konnte niemandem was sagen. Ich meine, mir ging es sonst gut. Ich hatte immer genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und ein zu Hause. Außerdem schämte ich mich dafür, was er mit mir machte und ich wollte mit keinem darüber reden, also ließ ich es über mich ergehen.
Auch in der Schule veränderte ich mich. Meine Noten wurden schlecht und ich wendete mich von meinen Freunden ab. Statt bei meinen Freunden zu sein, ging ich zu denen, die meine Freunde und ich hassten. Zu den Party Menschen. Zu denen, die sich immer zum Spaß betranken und eventuell Drogen nahmen. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr, wie es kam, dass ich plötzlich zu ihnen gehörte. Ich war plötzlich da und begann ebenfalls mich sinnlos zu betrinken. Ich erzählte niemandem, was Mr. Miller mit mir machte, nur dass ich manchmal gerne Sorgen vergessen wollte. Also tranken wir weiter, bis ich alles vergaß und anfangs rauchten wir nur ein wenig Gras, aber das änderte sich mit der Zeit ebenfalls. Ich erzählte ihnen, von dem Oxycodon, was ich hatte und drei Jungs aus der Gruppe, waren plötzlich vollkommen angetan von der Idee es zu nehmen. Einer von ihnen war süchtig. Einige waren klüger als wir und wendeten sich von uns ab, weil sie nur ein wenig Spaß haben wollten, es aber nicht übertreiben wollen. Also waren nur noch wir vier da. Nolan, James, Felix und ich. Nolan war der, der süchtig nach Oxy war. Er sagte, es wäre langweilig, die Pillen einfach zu schlucken. Es wäre cooler, sie zu zerbröseln und wie Kokain durch die Nase zu ziehen, oder flüssig sich zu spritzen. Gesagt, getan. Ich kann gar nicht beschreiben, wieso ich immer weiter machte, doch ich tat es.
Ich kam nicht mehr in die Schule, was den Lehrern jedoch egal war. Also mein Tag sah ungefähr so aus; Ich wachte irgendwann gegen 14 oder 15 Uhr auf, ging mit Felix und James zu Nolan, der eine eigene Wohnung hatte. Dort hatten wir unsere Art von Spaß, was bedeutete ein wenig Oxy, vielleicht noch was anderes, was Nolan da hatte und was zu trinken. Kurz; wir waren die ganze Zeit, als wir uns getroffen hatten high. Ich kam gegen 1 oder 2 nachts nach Hause und wurde von Mr. Miller geschlagen, oder schlimmer.
Es ging so weiter, bis ich 17 Jahre alt war. Zwei Jahre ohne Schule, nur mit Gewalt und Drogen. Wie auch immer, irgendwann, dachte Mr. Miller nachdem er mich zerschlagen hatte, ich wäre tot und warf mich in einen Straßengraben. Ich war so high, dass ich nichts davon mitbekam, oder mich überhaupt erinnerte. Ich wachte in einem Krankenhaus auf und war gerade operiert worden. Ich hatte eine Hirnblutung. Meine Ärzte waren Dr. Owen Hunt, Dr. Amelia Shepherd und Dr. Stephanie Edwards. Sie alle drei behandelten mich und gaben mir glücklicherweise aufgrund meiner starken Schmerzen weiter Oxycodon. Keiner von ihnen wusste von meiner Sucht. Keiner von ihnen wusste von Mr. Miller, bis ich ihnen es irgendwann erzählte. Mr. Miller wurde eingebuchtet und ich sollte, sobald ich entlassen werden konnte, in eine andere Familie.
Als ich erfuhr, wer mich adoptierte, war ich auf einer Weise unfassbar glücklich, weil es wundervolle Menschen waren, die alles wussten, was Mr. Miller mir angetan haben, doch auf der anderen Seite hatte ich Angst, sie würden von meiner Sucht erfahren und mich in einen Entzug schicken. Meine neuen Eltern waren meine Ärzte Dr. Hunt und Dr. Shepherd. Sie hatten gerade vor ein paar Monaten geheiratet und nahmen mich nun auf. Sie hatten ein schönes Haus, Owen konnte gut kochen und sie gaben mir meinen Freiraum, den ich dazu nutzte, bei Nolan zu sein, doch irgendwann fing Amelia an, mit mir zu sprechen.

Amelia saß auf dem Sofa und zappte durch das Fernsehprogramm. Owen war oben und schlief. Amelia würde normalerweise das Gleiche tun, doch heute wollte sie das tun, was sie schon seit langem vorhatte. Sie kannte die Symptome besser als jeder andere. Sie wusste genau was los war, auch wenn sie eine Zeit lang nichts sagte. Sie hörte einen Schlüssel klappern und sah, wie Hope hineinkam. Amelia schaltete den Fernseher aus und ging auf das Mädchen zu. Hope blickte sie nur an. Ihre Pupillen waren fast so groß wie ihre Iris und sie blickte starr an Amelia vorbei. „Hope?“ Hope wendete ihren Blick langsam auf Amelia und legte den Kopf schief. „Wir müssen reden. Ich weiß, dass du mich hören kannst, auch wenn du jetzt so high bist. Setz dich hin.“ Langsam setzte sich die Blonde auf das Sofa und blickte auf die gegenüberliegende Wand. „Du musst aufhören damit. Du zerstörst nicht nur dich, sondern auch deine Zukunft, deine Beziehungen… Ich… Hope, ich bitte dich. Es gibt hier einen Entzugsklinik, es wäre gut für dich.“ Amelia schloss die Augen und dachte an die Intervention, die Charlotte und die anderen in LA veranstaltet hatten, um sie davon zu überzeugen, einen Entzug zu machen. Sie dachte an die Worte, die Charlotte ihr gesagt hatte, doch sie konnte sich nur noch an Bruchstücke erinnern. „Hey, hey. Schau mich an, Hope. Ich weiß wie du dich fühlst und ich weiß, dass du nicht damit aufhören willst, weil es dich alles vergessen lässt, aber du musst damit aufhören. Du musst einen Entzug machen. Hope, ich habe das gleiche mitgemacht. Ich weiß nicht genau was du nimmst, aber ich war süchtig nach Oxy.“ Das erste Mal erhob Hope ihren Kopf von alleine und blickte Amelia an. Sie lächelte, als sie das Wort ‚Oxy‘ hörte. „Okay… jetzt weiß ich was du nimmst. Okay, dann kann ich dich jetzt noch besser verstehen.“ Hope nahm ein kleines Päckchen aus ihrer Jackentasche. „Wir können teilen, Amelia.“, sagte sie langsam und lächelte matt. „Owen!“, rief Amelia und kurz darauf kam Owen die Treppen runtergerannt. „Was ist lo- Hope?“ Amelia nahm Hope das Päckchen aus der Hand und blickte Owen an. “Owen, kannst du… bitte, kannst du das bitte entsorgen?“  Owen blickte Amelia in die Augen, dann zu Hope die dem kleinen Päckchen hinterher sah. „Was machst du da? Amelia. Amelia, ich hab dir vertraut. Nein. Nein, Owen. Gib mir das...“ Während sie sprach, sprang sie auf und lief auf Owen zu. Amelia hielt sie zurück, oder versuchte es jedenfalls. Hope schlug um sich und irgendwann hielt Owen sie fest. Das Päckchen mit den Tabletten war in seiner Hosentasche verschwunden und er machte sicher, dass sie dort nicht drankommen würde. „Hope. Du musst es wollen. Du musst aufhören wollen. Seit wann machst du das schon, wie konnte es niemandem auffallen?“ Hope antwortete nicht, sondern blickte beide nur eiskalt an, Tränen liefen ihr die Wange runter und sie brach schreiend und schluchzend zusammen.  

Ein paar Tage später war ich in einer Entzugsklinik. Ich war dort für zwei Monate. Es waren die zwei schlimmsten Monate meines Lebens. Ich kam kurz vor meinem 18. Geburtstag raus. Ich versprach, dass ich Drogen nicht mehr anfassen werde. Alkohol durfte ich trinken, aber Drogen waren tabu, für immer. Vor allem Oxy. Ich begann wieder mit der Schule und schnell hatte ich alles aufgeholt. Ich lebte noch immer bei Owen und Amelia, bis ich aufs College kam, danach ging ich zur Medschool und wurde dort zur Ärztin ausgebildet. Als ich wieder nach Seattle kam, war ich 23 und begann meine Facharztausbildung im KiRena Memorial Hospital. Ich lebte noch eine Zeit bei Owen und Amelia, bevor ich mit einer guten Freundin [KIAS CHARAKTER] zusammen zog.

Beziehungen:
William Johnson – Mein Vater:
Ich liebte und verehrte meinen Vater so sehr. Er war mein ein und alles und ich wollte nicht, dass ich jemals ohne ihn leben muss. Er gab mir immer Mut und Kraft und das tut er auch heute noch, auch wenn er tot ist. Ich hasse ihn dafür, dass er tot ist. Er war mein Dad und ich werde ihn niemals vergessen. Ich leide sehr darunter, dass er gestorben ist, da wir noch so viel vorhatten.

Hannah Johnson – Meine Mutter:
Ich empfinde meiner Mutter gegenüber nichts. Keine Liebe, kein Hass. Nur Enttäuschung. Pure Enttäuschung. Sie ließ mich an dem schlimmsten Tag meines Lebens alleine und kehrte nie wieder. Sie verließ ihr Kind, das Kind was sie ausgetragen und aufgezogen hatte. Ich weiß nicht, wie man nur so grausam sein kann. Ich hasse sie nicht, nur ich bin einfach froh, dass ich nichts mit ihr zu tun habe.

Owen Hunt:
Owen ist in den letzten Jahren wie ein Vater für mich geworden. Nicht wie mein Vater - ihn kann keiner ersetzen, doch ab und zu nenne ich ihn versehentlich Dad, was uns beiden meistens unangenehm ist. Wie auch immer. Owen begeisterte mich durch seine immensen Fähigkeiten im OP. Ich verehre ihn. Ich meine, er hat im Irak gedient. Ich finde, er ist ein Held und ich bin stolz darauf, ihn meinen Adoptivvater zu nennen. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Er hat Humor und wir haben viel Spaß zusammen. Ohne ihn kann ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen. 

Amelia Shepherd:
Auch sie liebt mich wie eine Tochter und ich habe zu ihr eine ganz enge Bindung. Amelia ist eine der einzigen Personen, die weiß, was ich durchgemacht habe. Sie war in der schlimmsten Zeit meines Lebens bei mir. Sie hat mich unterstützt und war auch während meinem Entzug immer für mich da. Sie war einfach da für mich, wie eine Freundin, eine Schwester und eine Mutter. Auch sie nenne ich nicht Mom, und wenn, dann versehentlich. Ich wünschte, ich wäre dazu fähig, sie und Owen Mom und Dad zu nennen. Wäre ich früher zu ihnen gekommen, hätte ich es vielleicht getan, aber das ist ja auch egal. Amelia ist einfach die Mutter, die ich nie hatte und ich liebe sie abgöttisch. 

Chloe Herman:
Chloe ist seit einigen Jahren meine beste Freundin. Vom Aussehen sind wir so ziemlich das komplette Gegenteil, vom Charakter ergänzen wir uns perfekt. Ich lernte sie im Krankenhaus kennen, als ich Amelia abholte, um mit ihr noch in die Stadt zu fahren. Als wir uns kennen lernten, hatte Chloe 'ne schwere Zeit und ich bin froh, dass ich ihr helfen konnte. Wir haben uns einfach gut verstanden und nun wohnen wir zusammen in einem Apartment und arbeiten zusammen im Krankenhaus.
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